Höherer Geldbetrag, wie anlegen?

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7 Antworten

Da hier außer Kevin1905 anscheinend nur Hobby-Investoren und Immobilien-Missonare unterwegs sind, würde ich an Deiner Stelle die Ratschläge, die Du von dem Rest als Antworten bekommen hast, mal schön gemütlich in die Tonne kloppen.

Welche Ziele hast Du mit dem Geld, wie verfügbar soll es sein, was sind für Dich tragbare Risiken, stehen größeren Anschaffungen an, gibt es Verbindlichkeiten usw. usw. - das sind Fragen, die zuerst einmal geklärt werden müssen, bevor der erste Anlagevorschlag kommt.

Such Dir einen unabhängigen Profi, der sich auf Finanzberatung und -Vermittlung spezialisiert hat, und lass Dich von dem beraten. Wir können hier bestensfall raten, aber ohne be- davor. ;-)

Grundsätzlich gibt es aber für alle Deine Anforderungen, auch für die monatliche Auszahlung, geegnete Produkte und Anbieter.

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Ist die genannte Summe bereits besteuert worden und steht wirklich netto zur Verfügung?

Daher meine Frage: wie geht man am besten mit einer solchen Erbschaft um?

Ein bisschen gestreut anlegen.

Bei den Summen würde ich sagen eine Immobilie (fremdgenutzt) und den Rest ist Aktien oder ETFs und eine kleine Barreserve lassen (maximal 5.000,- €).

Wie ist denn allgemein dein Finanzwissen? Wie viel Zugriff willst du darauf haben und welche Risikotoleranz hast du?

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Kommentar von raloo
29.09.2016, 17:01

Ja, die Summe steht netto zur Verfügung.

Gestreut anlegen würde ich gerne. Dabei einen Teil solide und mit Zugriffsmöglichkeiten wenn mal eine größere Ausgabe ansteht (neue Möbel, Reise etc), einen gewissen Teil aber auch gerne renditestärker mit einer gewissen Risikotoleranz.

Eine Immobilie klingt gut und solide, aber welche Immobilien bekommt man in dieser Größenordnung, welche dann auch Sinn als Anlageobjekt macht?

Mein Finanzwissen würde ich als basishaft bezeichnen

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Gehen wir mal von rd. 100.000 EUR aus, die Du zur Zeit nicht brauchst, weil Du eigentlich auch so gut ausgekommen bist. Eine sehr angenehme Situation.

Bei der Anlageentscheidung musst Du Dein bisheriges Vermögen mitberücksichtigen. Hast Du Rücklagen? Wenn ja -in ausreichender Höhe? Was könnte maximal auf Dich zukommen (z. B. Autokauf, 35.000 EUR). Diese Rücklage sollte nicht festgelegt werden - also Tagesgeld wäre ein Vorschlag. Die Rendite sollte bei der Liquiditätsreserve egal sein. Sicher und frei verfügbar sind hier die Prioritäten. Wenn eine solche ausreichende Rücklage bereits vorhanden ist, kannst Du die ganze Erbschaft anlegen oder zunächst eben für das Polster sorgen.

Für den Rest solltest Du Dir Gedanken über Deine Risikobereitschaft machen. Risiken eingehen heißt noch lange nicht zocken, aber ohne die Bereitschaft, bei der Geldanlage Schwankungen zu akzeptieren , ist auch kein nennenswerter Ertrag möglich.

Wenn Du z. B. sagst, für 25.000 EUR kann ich mir vorstellen, ein höheres Risiko einzugehen (oder 30.000 EUR oder 15.000 EUR), dann bist Du auf dem richtigen Weg. Was genau Du dann machen solltest, lässt sich hier nicht gut aufführen. Dazu müsste man mehr von Dir und Deinen finanziellen Verhältnissen/Erfahrungen wissen. Aber mit solchen Vorüberlegungen kann man gut in Beratungsgespäche gehen und sehen, ob das Angebot zu einem passt.


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Kommentar von jsch1964
30.09.2016, 19:16

Deine Antwort hatte ich wohl übersehen. Volle Zustimmung!

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Es kommt doch ganz darauf an wie alt Du bist. Wenn Du über 50 Jahre alt bist, daß lege das Geld in Tagesgeld an und Du kannst ruhig schlafen. Auch bei uns im Seniorensport werden die Rentner andauernd von den Banken angesprochen weil sie unmengen an Kapital im Tagesgeld horten. Ich bin noch jünger daher lege ich in Aktien und Fonds an, aber wer sich der Rente nährt, der soll von Fonds und Aktien die Finger lassen. Zu sehr schwanken diese und schnell ist 20% und mehr verloren. Daher lassen unsere Rentner das Geld lieber für 0,5% im Tagesgeld und lassen sich von der Bank nicht beschwatzen. Zurecht finde ich. 

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Kommentar von raloo
29.09.2016, 20:11

Danke für die Antwort.

Ich bin 34 Jahre jung, also wären Aktien und Fonds eine Möglichkeit.

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Der Bankberater rät natülich zum Anlegen, dafür bekommt er Provision.

Ich würde in ein Mietobjekt investieren, aber das muss jeder für sich selber entscheiden.

Ggfs. noch in einen Aktienfonds.

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Kommentar von Ontario
19.10.2016, 07:12

Ab 2018 sollten gewisse Fonds steuerlich belastet werden. Wenn du in Fonds anlegen willst, dann lasse dich von einem neutralen Finanzmakler beraten, damit du nicht in die falschen Fonds investierst.

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Lass Dich fachmännisch auf Deine Situation und deine Planung unabhängig beraten.

Hier sind Honorarberater wie Friedrich und Weik sehr hilfreich.

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Auf jeden Fall, die Anlagen gestreut anlegen,

einen Großteil in vermietete oder zu vermietende Immobilien. Auf KEINEN Falls irgendwelchen Optionsscheine.

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