Höhe Unterhalt an Ex-Frau bei Immobilienbesitz?

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5 Antworten

Sie können sich auch ohne Ehevertrag über die Eintragung einer Gesamtgrundschuld auf dem bereits vorhandenen Grundbesitz der Ehefrau und dem Nochgrundbesitz der Schwiegereltrern absichern; schließlich steht  nicht fest ob und was die vermeintlich Künftige letztlich mal erbt, während vorhandenes im Zweifel verwertbar wäre.

Bei all´ Ihren vortrefflichen Gedanken sollten Sie vielleicht noch einmal über die Eheschließung als solche sehr gründlich nachdenken!

Ihrer Künftigen jedenfalls könnte man solche Gedanken nicht verdenken!?!

Das Geld, welches Du in die Immobilie Deiner Frau steckst, bekommst Du auf keinen Fall 1:1 zurück. Wenn aber das Vermögen Deiner Frau dadurch wächst (weil die Immobilie wertvoller wird), so hast Du im Falle einer Scheidung durch den Zugewinnausgleich einen Anspruch auf Ausgleich von 50% der Wertsteigerung.

Beispiel: Die Immobilie Deiner Frau war bei Heirat 100.000,- Euro wert. Dann steckst Du 20.000,- Euro in de Immobilie, wodurch die 110.000,- Euro wert ist (die Wertsteigerung ist ja meistens niedriger als die reingesteckten Kosten). Der Vermögenszuwachs Deiner Frau liegt also bei 10.000,- Euro, davon muss sie Dir 5.000,- Euro ausgleichen. Mehr Ansprüche hast Du nicht.

Wichtig: Du darfst die wertsteigernden Investitionen erst NACH der Heirat machen - denn den Zugewinnausgleich gibt es nur für die Ehezeit -, und Ihr dürft den Zugewinnausgleich nicht per Notarvertrag ausschließen! 

Was den Unterhalt angeht: Einen Unterhaltsanspruch Deiner Frau für die Zeit nach einer Scheidung kann an ausschließen. Aber nicht den Unterhaltsanpruch bis zur Scheidung, also den so genannten Trennungsunterhalt.

Bei der Unterhaltsberechnung wird aber nicht nur das Erwerbs-Einkommen Deiner Frau berücksichtigt, sondern auch der so genannte Wohnvorteil. Dabei wird der Mietwert des Hauses abzüglich etwa bestehender monatlicher Belastungen wie Einkommen behandelt. Und falls sie aus der zweiten Immobilie Mieteinnahmen hat, werden diese natürlich auch zu ihrem Einkommen hinzugerechnet. 

Genau aus diesem Grund macht man einen Ehevertrag nicht freihändig, sondern lässt sich von einem Anwalt beraten.

Und zwar BEVOR es zu Streitigkeiten kommt.

Danke für den wertvollen Rat. Anwältlichen Rat werde ich mir schon noch einholen - es ging mir hierbei um das Einholen von ersten unverbindlichen Basis-Informationen.

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Das kommt doch auf euer Einkommen an.

Wenn sie ausreichend verdient, dann mußt Du auch keinen Unterhalt zahlen.

Lass Dich von einem Anwalt/Notar beraten.

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