Höhe der Maklerprovision

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4 Antworten

Hallo lizard1001,

die Maklerprovision für den Kauf einer Immobilie beträgt üblicherweise 3,57% inkl. Mehrwertsteuer, in einigen Regionen sogar noch mehr. Grundsätzlich ist sie aber frei verhandelbar. Darauf haben wir bei Interhyp keinen Einfluss, weil wir keine Immobilien vermitteln, sondern ausschließlich auf Baufinanzierungen spezialisiert sind.

Beste Grüße,

Christoph Dülfer, Interhyp AG

Wenn ein Finanzberater (oder ein Verkäufer) der Bank clever wäre, würde er einer Übernahme eines Teilbetrages zustimmen und diese dann innerhalb der Provision verrechnen, was der Kunde nicht mitbekommt.

Aber es gibt doch zu wenig Verkäufer - es sind meist nur "Verteiler", die darauf warten, dass ein Kunde ja sagt...

...und darauf hoffen, dass der Kunde mit einem niedrigen Nominalzins geködert werden kann!

Zwei Fragen in einer .

  1. Ein finanzierendes Institut wird sich nie an der Zahlung der Maklercourtage beteiligen. Bei sehr guter Bonität ( sehr guter !!) kann es sein, dass der Finanzierer diese mitfinanziert, üblich ist es nicht.

  2. Es gibt die sog. ortsüblichen Maklercourtagen nach Gebieten bzw. Ländern. Hier die Liste :
    http://www.immowelt.de/1_components/immobilien/financecalculatorpopupmakler.aspx

Wichtig: Die Höhe der Maklerprovision ist nicht festgelegt und kann i.d.R. immer frei ausgehandelt werden, möglichst nach unten im Interesse des Käufers.
Aber Vorsicht: Bei extrem günstigen Objekten, bei denen evtl. mehrere Kaufinteressenten da sind, evtl. nicht nach unten handeln, weil das Objekt schon sehr günstig ist. Kann man nur im Einzelfall feststellen. In der Regel aber mit dem Makler über die Höhe feilschen !
Den Makler "austricksen" kann u.U. ganz nach hinten losgehen, weil der dann Ersatz-Anspruch in voller ortsüblicher Courtagehöhe fordern kann, davon mal abgesehen , dass es ohnehin illegal sein könnte.

Ergänzung: Ausserdem kann man immer versuchen folgende Punkte auszuhandeln: a) Die Maklercourtage mit dem Verkäufer teilen, wie auch immer 50:50, 60:40.. Versuchen ! -- b) Mit dem Verkäufer vereinbaren, dass man die Maklercourtage zusammen mit dem Kaufpreis in einer Summe zahlen möchte und dass der Verkäufer die Courtage dann an den Makler auszahlt. Aufpassen: Es muss genau schriftlich festgelegt werden , auch die Höhe der Courtage. Und der Makler muss zustimmen. Diese letzte Variante kann für die Finanzierung interessant sein, weil sich diese dadurch etwas erhöhen könnte (nach aussen höherer Preis) .

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Kleiner Tipp OnkelBerni:

Es gibt nicht nur schwarz und weiß...

...und es gibt Theorie und Praxis!

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Eine super Idee von dir - habe herzlich gelacht. Aus welchem Grunde sollte sich eine finanzierende Bank an der Maklerprovision beteiligen oder meintest du vielleicht, ob du diesen Posten mit in die Finanzierung hineinnehmen kannst.

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