Hörsturz nach FSME Virus (Zeckenbiss) nicht behandelbar?

2 Antworten

Naja, es ist eigentlich schon zu spät für die Behandlung des Hörsturzes. Außerdem zahlt meines Wissens die Krankenkasse keine Infusionen mehr. War jedenfalls damals bei meinem Hörsturz so. Ich habe nur Cortison in Tablettenform bekommen, sonst nix. Alles andere musste man selber bezahlen, was ich mir aber nicht leisten konnte. Zum Glück ist es bei mir nach einer Weile von selber besser geworden. Das kann schonmal ne langfristige Sache sein, Wochen sind da nicht ungewöhnlich. Bei mir hat es damals über 4 Wochen gedauert bis ich laut Hörtest wieder richtig hören konnte, subjektives Empfinden aber noch länger. Tinnitus ist bei mir geblieben. Das Schlimmste daran war, dass man sich selber noch zusätzlich verrückt gemacht hat, ob und wann es weg geht. Man muss versuchen ruhig zu bleiben und Kopfkino ausschalten.

Das waren allerdings auch keine Zusammenhänge mit FSME. Ich denke, wenn man in einem Risikogebiet lebt, ist eine solche Impfung sicher sinnvoll. Ansonsten kenne ich mich damit nicht genug aus um irgendwas raten zu können. Ich hoffe dem Kollegen geht es bald besser.

Ja das Risiko einer FSME Erkrankung ist nicht ohne, wie dir drastisch gezeigt wird. Dagegen das minimale Risiko lokaler Beschwerden nach der Impfung ins Spiel zu bringen...

Naja in dem Spezialfall nehme ich an, das Hirn kann wohl im Falle von FSME keinen Schaden mehr erleiden.

Welche Behandlung bei erstmaligen akuten Tinnitus/Hörsturz?

Hallo,

vor zwei Wochen hatte ich nach dem Aufwachen erstmalig einen leichten Hörsturz. Mein linkes Ohr war etwas taub und ich habe mehrere Stunden ein Piepen gehört.

Darauf bin ich direkt nach der Arbeit zum HNO-Arzt gegangen. Dieser hat einen Hörtest gemacht und es gab wirklich eine Frequenz, die beeinträchtigt gewesen ist.

Daraufhin wurden mir für 4 Tage Cortisontabletten in unterschiedlichen Dosen verschrieben (200mg/150mg/100mg/50mg) . Ich wurde nicht krank geschrieben, sondern habe weiter gearbeitet.

Nach 5 Tagen war das linke Ohr beschwerdefrei, jedoch fing danach das rechte Ohr an ab und zu leicht zu piepen, bzw. es war ein ganz leichtes Summen ständig zu hören ( so als ob man einen alten Röhrenfernseher anmacht und den Ton abstellt).

Darauf war ich erneut beim HNO-Arzt, es wurde erneut ein Hörtest gemacht und zumindestens hatte ich auf beiden Ohren volle Hörkraft, was als Therapieerfolg gewertet wurde. Auf das piepen des rechten Ohres angesprochen wurde mir mitgeteilt, ich solle nicht darüber groß nachdenken, sondern mich lieber im anstehenden Urlaub entspannen. Man kann sich mit soetwas nur verrückt machen, das geht von alleine.

Jetzt, zwei Wochen später, nervt mich das regelmässige gepiepe jedoch ungemein. Gerade am Abend oder morgends stört es mich einfach.

Morgen habe ich noch eine BREVA-Untersuchung beim HNO und werde ihn erneut darauf ansprechen.

Meine Frage an ebenfalls betroffene:

Wie wurdet Ihr behandelt ? Geht mein HNO evtl. zu leichtfertig mit dem Hörsturz um ? Was für Therapiemöglichkeiten hätte ich jetzt noch, solange das Piepen noch relativ neu und akut ist ?

Sollte ich nochmals auf eine Medikamentenbehandlung bestehen (solange der Tinnitus noch akut und noch nicht chronisch ist), oder eher dem Ansatz meines HNOs folgen und auf die Selbstheilungskräfte des Ohres vertrauen ?

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Soll ich die Zahnarztrechnung bezahlen?

Hallo zusammen,

ich habe ein Problem!! Ich war vor einem Monat zum ersten Mal bei meinem Neuen Zahnarzt. Ich hatte ein Loch im Zahn und er sollte es mit einer Füllung es schmerzfrei machen. Ich habe ihm, im Vorfeld extra nach gefragt, ob er auch gesetzlich versicherte behandelt. Weil ich für die Behandlung und für die Füllung kein Geld bezahlen wollte.

Als ich 4 Wochen später eine Rechnung erhielt, war ich sehr geschockt!

Ich habe es nicht verstanden und habe der Praxis ein Brief geschrieben wo drin steht, das man im Voraus dem Patient informieren muss, das zuzätzliche Kosten auf einen zu kommen.

Das haben Sie mir bestätigt und schrieben: Das es Ihnen Leid tut das Sie das nicht getan haben. Nach 2 Wochen kam dann die erste Zahlungserinnerung!

Ist Rechtens??????? Gibt es § oder andere Gesetze wo sowas festgelegt ist? Steht was im GOZ????

Bitte helft mir es geht hier um 200,- Euro und die will ich nicht so einfach verschenken!!!

Danke im Voraus!! LG DD

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Ist es schwer als Physiotherapeut gedanklichen Abstand zu halten?

Ich frage mich die ganze Zeit, wie es zB Physiotherapeuten ( und ähnliche Berufe) schaffen, emotionalen Abstand zu halten, wenn zB eine Patientin/ Patient ( also jeweils das gegenteilige Geschlecht) ganz hübsch und auch sehr sympathisch ist. Es ist ja doch etwas anderes als ein Arzt. Ich denke ein Arzt untersucht die Patientin ganz wenige Minuten und wenn er diese zB anziehend findet, schafft er es ja locker, an was anderes zu denken. Aber Physiotherapiestunden sind 20- ( bei manchen Besonderheiten) 40 Minuten und die Behandlung ist ja ( je nachdem) extrem Körpernahe. Wenn ich mir zB vorstelle, ich währe Krankengymnastin und ich hätte einen ganz hübschen, sportlichen Mann in Behandlung, und das nicht nur einmal sondern viele Male über Wochen, dann könnte ich damit als Beispiel nicht umgehen. Außerdem redet man ja auch in der Zeit, teilweise auch sehr angenehme Dinge. Sicherlich lernt man, in diesen Berufen, Abstand zu halten. Aber wie? Ich bin zB chronisch Gelenkkrank und habe fast immer Physiotherapie und ich frage mich, wie machen die das? Wo ist der Trick, damit es nicht emotional wird?

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In Krankenhäusern Alkohol trinken?

Hallo Also mein Vater war mal wegen Leberzirrhose im Krankenhaus weil er Alkoholiker war. Nach der Behandlung war er ein Jahr "clean" hat aber jetzt seit ein paar Monaten wieder richtig gesoffen. Eines Tages war er dann aufgrund einer OP im Hals so schwach dass er nicht mehr aufstehen konnte und ich habe den Rettungsdienst geholt, die ihn ins Krankenhaus gebracht haben. Seit drei Wochen liegt er dort aber er erzählt mir ja nichts, und die ärztliche Sprechstunde ist MO-FR immer ab 13 Uhr, leider arbeite ich da immer. Morgen werde ich aber mit dem Doc reden. Ich bin mir sicher dass wieder die Leber der Grund für den KH Aufenthalt ist. Meine eigentliche Frage ist aber: Darf ein Patient im KH Alkohol trinken? Bzw vielmehr: Sind die Pfleger verpflichtet, darauf zu achten, dass der Patient keinen Alkohol trinkt? Immerhin haben sie ihm einen Rollstuhl gegeben und somit ihm die Möglichkeit gegeben, zu saufen. Ich bin mir sicher, dass das Pflgegeoersonal dazu verpflichtet ist, Alkoholkranke vom Saufen abzuhalten. Natürlich möchte ich denen nicht die Schuld geben, aber trotzdem wäre es doch eine akute Pflichtvernachlässigung.

LG Paul

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Hat man als Krankenschwester Anspruch auf Schmerzensgeld bei Infektion mit Krätze / Scabies durch einen Patienten?

Hallo,

meine Frau ist Krankenschwester und hat sich bei einem Patienten mit Krätze angesteckt. In diesem konkreten Fall ist es so, dass der Patient an einer extrem ansteckenden Form von Krätze litt und die gewöhnlichen Hygiene- und Präventivmaßnahmen nicht ausreichend waren um eine Infektion zu verhindern.

Dem Arbeitgeber war dies auch bekannt, denn auf der Station auf der der Patient vorher war hatten sich bereits mehrere Pflegekräfte, trotz Schutzmaßnahmen, infiziert. Der Patient wurde ohne weitere Hinweise bzgl. der Infektionsgefahr auf die Station meiner Frau verlegt. Neben meiner Frau haben sich 10 ihrer Kollegen infiziert.

Es ist nun so, dass die Behandlung schon sehr lange dauert und einfach nicht zum Abschluss kommt, denn die Erreger sind offensichtlich gegen diverse Scabies Medikamente immun. Nach einer 4tägigen Behandlung mit Tabletten und einer Salbe lässt sich erst 6 Wochen später feststellen, ob die Behandlung erfolgreich war.

Die ersten drei Behandlungen waren jedoch alle nicht erfolgreich und meine Frau ist nun in der 4. Behandlungsphase. Sie ist somit seit über 20 Wochen mit Scabies infiziert. Zur Sicherheit und um das Ansteckungsrisiko zu minimieren mussten unser gemeinsamer Sohn (2 Jahre alt) und ich die Medikamente jedes Mal einnehmen. Die Medikamente wurden natürlich von Mal zu Mal stärker, was für Körper und Haut (insb. für ein Kleinkind) nicht gut sein kann.

Unser Sohn und ich haben uns zum Glück bisher nicht angesteckt, meine Frau ist aber mit den Nerven total am Ende. Es ist ja nicht nur der ständige und starke Juckreiz der ihr zu schaffen macht. Da sich die Erreger in allen Textilien festsetzen können, ist ein Großteil unserer Kleidung luftdicht verpackt. Der Rest wird nach Benutzung täglich bei 60° gewaschen. Heißt also, meine Frau muss jeden Tag Wäsche waschen, Textilien die nicht in die Waschmaschine passen (Sofas, Teppich, etc.) müssen täglich gereinigt werden.

Viel schlimmer als der zusätzliche Arbeitsaufwand ist aber der „psychologische Stress“ den diese Situation hervorruft. Meine Frau traut sich kaum noch unseren Sohn auf den Arm zu nehmen, aus Angst ihn anzustecken. Zudem schlafen meine Frau und ich seit der ersten Diagnose von Scabies in getrennten Betten. Extrem belastend für uns sind auch Situationen in der unser Sohn nachts aufwacht und weint weil sein Kuscheltier nicht da ist. Es ist kaum möglich einem Kleinkind zu erklären, dass er seinen liebsten Teddybär nicht haben kann, weil der Luftdicht verpackt im Keller liegt. Auch unser Wunsch nach einem zweiten Kind kann sich momentan natürlich nicht erfüllen.

All diese Faktoren führen bei meiner Frau nun dazu, dass sie seit einiger Zeit (kurz nachdem bekannt wurde, dass auch die dritte Behandlung erfolglos war) häufiger in Heulkrämpfe ausbricht und sich einfach nur noch hilflos fühlt.

Meine Fragen sind nun: Hat man als Krankenschwester gegenüber dem Arbeitgeber Anrecht auf Schmerzensgeld? Können mein Sohn und ich auch Ansprüche geltend machen?

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Schilddrüsenunterfunktion in 1 Monat entwickelt?

Guten Abend, ich bin momentan in psychotherapeutischer Behandlung auf Grund von Angststörungen und Psychischen Anfällen.
Vor 4 Wochen wurde bei mir im Krankenhaus Blut abgenommen und erhöhter Schilddrüsenwerte festgestellt (Unterfunktion).
Die Werte waren aber noch gerade so im normalen Bereich, wurde also garnicht erst angesprochen. Damaliger wert 3.5
Vor 1 Woche wurde wieder meine Schilddrüse überprüft weil ich angeschlagen bin und die Symptome dafür hätte (laut Psychiater).
In neuem Blutbild wurde eine erhöhter Wert von 7.5 festgestellt.
Die Ärzte verwirren mich, ich verwirre sie als Patient.
Kann die Schilddrüse sich innerhalb von 1 Monat so stark verändern??
Ich muss noch einen Test machen, hab jedoch die Tabletten und weiß jetzt nicht ob ich die nehmen soll.
Kennt sich hier jemand mit Schilddrüsenunter/überfunktion aus?

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