Höhe des Unterhalts ohne Anrechnung auf Hartz4 der Kindsmutter ?

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7 Antworten

Du kannst dir nicht aussuchen wie viel Unterhalt du zahlst,die Höhe richtet sich nach deinem relevanten Nettoeinkommen und nicht nur Barunterhalt,sondern auch Sachleistungen mindern den Leistungsanspruch,zunächst den des Kindes und ggf.auch den der Mutter !

Außerdem würdest du bei Leistungsfähigkeit auch der Mutter bis min. zum 3 Lebensjahr des Kindes Betreuungsunterhalt zahlen müssen,wenn sie das Kind selber betreuen möchte,der Unterhalt für das Kind hätte dann natürlich Vorrang,wenn du nach der Zahlung des Kindesunterhalts dann noch mehr als derzeit 1200 € Netto ( Selbstbehalt bei Trennung / Betreuungsunterhalt) hättest,dann stünde auch der EX - noch etwas zu.

Wenn das anrechenbare Einkommen des Kindes dann seinen Bedarf übersteigt,dann wird das nicht mehr benötigte Kindergeld welches das Kind dann zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr benötigen würde auf den Bedarf der Mutter angerechnet.

Würde sie kein weiteres Einkommen haben,könnte sie dann vom Kindergeld eine 30 € Versicherungspauschale in Abzug bringen,dann würde das Kind nicht mehr zur BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) der Mutter gehören,sie würde dann also keine Leistungen mehr vom Jobcenter fürs Kind bekommen.

Werni1991 30.06.2017, 07:57

Doch man kann sich selbst auf die höhe des kindesunterhalts einigen ohne das Jugendamt diesen berechnen zu lassen. Der mindestsatz beträgt dabei 146 Euro da er den unterhaltsvorschuss übersteigt. Deswegen war ja meine frage ab wieviel unterhakt plus kg plus wg das hartz4 des Kindes überschritten ist. Luxusgüter die ich kaufe die dann ihren Einsatz bei mir in der Wohnung oder bei Unternehmungen mit dem Kind zustande kommen sind meines Erachtens nach auch keine meldepflichtigen sachgüter die ich melden müsste. Oder liege ich da falsch?

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isomatte 30.06.2017, 08:15
@Werni1991

Mit Sachleistungen war gemeint die du der Mutter für das Kind zukommen lässt,was du dem Kind dann kaufst wenn es bei dir ist interessiert nicht 

Der Unterhaltsvorschuss beträgt min. 150 € pro Monat und wenn sie Sozialleistungen bezieht könnt ihr euch eben nicht selber über die Höhe des Unterhals einigen,denn Sozialleistungen sind hier nachrangig,also wird das Jobcenter und ggf.auch das Jugendamt anhand deines Einkommens die Höhe des zu zahlenden Unterhalts berechnen,zumindest aber das Jobcenter und du als Unterhaltspflichtiger bist dann zur Mitwirkung verpflichtet.

Wann dann dein Kind seinen Bedarf erreicht hat kommt dann auf die individuellen Umstände an.

Einem Kind von 0 - 5 Jahren stehen derzeit 237 € Regelsatz für den Lebensunterhalt zu und dazu kommt dann min. noch der KDU - Kopfanteil,Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ),dass ergibt dann den Bedarf des Kindes.

Würde die Warmmiete ohne den monatlichen Abschlag für den normalen Haushaltsstrom ( muss aus dem Regelsatz bzw.Einkommen selber gezahlt werden ) angenommen 600 € betragen,dann würde nach der Geburt jedem ein Kopfanteil von 1/3 also 200 € zustehen.

Dein Kind hätte dann min. einen Bedarf von 237 € Regelsatz + angenommen diese 200 € KDU - Kopfanteil = 437 €.

Die EX - bekommt dann schon mal 192 € Kindergeld und das wird in der Regel zu 100 % angerechnet,demnach bliebe hier vorerst nur noch ein Bedarf für den Regelsatz von 45 € und dazu kämen angenommen noch diese 200 € für die KDU.

Dann würde ggf. noch ein Bedarf von 245 € bestehen,davon geht dann der zu zahlende Unterhalt und sonstige andere Zuwendungen in Geld oder Geldeswert ab.

Würde dein Kind dann mehr anrechenbares Einkommen als Bedarf haben,dann würde der nicht mehr benötigte Teil des Kindergeldes welches das Kind zur eigenen Bedarfsdeckung dann nicht mehr benötigen würde wieder zum Einkommen der Mutter und das würde dann auf die übrige BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) angerechnet,dein Kind würde dann nicht mehr zur BG - der Mutter gehören,weil es seinen Bedarf aus eigenem Einkommen decken könnte.

Die Mutter könnte dann vom Kindergeld welches ihr dann als Einkommen angerechnet würde max. die 30 € Versicherungspauschale absetzen,wenn diese nicht schon anderweitig berücksichtigt würden.

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Wenn du leistungsfähig bist wirst du in den ersten 3 Jahren zusätzlich Betreuungsunterhalt für die Mutter zahlen müssen.

Dir selbst bleibt jednefalls nur der Selbstbehalt in dieser Zeit

Werni1991 29.06.2017, 18:02

Ich habe circa 1300 Euro...Da wird für die mama nicht viel bei rum kommen denk ich oder?

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Werni1991 29.06.2017, 18:04
@DerHans

Wie muss ich das verstehen? Der selbstbehalt liegt ja schon bei circa 1070 euro

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DerHans 29.06.2017, 18:10
@Werni1991

Bei Unterhaltspflicht gilt ein geringerer Selbstbehalt.

Die 1070 sind der Pfändungsfreibetrag für normale Schulden.

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Werni1991 29.06.2017, 18:12
@DerHans

Dazu finde ich nur die Aussage im Internet das es bei erwerbstätigen 1080 Euro sind und bei nicht erwerbstätigen 880

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isomatte 30.06.2017, 01:07
@DerHans

Blödsinn,der Selbstbehalt liegt bei einem berufstätigen Unterhaltspflichtigen bei derzeit 1080 € Netto !

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isomatte 30.06.2017, 07:58
@Werni1991

Es zählt aber nicht nur dein tatsächliches monatliches Nettoeinkommen,dazu kämen dann auch noch Sonderzahlungen wie z.B. Weihnacht / Urlaubsgeld,dass wird dann durch 12 Monate geteilt !

Du kannst aber deine berufsbedingten Aufwendungen vom Nettoeinkommen absetzen,in der Regel aber min.eine Pauschale von 5 %.

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Werni1991 30.06.2017, 08:07
@isomatte

Ok also bedeutet das bei 1300 Euro monatseinkommen ohne sonderzahlungen, dass ich bei einer 5% pauschale (65 Euro) noch 1245 Euro zur verfügung hätte...das bedeutet wiederum das ich 165 Euro Unterhalt zahlen müsste. Ist das richtig? Dann sind es also nur 34 Euro die dann angerechnet werden und man ist auf der sicheren Seite?

Da wir bei unserem Kind ja beide nur das beste wollen wäre das eine gute lösung. Wir wollen uns ja nicht gegenseitug schröpfen sondern einfach das Maximum der gegebenen Mittel rausholen. Wenn es auf dieser Grundlage berechnet wird dann aind wir auch gegenüber dem Amt auf der sicheren Seite. Danke für den denkanstoß mit der 5% pauschale darüber werd ich mich mal etwas mehr informieren.

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isomatte 30.06.2017, 08:34
@Werni1991

Diese 5 % pauschal werden in der Regel auf jeden Fall berücksichtigt werden müssen,wenn deine tatsächlichen berufsbedingten Aufwendungen höher sind musst du das nachweisen !

Was im Endeffekt an Überschuss bleibt kann man erst sagen wenn man weiß wie hoch der Bedarf des Kindes ist und was für anrechenbare Einkommen das Kind bezieht.

Wenn man mal von den 165 € Unterhalt ausgeht würde das Kind dann inkl.der derzeit 192 € Kindergeld schon 357 € an Einkommen haben,abzüglich des Regelsatzes für den Lebensunterhalt von derzeit 237 € ( 0 - 5 Jahre ) würde ein vorläufiger Überschuss von 120 € bleiben.

Würde das Kind dann tatsächlich noch Wohngeld von 145 € bekommen und kein Sozialgeld vom Jobcenter,dann würde es ein anrechenbares Einkommen für den KDU - Kopfanteil von 265 € haben.

Angenommen die KDU - würde bei 600 € liegen,dann stünde jedem ein Kopfanteil von 200 € zu,demnach blieben dann 65 € was dein Kind dann zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr benötigen würde.

Diese 65 € würden dann wieder zum Einkommen der Mutter und nach max. Abzug der 30 € Versicherungspauschale auf den Bedarf der übrigen BG - angerechnet,wenn sie diese 30 € nicht schon auf anderes Einkommen geltend machen würde.

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Es ist genau anders herum als sie denken. Es ist nicht so, das der Unterhalt bis zu einer bestimmten Höhe nicht angerechnet wird, sondern der Unterhalt wird ab einer bestimmten Höhe nicht weiter angerechnet.

und ab welcher höhe dasamt das dann bei der Kindsmutter gegenrechnet?

Der Unterhalt wird ( im Gegensatz zum Kindergeld) gar nicht bei der Kindmutter gegengerechnet, sondern ausschließlich beim Kind.

Ist der Bedarf des Kindes durch den Unterhalt gedeckt, fällt das Kind aus der Bedarfsgemeinschaft heraus und bildet eine Haushaltsgemeinschaft. Das Kind erhält dann kein Harz 4 mehr und spielt nur noch in Bezug auf den Mietanteil eine Rolle. 

Werni1991 30.06.2017, 08:01

Ja das klingt verständlich doch das Kindergeld wird dann zum Einkommen der Kindsmutter. Alao ist der Bedarf gedeckt verschleudert man das Kindergeld ungenutzt da sie ja dann weniger bezieht. So würde man Geld ungenutzt verbrennen.

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Richtig ist, dass das Kindergeld auch auf die Mutter angerechnet werden kann, wenn der Bedarf des Kindes gedeckt ist.

Allerdings machst du da wohl 2 Denkfehler. 

1. Ihr könnt den Unterhalt nicht eigenständig festlegen, du kannst nicht einfach zahlen, wozu du Lust hast. Du musst mit 1300 zwar wohl keinen Betreuungsunterhalt zahlen, aber den Mindestunterhalt von 246 Euro musst du zahlen. Das Jobcenter wird zu Recht nichts anderes akzeptieren und dann auch diese Höhe anrechnen. Wer Sozialleistungen will, muss auch den entsprechenden Unterhalt verlangen.

2. Auch Sachleistungen sind Leistungen und wenn die Kindsmutter diese nicht angibt beim Amt und es rauskommt, gibt es Sanktionen und sie muss die Leistungen zurück zahlen. 

Soweit ich weiß, wird der Unterhalt, den du zahlst, komplett angerechnet, bedeutet, dass kaum oder kein Harz 4 mehr fürs Kind bezahlt wird. Freigrenzen gibt es meines Wissens nicht. LG Arethia

DerHans 29.06.2017, 17:54

Der Unterhalt und das Kindergeld ist "sonstiges Einkommen" dabei werden 30 € als Versicherungspauschale als Freibetrag berücksichtigt

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isomatte 30.06.2017, 01:12
@DerHans

Das ist schon wieder Blödsinn,die 30 € Versicherungspauschale auf sonstiges Einkommen steht einem erst ab dem 18 Lebensjahr zu,wenn man diese 30 € nicht schon anderweitig geltend macht !

Bei einem minderjährigen Kind würden diese 30 € nur geltend gemacht werden können,wenn auf das Kind auch tatsächlich eine Versicherung abgeschlossen ist und dann nur der tatsächliche monatliche Beitrag und max.diese 30 €.

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Werni1991 29.06.2017, 17:54

Ok also wäre es sinnvoll den mindestsatz von 146 Euro zu zahlen und dann den Rest in sachzuwendungen zu tätigen? Wenn sie arbeiten geht kann man es ja nochmal berechnen lassen aber für eine Festsetzung sehe ich einfach keinen Sinn wenn das nicht zu einem Mehrwert für meine Tochter führt...Da kaufe ich dann liebend gern noch Sachen oder andere güter für 100 Euro im Monat und daran gewinnen alle

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DerHans 29.06.2017, 18:06
@Werni1991

Wenn öffentliche Leistung in Anspruch genommen werden, gelten auch "Sachzuwendungen" als meldepflichtiges Einkommen.

Diese verringern ja schließlich die "Bedürftigkeit

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Werni1991 29.06.2017, 18:09
@DerHans

Diese Zuwendungen werden aber angenommen ich sage mal "stillschweigend" behandelt.

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Werni1991 29.06.2017, 18:13
@DerHans

Ja da hast du recht. Deswegen würde ich sowas auch niemals machen. 

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Du kannst nicht einfach weniger bezahlen. Es gibt unterhaltssätze die sie nach deinen Einkommen richten . Das wird auch so angerechnet. So lange wie sie Geld vom Amt bekommt wird auch ne richtige Berechnung nach deinen Einkommen gemacht.....einfach wenig bezahlen funktioniert glaube nicht

Werni1991 02.07.2017, 11:40

So dann mal eine ganz einfache Rechnung! 1300 Euro davon erstmal die freigrenze die ab 1.juli gilt von 1130 abgezogen...Da bleiben dann noch 170...Davon das halbe Kindergeld ab das macht dann noch 60...und da hab ich mir 5% noch nicht einmal an meinen lohn als pauschale anrechnen lassen.

Das bedeutet es wird rauskommen das ich nichts zahlen kann..Da ich aber freiwillig zahlen möchte werd ich sagen das ich freiwillig mehr zahle als der unterhaltsvorschuss beträgt und das sind 146 Euro...und jetzt sag mir welches Amt da sagt das wor das nicht machen dürfen?

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isomatte 02.07.2017, 14:20
@Werni1991

Wo hast du denn diesen Freibetrag von 1130 € her der ab 01.07.2017 gelten soll ?

Ich habe den nicht im Internet gefunden !

Das hälftige Kindergeld kannst du aber nur dann in Abzug bringen,wenn du auch tatsächlich den Mindestunterhalt zahlen müsstest und der würde derzeit bei 342 € liegen,dann könntest du das hälftige Kindergeld von derzeit ( 192 : 2 = 96 € ) 96 € in Abzug bringen,dann müsstest du noch 246 € monatlich zahlen.

Wenn du keine Sonderzahlungen bekommst und tatsächlich nur 1300 € Netto als relevantes Einkommen hättest,dann könntest du in der Regel für berufsbedingte Aufwendungen min. 50 € bzw.eine Pauschale von 5 % geltend machen.

Dann würdest du ggf.nur noch 1250 € bzw.1235 € haben und davon müsste dann dein Selbstbehalt von 1080 € abgehen,es müsste dann noch ein Zahlbetrag von etwa 170 € bzw.155 € bleiben.

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Werni1991 02.07.2017, 16:40
@isomatte

Einfach mal pfändungsfreigrenze ab Juli 2017 eingeben dann siehst du was da steht.

Und bei 1300 Euro ist die pauschale in der Höhe von 65 Euro. Der mindestbetrag liegt bei 146 Euro das hat mir die bearbeiterin beim Jugendamt gesagt als ich die vorzeitige Vaterschaftsanerkennung unterschrieben habe. Aber klar das weißt du natürlich besser. Die düsseldorfer Tabelle ist ein Richtwert und stellt keine rechtliche höhe des zu zahlenden Betrags dar. Man sollte sich halt danach richten.

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isomatte 03.07.2017, 06:16
@Werni1991

Die hat aber nichts mit deinem Selbstbehalt bei Unterhaltspflicht von minderjährigen zu tun,da gilt weiterhin der Selbstbehalt von min.1080 € Netto,auch wenn sich der Unterhaltsanspruch erhöht hat !

Du musst nur mal im Internet eingeben ,, Höhe Unterhaltsvorschuss 2017 ",da kannst du nachlesen das dieser bei derzeit min. 150 € liegt,für Kinder zwischen 0 - 5 Jahren,von 6 - 11 Jahren bei 201 € und neu ab 12 - 17 Jahren bei 268 €.

Wenn deine Aussage stimmen würde,dann hätte man sich in der Düsseldorfer Tabelle auch den derzeitigen Selbstbehalt von 880 € für nicht berufstätige sparen können,wenn man dann eh einen höheren pfändungsfreien Betrag hat und keiner ans Geld kommt,vorausgesetzt man hat ein P - Konto eingerichtet.

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Nein, vom Kindesunterhalt wird nichts bei der Mutter angerechnet.

Werni1991 29.06.2017, 17:58

Wenn das Kind aber über die gesamtgrenze von 439,10 kommt dann ist der Rest überhang im Einkommen. Da es eine bg ist werden alle Einkommen zusammengetan. Das bedeutet nach meiner Rechnung 145 Wohngeld+ 190 Kindergeld +145 Unterhalt macht 480 euro... Davon die 30 Euro pauschale ab und dann sind es noch 10,90 zu viel...und das wird sicherlich dermama angerechnet..

Wenn ich also über 134,10 beim Unterhalt zahle wird alles angerechnet. Also wäre es sinnvoll nur den mindestbetrag von meones Wissens 146 Euro zu zahlen oder?

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Menuett 29.06.2017, 18:03
@Werni1991

Nein, bei minderjährigen Kindern ist das nicht der Fall.

Die werden dann aus der BG herausgenommen. Die Mutter hat dann mehr Geld für das Kind zur Verfügung.

Das Kind bekommt bei dem Unterhalt dann auch kein Wohngeld mehr.

Unterhalt geht vor ALG 2 oder Wohngeld.

Mal ganz abgesehen davon, dass auch der Mutter Unterhalt bis zum 3. Geburtstag des Kindes zusteht.

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Werni1991 29.06.2017, 18:08
@Menuett

Sie hat schon ein Kind aus einer früheren ehe. Dafür bekommst sie 145 euro unterhaltsvorschuss und bei diesem ergibt sich mit Wohngeld und Kindergeld ein überschuss von 10,90 der ihr abgezogen wird. Daher kommt ja meine frage

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ichweisnix 30.06.2017, 01:22
@Werni1991

Da es eine bg ist werden alle Einkommen zusammengetan. 

Nein es ist keine BG. Nach §7 Abs 3 Nr 4 SGB II gehören zur Bedarfsgmeinschaft:

die dem Haushalt angehörenden unverheirateten Kinder der in den Nummern 1 bis 3 genannten Personen, wenn sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, soweit sie die Leistungen zur Sicherung ihres Lebensunterhalts nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen beschaffen können.

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isomatte 30.06.2017, 01:23
@Menuett

Das spielt keine Rolle ob das Kind minderjährig oder volljährig ist,wenn der Elternteil für das Kind noch Kindergeld bezieht und das Kind das Kindergeld zur eigenen Bedarfsdeckung nicht bzw.nur noch teilweise braucht,dann wird der Überschuss bzw.das volle Kindergeld wieder zum Einkommen des Kindergeldberechtigten !

Dieses sonstige Einkommen wird dann nach Abzug von max. 30 € Versicherungspauschale ( wenn diese 30 € nicht schon anderweitig geltend gemacht werden ) auf den Rest der BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) angerechnet,dass Kind würde dann nicht mehr zur BG - gehören.

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isomatte 30.06.2017, 01:25
@Werni1991

Diese 30 € werden pauschal auf sonstiges Einkommen erst ab dem 18 Lebensjahr berücksichtigt !

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isomatte 30.06.2017, 01:34
@ichweisnix

Das ändert dann aber trotzdem nichts an der Tatsache das dann das nicht mehr benötigte Kindergeld,was das Kind dann zur eigenen Bedarfsdeckung nicht mehr benötigen würde auf den Bedarf der übrigen BG - angerechnet würde !

Die Mutter könnte dann davon max. die 30 € Versicherungspauschale geltend machen,wenn sie diese nicht schon anderweitig berücksichtigt bekommt.

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Werni1991 30.06.2017, 08:10
@isomatte

Ja diese 30 Euro macht sie aber schon bei ihrem ersten Kind geltend da dort ein überschuss von circa 40 Euro besgeht. Die restlichen zehn Euro werden ihr als Einkommen angerechnet. Das bedeutet ja dann auch das wenn ich 200 Euro zahle ab dem Betrag von circa 100 Euro alles bei ihr angerechnet wird, da die pauschale da ja entfällt.

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isomatte 30.06.2017, 08:49
@Werni1991

Die 30 € Versicherungspauschale kann sie nur einmal geltend machen !

Alles was dann dein Kind nicht mehr zur eigenen Bedarfsdeckung von seinem anrechenbaren Einkommen benötigt,würde dann auf den Bedarf der EX - angerechnet,max.bis auf Höhe des vollen Kindergeldes.

Wenn du angenommen 200 € Unterhalt zahlen würdest kämen auf jeden Fall derzeit noch 192 € Kindergeld dazu und wenn es dann tatsächlich noch 145 € Wohngeld und kein Sozialgeld ( unter 15 Jahren ist man nicht arbeitsfähig,deshalb dann kein ALG - 2 sondern Sozialgeld ) bekäme würde es ein anrechenbares Einkommen von 537 € haben.

Von den 537 € würde der derzeitige Regelsatz von 237 € abgehen,es blieben dann 300 € für den KDU - Kopfanteil,wenn die Warmmiete dann angenommen bei 600 € liegen würde,dann stünde jedem ein Kopfanteil von 200 € zu.

Dein Kind hätte dann einen Überschuss von 100 € und das wird dem Kindergeld zugerechnet,also würde der Mutter dann diese 100 € auf ihren Bedarf angerechnet und ihre Leistungen dementsprechend gekürzt.

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