Hofeinfahrt soll gemacht werden aber in einer anderen Farbe - zulässig?

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5 Antworten

Wie man an den Antworten schon erkennt, gibt es hier sehr zwiespältige Ansichten. Keine von denen kann Dir wirklich helfen, weil keiner genau Deine Situation und Deine Verträge kennt.

Gehe zu Haus&Grund und lass Dich dort beraten. Sie haben auch Anwälte bei der Hand, die Dir ggf. bei Deinem Anliegen helfen können.

Es gibt keine Verträge. Es gibt nur einen Beschluss.

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@lachs4709

Es gibt bestimmt einen Vertrag, wenn Du irgendwann das "Eigentum" gekauft hast. Oder hast Du es geerbt, geschenkt bekommen etc?

Zu jedem Immobilien-Gemeinschaftseigentum gibt es auch eine Teilungserklärung. Nichts anderes als ein Bestandteil Deines Vertrags, der Dir genau aufzeigt, was Gemeinschafts- und was Sondereigentum ist. Hoch interessante Unterlagen, die man gut kennen sollte, wenn man sich für einen Kauf entscheiden soll, aber auch wenn man bereits Eigentum hat und wissen will, wie eigentlich das ganze drum herum festgelegt ist. Häufig auch gerade darin, ob z. B. eine einfache Mehrheit für bestimmte Beschlüsse reicht oder ob ein einstimmiger Beschluss gefasst werden muss.

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@bwhoch2

Ich habe es geschenkt bekommen. In der Teilungserklärung steht, dass dies Gemeinschaftseigentum ist. Ich hatte ja schon einmal das Problem mit Treppenhaussanierung. Die beiden anderen Eigentümer wollten Granit und ich sagte dass hier Linoleum drauf ist. Dann sagte der Richter, dass ich der erste Mensch bin in Deutschland mit dieser Klage und meinte. dass dieser Granit eine bauliche Veränderung darstellt. schließlich ist er nicht nur teuerer, sondern verändert auch das Erscheinungsbild. Deshalb hat man sich vor dem Gericht geeinigt, dass ich nur die Kosten getragen hätte was eine Erneuerung eines Linoleums gekostet hätte. Und hier denke ich auch dass es sich so verhält. Auch mit dem Erscheinungsbild, da die Einfahrt jetzt dunkler werden soll.

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@lachs4709

In nahezu jeder Eigentümergemeinschaft gibt es Eigentümer, die immer que schießen. Wenn die Mehrheit was beschließt, kramen sie alles raus, was sie finden können, um gegen diese Mehrheit doch noch ihre Vorstellung durch zu setzen. Erst recht, wenn es dann um Geld geht. Das ist der Grund warum ich aus jeder WEG mittlerweile rausgegangen bin. Das ewige Anstänkern der immer gleichen Personen nervt nur, kostet Zeit und kann auch das Eigentum entwerten.

Du hast also schon wegen Linoleum statt Granit prozessiert und wirst es jetzt wieder tun. Immer wenn die anderen beiden was wollen, wirst Du dagegen sein. Irgendwann kann der Schuß auch nach hinten los gehen.

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Die Regel wäre schon, dass man sowas bespricht, dafür maxcht man ja immer wieder Eigentümerversammlungen, wo man solche Sachen anbringen kann, in der Regel muss jeder Hauseigentümer einverstanden sein, kommt allerdings auch drauf an, was in den Verträgen steht, nach meiner Erfahrung haben alle Eigentümer einen sogenannte Hausordnung, auch wenn es Eigentum ist, man muss ja zusammen leben können und in solchen Veträgen ist sowas auch verankert, sowas müsste im Kaufvertrag aufgeführt sein, meistens ist es jedenfalls so, auch wenn jetzt Einer seine Fassade streichen will, darf er das nicht einfach so in einer andern Farbe, das muss abgesprochen sein und letztendlich müssen alle Eigentümer einverstanden sein, mit Unterschriften jedes Einzelnen!

L.G.Elizza

Über die Farbgebung ist ein Mehrheitsbeschluß erforderlich!

Meinst Du mit Mehrheitsbeschluss bei 3 Eigentümern dass 2 zustimmen müssen oder alle 3 Eigentümer?

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3 eigentümer und du wurdest als eigentümer nicht kontaktet oder bei einer eigentümerversammlung nicht um deine meinung gebeten? da stellt sich mir aber die frage, in wieweit da jemand was zu sagen hat oder wie du zu den anderen stehst? selbst ein beauftragter verwalter holt sich zustimmungen ein.

irgendetwas läuft da bei euch falsch.

Ich habe gegen den Beschluss gestimmt. Jetzt weiß ich nicht ob man da gerichtlich was machen kann weil sich ja das Erscheinungsbild ändert.

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@lachs4709

das sollte man als eigentümer wissen, bevor man in eine versammlung geht

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@larry2010

Was willst Du mir damit sagen? Ich habe gefragt ob das gerechtfertigt ist oder nicht. In die Versammlung muss ich gehen, ansonsten wird meine Stimme nicht gewertet und ich habe verloren. Jetzt muss ich wissen, ob ich gerichtlich weiter machen soll und ob Erfolgsaussichten bestehen oder nicht.

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@larry2010

gegen einen mehrheitsbeschluß zu stimmen ist ok, ändert aber nichts an der mehrheitsentscheidung, die ja wohl vertraglich festgelegt ist.

wenn die anderen 2 zugestimmt haben, woher willst du ein recht ableiten, deinen einzelwillen durchzusetzen?

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@casala

Wenn das Erscheinungsbild geändert wird oder es eine bauliche Veränderung darstellt weil andere Steine rein kommen mit einem anderen Querschnitt und weil noch eine Entwässerung rein kommt, welche vorher nicht war. Also vielleicht auch tendenziell eine bauliche Veränderung ist und das Erscheinungsbild geändert wird.

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@lachs4709

jede eigentümergemeinschaft kann unterschiedliche vereinbarungen treffen, wodurch bei der einen die farbe des plasters egal ist und bei dne anderen müssen alles damti einverstanden sein.

was bei euch vereinbart wurde, wissen wir nicht und können nicht sagen, ob du etwas dagegen machen kannst

warum die farbe so entscheident ist, versteh ich nicht.

im übrigen sieht man jetzt, warume s blöd ist, wenn es mehrere eigentümer gibt

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@lachs4709

ja aber, das ändert doch nichts an der rechtslage eines mehrheitsbeschlusses.

den kannst du nur kippen, wenn du gründe vorbringst, die die entscheidung unrechtmäßig machen. (naturschutz, historie, usw.)

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@casala

Bauliche Veränderung wäre auch ein Grund. Hier müssen grundsätzlich alle zustimmen. Bei 10 Eigentümer müssen 10 zustimmen. 9 würden nicht reichen, das ist Gesetz.

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@larry2010

Es kommt darauf an wie viele zustimmen und ob es eine bauliche Veränderung ist und das mit dem Erscheinungsbild bin ich mir nicht sicher. Mit Vereinbarungen treffen, hat das nichts zu tun. Es gibt von der Hausverwaltung Angebote und dann wird abgestimmt, welches Angebot angenommen wird oder halt auch nicht angenommen wird.

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gegenfrage, klärt man das nicht in einer eigentümerversammlung

Doch, es war doch eine Eigentümerversammlung und da wurde abgestimmt über die Sanierung Hofeinfahrt. Ich habe dagegen gestimmt wie ich schon geschrieben habe.

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@lachs4709

Sie sind in der Abstimmung unterlegen; folglich steht der Beschluß. Sie können eine solchen Beschluß innerhalb von 4 Wochen beim zuständigen Amtsgericht anfechten. Sie werden aber Lehrgeld zahlen, in dem Sie unterliegen! Es gibt aufgrund Ihrer Schilderung kein Indiz für eine bauliche Veränderung, die allstimmig erfolgen müßte!

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@schelm1

Doch die Granitpalisaden, welche vorher nicht da waren. Auch beim Querschnitt der Steine, die völlig anders sind als die vorherige, bin ich mir nicht so sicher, ob das nicht eine bauliche Veränderung ist. Außerdem ist von Sanierung die Rede. man kann so eine einfahrt auch punktuell neu machen, also reparieren.

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