Höhe der Mindestrente, wer kennt sich mit diesem Thema gut aus?

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Zum 1. Januar 2003 wurde die bedarfsorientierte "Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung" als eigenständige Sozialleistung auf der Grundlage des Grundsicherungsgesetzes (GSiG) eingeführt. Für den berechtigten Personenkreis werden hierdurch in vielen – wenn auch nicht in allen – Fällen Sozialhilfeleistungen ersetzt. Ziel der Grundsicherung ist die Sicherstellung des grundlegenden Bedarfs für den Lebensunterhalt von Personen, die wegen Alters oder auf Grund voller Erwerbsminderung endgültig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind und deren Einkünfte oder Vermögen für den notwendigen Lebensunterhalt nicht ausreichen. Im Gegensatz zur Sozialhilfe erfolgt hier kein Rückgriff auf Kinder oder Eltern. Dadurch soll verhindert werden, dass sich vor allem ältere Leistungsberechtigte aus Angst vor einem Unterhaltsrückgriff auf ihre Kinder schämen, berechtigte Sozialhilfeansprüche geltend zu machen. Die Berechnung der Grundsicherungsleistung ist eng an das Sozialhilferecht angelehnt. Die Leistung dürfte jedoch regelmäßig höher sein als die Hilfe zum Lebensunterhalt. Die Sicherung des "grundlegenden Bedarfs" erfolgt bedarfsorientiert. Es erhält also nur derjenige Leistungen, dessen Einkommen und Vermögen seinen individuell zu bestimmenden grundlegenden Bedarf nicht abdecken kann.
http://www.rententips.de/rententips/gsig/index.php

Wer nicht betroffen ist kann gut reden. Mein Mann ist im Sept. 09 verstorben. Wir haben 4 Kinder großgezogen und mein Mann hat 40 Jahre durch gearbeitet. Bevor er verstorben ist hatten wir 2300,-- netto und nun erhalte ich "die große Witwerente" von 744,-€. Ein Schlag ins Gesicht dafür das ich zu Hause geblieben bin und mich um unsere Kinder gekümmert habe. Ich bin erst 54 Jahre und habe noch keinen Rentenanspruch. Auf dem Arbeitsmarkt gibt es nur noch 400,€ Jobs. Das Leben geht weiter, so schnell kann man die Fixkosten auch nicht reduzieren. Finaziell bin ich am Ende. Hilfe? man bekommt keine!!!!!!!

Es gibt keine Mindestrente und wer 300 Euro Rente erwartet, hätte auch vor dem Rentenbeginn niemals von dem Gehalt, aus dem Beiträge in die Rentenversicherung gezahlt wurde, leben können.

Wie Mariposa schrieb, gibt es die bedarfsorientierte Grundsicherung, die vom jeweiligen Grundsicherungsamt auf Antrag gezahlt wird.

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