Höchster kirchlicher Segen für Greta und die streikenden Schüler?

12 Antworten

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Sicherlich, sind die Streiks das Wichtigste aus der Schulzeit, die binomische Formel, Infinitesimalrechnen, gedämpfte Schwingungen, Massenwirkungsgesetz, Zitronensäurezyklus, Quintenzirkel und all die anderen mentalen Leckerlis sind es sicherlich nicht.

Dieses Mädchen sieht noch recht kindlich aus mit seinen Zöpfchen, um so beeindruckender ist dennoch sein Auftreten. Hoffe doch sehr, dass es ihr nicht so wie den meisten 68-ern mal geht, die nach kurzer Zeit alles verrieten, was sie mal sich erwarben und wofür sie sich einsetzten, in dem sie entweder bei der sPD oder den Grünen landeten, sofern sie überhaupt noch politisch aktiv waren.

P.S. willkommen zurück an Bord !

Danke!

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Okay jetzt begründe warum diese wichtige mathematik nicht wichtiger ist als von Ignoriert zu werden c:

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@ILoveNewZeeland

Ganz einfach, die höhere Mathematik braucht man niemals im persönlichen Leben, nicht mal in den meisten Berufen, lediglich in denen der Physik, Astronomie und höherer Technik.

Ich selbst habe nach beendeter Schulzeit nie wieder was damit zu tun gehabt und das wird sich auch nicht mehr ändern, so lange ich lebe.

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@voayager

Was du persönlich nie wieder gebraucht hast spielt keine Rolle, so lange es eine ausreichende Anzahl an Menschen gibt die dieses Wissen brauchen. Kinder entscheiden sich nunmal nicht mit 6 Jahren für Ihren zukünftigen Beruf und müssen daher in allen Feldern etwas lernen.

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@5432112345

Wenn du richtig gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich ausdrücklich Dinge erwähnte, dir nur in den höheren Klassen gelehrt werden, also statt 6 J., eher 16 .J. und aufwärts.

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@voayager

Aha, und mit 16 hat man schon voll den Plan vom Leben und weiß ganz genau wo man genau hin will oder wie soll das jetzt meine Argumentation wiederlegen?

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@5432112345

Mit 16 J. wußte ich ziemlich genau, in welche berufliche
Richtung ich zukünftig mich einbringen wollte. Etliche meiner Ex-Mitschüler wußten es gleichfalls.

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@voayager

Na, dann lasst uns doch all diese Punkte aus dem Lehrplan streichen. Dazu gleich noch Musik, Kunst und Sport - braucht auch kein Mensch. Geschichte? In welchem Job muss man das wissen? Geographie und Astronomie? Wozu gibt es Navies und Internet. Eigentlich kann man es doch wie die Flüchtlinge machen. Ein Deutschkurs und ein paar Grundlagen und dann ab in die Ausbildung. Mehr scheint ja eh nicht nötig zu sein.

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@5432112345

Bleib mal auf dem Teppich und versuch das Kind nicht mit dem Bade auszuschütten. Es geht nicht darum als Barbar jedwede Bildung zu kappen, sondern vielmehr Schwerpunkte zu setzen, auf dass man sich darin spezialisiere, was einem liegt und nicht was einem der 'Staat einfach überstülpt.

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@voayager

"Was einem liegt" ist aber nicht das was die Gesellschaft braucht. Es nützt nichts, wenn alle Kinder super gern malen, singen und Sport treiben. Nur ein paar werden mit diesen Talenten benötigt. Also setzen sich nur ein paar der Besten durch - der Rest muss sich mit dem arrangieren was gebraucht wird und sollte dann auch die entsprechenden Grundlagen beherrschen.

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@5432112345

Nur komisch, dass es Länder gibt, wo es auch anders geht, so z.B. in Skandinavien, dann auch hier an den Reformschulen, also mach mal halblang.

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@voayager

Norwegen, Schweden oder Finnland?

Es geht auch in Deutschland anders, nennt sich Hauptschule.

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@5432112345

In der Hauptschule kannst du dich doch nicht spezialisieren, was ist denn das jetzt für ein Unfug. Es geht um selbst gesetzte Schwerpunkte und nicht um eine Wissenskappung.

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@voayager

Die selbst gesetzten Schwerpunkte hast du wenn du in eine Ausbildung gehst oder ein Studium anfängst. Und auch in der Schule gibt es bereits Wahlfächer. Aber mal angenommen man fängt mit den selbst gesetzten Schwerpunkten früher an. Was machen die Kinder später die mit ihren Schwerpunkten nichts anfangen können?

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@5432112345

Ab 11. Klasse sind Wahlfächer angebracht und genau deshalb wählte ich weiter Oben bevorzugt Beispiele ("mentale Leckerlis") aus den oberen Klassen.

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danke für den Stern

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Antwort :Ja, wir brauchen solche junge Menschen sie können etwas bewegen.Bei den Entscheidungsträgern fehlt einfach der politische Wille, sie müssen zum Handeln gezwungen werden. Gegen den Widerstand von Verbänden und deren Lobby.

  • Fakt : In 15 Jahren wir eine Waldfläche vernichtet die 3 x so groß ist wie Deutschland. Wie lange geht das? Früher lebte der Mensch im Einklang mit der Natur - heute ist er dabei alles - und auch sich selbst - zu vernichten. 100 Tierarten lässt er täglich aussterben. Der Mensch vernichtet die Festplatte der Natur und eine Kopie gibt es nicht.
  • Dabei ist der Anstieg globaler Temperatur nicht mehr zu stoppen. Wir verlieren also permanent Land an Wasser - die bewohnbare Erde wird kleiner. Zudem werden zunehmend die Permafrostböden durch die Steigenden Temperaturen angefressen. Diese enthalten ca. 1700 Milliarden Tonnen organischen Kohlenstoff, Überreste von Pflanzen und Tieren aus Tausenden von Jahren. Die schmelzenden Permafrostböden beschleunigen den Klimawandel rasant - eine Spirale die dann nicht mehr zu stoppen ist.

Die bewohnbare Erde wird in rasantem Tempo kleiner und wir in rasantem Tempo mehr. Ich halte die Erde für einen Planeten im Sturzflug. 

Die Jugend muss kämpfen, es ist ihre Zukunft.

Schöne Ostern

Die Ziele, die hinter diesen Demonstrationen stehen, kann ich nur unterstützen.

Da ich aber sehr viele der „Schulschwänzer“ kenne, kann ich nur von krasser Doppelmoral sprechen. Sind die doch jetzt in den Osterferien mit ihren Eltern im dicken SUV in die Schigebiete der Alpen gefahren um dort die Pisten zu bügeln!

Ich denke, dass der Spuk nach den Osterferien vorbei ist, spätestens aber nach den Sommerferien.

Ich habe sie am Freitag demonstrieren sehen.

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@PeVau

Hast Du sicher mit der Karfreitagsprozession verwechselt! Bei uns war nix! Tote Hose. Die scheinheilige Front bröckelt.

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Du, iQhaenchenkel, bist halt so'n richtiger ... Klimaschützer. :)

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@Pengboeing

Was willst Du eigentlich mit Deinen Kommentaren sagen? Beweise doch mal Rückgrat und äußere Dich nicht so nebulös!

Egal wie, Hauptsache diskreditieren, oder wie?

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Konstanz reagiert auf "Fridays for Future" und ruft als erste deutsche Stadt den Klimanotstand aus: Vorbildlich oder nicht?

https://www.youtube.com/watch?v=uSVJbYam1fo

Vancouver, Los Angeles, London und Basel haben es bereits getan. Jetzt folgt die erste deutsche Stadt:

Konstanz ruft den Klimanotstand aus.

Die Anregung für den Beschluss sei von "Fridays for Future" gekommen, hieß es bei der Stadt Konstanz.

Ende Februar sprachen Vertreter von "Fridays for Future" mit Oberbürgermeister Uli Burchardt (CDU). Er beauftragte daraufhin die Verwaltung, eine Beschlussvorlage zu erarbeiten, die nun einstimmig angenommen wurde.

Die Stadt Konstanz stellt damit alle Entscheidungen unter einen Klima-Vorbehalt. Wie die Stadt im Internetdienst Twitter mitteilte, wurde die Stadtverwaltung beauftragt, zusätzliche Maßnahmen zur Umsetzung des Beschlusses auszuarbeiten. Sie soll nach Angaben von „Fridays for Future“ auch künftig einen jährlichen Report über den Fortschritt bei der Vermeidung von CO2-Emissionen herausgeben.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article192862587/Fridays-for-Future-Konstanz-beschliesst-den-Klimanotstand.html

Diese Resolution ist deutlich mehr als eine Schaufenstererklärung, denn sie verpflichtet die Stadt, ihren Beitrag dazu zu leisten, dass sich die deutsche Klimabilanz nicht weiter verschlechtert. Die Stadt Konstanz hat sich zum Ziel erklärt, durch klimaneutrale Energieversorgung und Sanierung bestehender Gebäude den CO2-Ausstoß pro Person bis 2050 um 75 Prozent zu reduzieren. Ab September müssen alle Beschlussvorlagen der Stadtverwaltung einen verpflichtenden Hinweis zu möglichen negativen oder positiven Auswirkungen auf den Klimaschutz enthalten. Alle sechs Monate muss der Oberbürgermeister künftig öffentlich über Fortschritte oder Probleme bei der Reduktion der Emissionen berichten.

https://www.tagesspiegel.de/politik/erfolg-fuer-fridays-for-future-warum-konstanz-den-klimanotstand-ausruft/24283788.html

Weitere Infos:

https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-534503.html

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/konstanz-ruft-als-erste-stadt-in-deutschland-den-klimanotstand-aus-a-1265519.html

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_85687492/konstanz-ruft-den-klimanotstand-aus-als-erste-stadt-deutschlands.html

Meine Frage (Umfrage):

Ist der Beschluss der Stadt Konstanz (mit Blick auf andere deutsche Städte) vorbildlich oder nicht?

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