Höhe Hausgeld VOR Kauf festlegbar?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Das hört sich aber nicht gut an, denn jeder Verkäufer kennt die Kosten und Lasten und kann somit seinem ersten Verwalter (meist ja er selbst), entsprechend auf die Füße treten und wenn ein zweiter ET ins Grundbuch geschrieben wurde, ist ja zwingend die Gründungsversammlung fällig, in der dann der Haushalt beschlossen wird. Zur Rücklage siehe die Petersche Formel (goggle). Viel Glück.

Zunächst einmal vielen, vielen Dank für die zahlreichen und auch hilfreichen Antworten.

Ja, das leuchtet alles ein. Eine Garantie habe ich ja so oder so nicht. Ich meine damit: wenn beschlossen werden würde, das Hausgeld beträgt ab Datum X nun 500 EUR, dann könnte ich ja auch nichts machen. Ich gehe zudem davon aus, dass der Topf erst einmal leer ist. Schließlich war das Haus zuvor ja "eins" und nicht in einzelne Wohnungen eingeteilt. Was mir in der TE auch noch aufgefallen ist. Es gibt ein "Nebengebäude" und dieses steht und er TE als 6. Partei drin und hat den größten Miteigentumsanteil (über 40 Prozent, weil 430/1.000). Finde ich irgendwie auch komisch, denn das Gebäude steht ja nur nebendran. Wenn da mal was gemacht wird, zahlen wir das ja mit... Und durch den hohen Miteigentumsanteil kann derjenige, dem dieses Nebengebäude gehört, die Interessen dieses Nebengebäudes besser durchsetzen (eigene Interessen) als z. B. in unserem Gebäude.

Eigentlich hast Du Dir da schon die Antwort gegeben.

Niemand kann Dir im Moment sagen wie hoch das Hausgeld dann wirklich ausfällt bis die neue Eigentümergemeinschaft darüber abgestimmt hat.

Es gibt Eigent.gem. die lieber mehr zurück legen und manche wollen eben nicht viel zurück legen und haben dann ein Problem, wenn richtig große Reparaturen anfallen. In Deinem Fall könnte es sein, dass wenig zurück gelegt wird weil alles neu ist, aber dafür hat man dann in ein paar Jahren evtl. ein Problem, wenn die ersten Reparaturen los gehen........

Also wenn es jetzt 150 Euro sind und lt Expose dann 250 Euro kann das ja eigentlich nicht so schlimm sein. Frag doch den Makler, weshalb er diesen Betrag genannt hat, vermutlich hat er das aufgrund seiner Erfahrung so festglegt.

Bevor es keinen beschlossenen Wirtschaftsplan gibt musst du gar nix zahlen. HIHI

Ich liebe Bauträger, die keine Ahnung haben und ich persönlich würde mir 3 x überlegen, ob ich von so einem eine Wohnung kaufe oder wo Fallen sind, wo er mich betuppen will. Aber zurück.

Für Wohnungseigentum gibt's ein Gesetz, klein und fein, nennt sich WEG und dort steht 27 + 28, das Verwalter einen Wirtschaftsplan machen muss, jedes Jahr neu und die Eigentümer beschließen den. Der ist dann die Zahlungsgrundlage und bildet auch einen Rechtsanspruch an die Zahlung. Wenn es keinen gibt muss auch kein Eigentümer zahlen. Verklagt werden können die nicht. Wenn du trotzdem was zahlen willst kannst du das auf Goodwill gerne machen, aber es kann keiner sagen, das ist zuwenig oder zuviel. Diese Zahlungen werden dann in der Jahresabrechnung angerechnet. Hoffentlich macht die der tolle Bauträger.

Ich würde sofort eine Versammlung einberufen bzw. von Bauträgerlein mit dem Tagesordnungspunkt Wahl Verwalter, so was halb gares geht gar nicht.

Gehe doch bei deiner Kalukulation von den 250 EUR aus, dann hast Du ggf. noch etwas Luft.

Das Hausgeld kann/muss jederzeit bei Notwendigkeit geändert werden. Von daher ist eine langfristige Planung mit einem festen Betrag eh wenig zielführend

Was möchtest Du wissen?