Höhe Eigenbedarf

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2 Antworten

Ich nehme an, es geht dir um den Unterhaltsanspruch deiner nicht in deinem Haushalt lebenden Kinder.

Dieser besteht dir gegenüber.

Den Eigenbehalt regelt die Düsseldorfer Tabelle so: Der notwendige Eigenbedarf (Selbstbehalt)

  • gegenüber minderjährigen unverheirateten Kindern,

  • gegenüber volljährigen unverheirateten Kindern bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres, die im Haushalt der Eltern oder eines Elternteils leben und sich in der allgemeinen Schulausbildung befinden,

beträgt in der Regel beim nicht erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 770 EUR, beim erwerbstätigen Unterhaltspflichtigen monatlich 900 EUR. Hierin sind bis 360 EUR für Unterkunft einschließlich umlagefähiger Nebenkosten und Heizung (Warmmiete) enthalten. Der Selbstbehalt kann angemessen erhöht werden, wenn dieser Betrag im Einzelfall erheblich überschritten wird und dies nicht vermeidbar ist.

http://www.treffpunkteltern.de/unterhalt/duesseldorfertabelle.php

Abgesehen davon solltet ihr prüfen, ob euch nicht Arbeitslosengeld 2 zustehen könnte.

http://www.sozialhilfe24.de/alg2-rechner.html

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@Lissa:

Danke dir für deine Antwort. ALG II brauchen wir nicht beantragen, da wir ja nun das Haus meines Mannes verkaufen (müssen). Danach sinken die mtl Belastungen insoweit, dass wir nach Abzug von Miete etc. für uns drei(2 EW, 1 K) ca. 700 - 800 € haben werden. Damit hat sich ALGII zum Glück auch erledigt. Mir ging es darum, ob es einen Regelsatz gibt, der uns dreien nach Abzug aller Kosten bleiben muss. Gruß nipuk

PS@ all reader: Ich möchte mich nicht vor dem UH drücken, sondern einen Finanzplan erstellen, der alle Dinge berücksichtigt.

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Ich kann hier leider keinen Rat geben. Ich stelle hiermit nur fest, daß Dein Mann sich gefälligst um seine zwei ersten Kinder, genauso wie um Dein erstes Kind kümmern muß und unterhaltspflichtig ist. Unterhalt kommt vor den Schulden. Eueren Eigenbedarf könnt ihr Euch von einem Jugendamt, Rechtsberatung am Amtsgericht geben lassen oder im Internet nachsehen. Ansonsten möchte ich nur nochmal an Anstand appelieren, wer Kinder in die Welt setzt, hat gefälligst dafür gerade zu stehen.

@istie: Ich glaube, du hast da etwas falsch verstanden: Seit 2001 bin ich von meinem Exmann getrennt und geschieden. 2004 Habe ich erneut geheiratet und mit diesem Mann einen Sohn bekommen. Nun sind meine 2 Kinder aus 1. Ehe zu ihrem Vater gezogen und denen gegenüber ist mein JETZIGER Mann (Stiefvater der zweien) nicht unterhaltspflichtig. Im letzten Punkt gebe ich dir natürlich Recht und darum geht es auch gar nicht. Wie aber bereits erwähnt, verdiene ich auch bei einer Vollzeitstelle nicht wesentlich mehr und zudem habe ich noch den Knirps. Mein jetziger Mann arbeitet schon hart und sein Einkommen deckt gerade mal die Ausgaben. Was ich kann werde ich zahlen, aber leben müssen wir auch. (€ max 400,00 für eine 3-köpfige Familie ist nicht viel!) Gruß nipuk

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