Hohe Anwaltskosten für Erstgespräch?

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Immerhin habt ihr aber vereinbart, daß Du Prozeßkostenhilfe für die gerichtliche Tätigkeit beantragst. Deshalb gehe ich davon aus, daß die Beratung eigentlich weiter fortgeschritten ist, wie es bei einer Erstberatung üblich ist. 

Für die außergerichtliche Tätigkeit z.B. gegenüber Deinem Mann benötigt der Anwalt eigentlich nur einen Beratungshilfeschein. Allerdings sollte dieser schon vor der erfolgten Erstberatung dem Anwalt vorliegen und weiter sollte ihm auch bereits bei der Terminvereinbarung mitgeteilt werden, daß man für die Beratung kein eigenes Einkommen zur Verfügung hat.

Den einzigen Tipp den ich Dir dennoch geben kann ist, daß Du Dich am besten  bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer erkundigst, und zwar ob der Anwalt hier nur die Gebühren für die Erstberatung also max. ca. 210,-€ berechnen durfte oder nach dem Streitwert (ist auf der Rechnung ersichtlich) abrechnen durfte.

Danke schon einmal für Antworten. Es war halt wie schon geschrieben, das erste Gespräch, bei dem er mir Mitteilte, das ich mir einen solchen Schein holen sollte. Ich denke ich muss mich da wohl korrigieren, denn er meinte nicht Prozesskostenhilfe, sondern einen Beratungsschein...

Ich sollte nämlich wenn ich zum Gericht gehe, dort sagen, dass ich mir einen Anwalt suchen möchte und noch keinen hätte, da ich ansonsten diesen Schein nicht bekommen würde. Dieser Schein sollte dann 20 oder 25 Euro kosten+ dieser 20 Euro, die der anwalt von mir noch haben wollte. So hat er mir die Kosten erklärt. Die Rechnung am Ende lautete dann "Beratungstätigkeit gem §34" 190Euro + 20 Euro Auslagen+ Umsatzsteuer. Dies waren dann 249,90.

Auf einem Beiblatt ist dann eine weitere Rechnung wo etwas von einem Wert in Höhe von 3000Euro steht +Auslagen und Umsatzsteuer mit insgesammt 316,18...

Die Rechnung für das Beratungsgespräch kann ich laut der Anwaltsvergütungstabelle ja nun auch nachvollziehen, aber die zweite Kostenrechnung gem. §2300, nicht, da doch nichts passiert ist. Es kam nicht zu einem Schreiben oder sonstigem... (daher theoretisch doch auch kein Streitwert und  Auslagen, aber naja.....)

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Wie sich die Summe zusammensetzt, müsste in dem Schreiben aufgeschlüsselt sein:

Nr. .... des RVG ....

577,- Euro ist im Grundsatz möglich, aber für eine Erstberatung recht hoch...

Es gibt eine Gebührenordnung für Anwälte.

http://rvg.mein-rechtsanwalt.de/content/vv_gt.php

Es richtet sich also nach der strittigen Summe. 

Er hatte aber ja zugesagt, erst tätig zu werden, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Wenn er schon gearbeitet hat, ohne diesen Startschuss bekommen zu haben, würde ich es ablehnen, diese Rechnung zu bezahlen, und ihn auf eben diesen Umstand hinweisen.

Vorerst auf Trennungsunterhalt verzichten?

Guten Morgen,

ich stehe momentan vor sehr viel Papierkram, da mein Mann und ich uns nun trennen werden und ich mit unserem gemeinsamen Kind ausziehen werde. Allerdings wirft das doch so einige Fragen bei mir auf. Ich hoffe ihr könnt mir dazu Antworten geben.

Mein Mann verdient etwa 2050 Euro im Monat. 257 Euro wird er an unseren Sohn als Unterhalt zahlen müssen. 425 Euro zahlen wir monatlich an Krediten, die wird er alle übernehmen. 1000 Euro sind meines Wissens nach Selbstbehalt. Blieben also noch 368 Euro an Trennungsunterhalt für mich. Soweit, sogut. Damit wäre ich auch einverstanden, ich bekäme sowieso zusätzlich ALG II.

Allerdings gibt es nun das Problem, dass die Miete unserer jetzigen Wohnung extrem teuer ist. Und mein noch Ehemann müsste wegen der Kündigungsfrist weitere 3 Monate hier wohnen bleiben. Wenn er allerdings nur die 1000 Euro Selbstbehalt hat, klappt das finanziell hinten und vorne nicht.

Deshalb stelle ich mir die Frage, ob ich bei der ARGE angeben kann, dass ich die ersten drei Monate kein Trennungsunterhalt erhalten werde (den Grund werde ich natürlich genauso nennen, wie hier auch). Dann müsste ich quasi in der Zeit etwas mehr ALG II bekommen und nach den drei Monaten, wenn mein noch Ehemann in eine kleinere Wohnung gezogen ist, würde ich Trennungsunterhalt eben bekommen.

Meinen nächsten Termin bei der ARGE habe ich erst nächste Woche, daher frage ich hier nach.

Liebe Grüße, Melanie

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Wieviel Anwaltsgebühren sind zulässig?

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ich bins mal wieder mit einer Frage :)

Und zwar gehts um Folgendes:

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ABER dieser Anwalt hat jetzt 27,-€ "Anwaltsgebühren" draufgehauen, sodass ich jetzt 28,99€ zahlen soll.

Ich habe mich informiert was Mahngebühren, Portokosten usw angeht. Und ich habe eine Tabelle gefunden in der die zulässigen Anwaltsgebühren aufgelistet sind. Allerdings gehen die erst ab 300,-€ los. Bei einer Geschäftsgebühr von 0,5: bis 300,-€ = 12,50€ bis 600,-€ = 22,50€ bis usw....

Gibt es denn darunter keine Tabelle??

Es kann doch nicht sein, dass man für eine Hauptforderung von 1,99€ Anwaltsgebühren von 12,50€ zahlen muss. Und das nur für zwei Briefe mit dem üblich vorgedruckten Inhalt?

Bitte beachtet, es handelt sich nich um Mahngebühren. Da weiß ich, dass die erste grundsätzlich kostenlos ist und man für jede Weitere nur max. 2,50€ verlangen darf.

Da fällt mir auch grade auf, dass ich noch keinen Brief bekommen habe bzw. auch keine E-Mail mit der Überschrift "Mahnung".

Habt ihr ne Ahnung ob es eine Tabelle für 'Kleinbeträge' oder sowas gibt und da es mir gerade aufgefallen ist, ob ich das überhaupt zahlen muss, da ich keinen Brief mit Mahnüberschrift bekommen habe?

Ich danke Euch schon mal wie immer im Vorraus für Eure Antworten :)

LG Skyla

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