Hoden Krebs/Tumor

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Hallo,

erst Mal tut mir das echt total leid, aber seid froh, daß der Krebs so schnell entdeckt wurde und somit noch nicht gestreut hat. So heilt eigentlich alles sehr gut und danach muss man regelmässig zur Kontrolle in bestimmten Abständen und nach 5 Jahren wird der Abstand verlängert, weil es heißt, dann gilt man als geheilt-wenn man das so sagen kann.

Kinderwunsch ist danach oft ein Problem, wobei die Spermienqualität bei den meisten auch vorher schon nicht gut gewesen wäre! Wobei ich es immer so sehe, daß dies in den Hintergrund rücken sollte, da es viel wichtiger ist, daß der Krebs besiegt wurde und nicht mehr wieder kommt.

Der Hodenkrebs ist die meiste Krebsart, die junge Männer bekommen!

Ich habe die Erfahrung damit, weil ich 20 Jahre beim Urologen gearbeitet habe!

Das Du zu Deinem fahren kannst und ihm beistehen, daß wird ihm bestimmt ganz viel bedeuten und auch helfen, weil er braucht Dich jetzt. Er hat bestimmt Angst vor dem Eingriff, daß alles gut geht und danach vorbei ist. Du wirst ihm Kraft geben mit Deiner Liebe und alleine das Du da bist. Gib ihm daß Gefühl egal was ist, noch kommt (Zeugungsunfähigkeit, vielleicht auch psychische Probleme usw.), daß Du immer zu ihm hältst, für ihn da bist, weil das Wichtigste ist, daß er wieder ganz gesund wird.

Ich wünsch Euch von ganzem Herzen, daß alles gut wird. Euer Schicksal berührt mich wirklich sehr, aber ich bin sicher, Ihr schafft das zusammen!

Liebe Grüssle

Falls es dich interessiert: Freitag war die OP, Narkose hat er super vertragen, Docs haben nur den Tumor entfernt > Schnelltest ergab ca. 85%gutartige Zellen, Schnitt haben sie nur geklebt, nicht zugenäht, Hoden schwillt schon ab, Temp. war ein wenig hoch(ca. 37,6-37,8), nun Histo abwarten, Rö/Ct ist unauffällig, wir wollen ihn aber evtl noch ins MRT schicken damit wirklich alles ausgeschlossen ist. Seit MOntag ist er entlassen, kriegt noch Ibuprofen, Antibiose hat er gar keine bekommen, schätze evtl nur währen der OP. Und er hat sich tierisch gefreut, dass ich ihm beigestanden bin. :-)

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@Schoki5

Freilich interessiert mich das, schön, daß Du Dich meldest.

Freut mich wirklich sehr, daß Dein Freund alles gut überstanden hat und siehste ist echt toll, daß er Dich gefunden hat und so viel Beistand hatte, denn das hat ihm bestimmt sehr viel bedeutet und ihm auch geholfen mit der schlimmen Diagnosen zurechtzukommen.

Nur das Beste für Euch zwei und liebe Grüssle!

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  • Krebs ist immer eine extrem belastende und schreckliche Diagnose. Da sollte man sich nichts schönreden.
  • Hodenkrebs ist zum Glück recht gut heilbar und sehr viele Patienten haben nach Heilung eine ganz normale Lebenserwartung. Früh festgestellt und ohne Metastatisierung sind die vollständigen Heilungschancen bei über 95%. Der betroffene Hoden wird entfernt. Es wird eine Strahlen- oder Chemotherapie nachgeschobe, die sehr belastend und unangenehm ist.
  • Lies Dir mal Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Hodenkrebs) und Netdoktor (netdoktor.de/Krankheiten/Hodenkrebs/) durch, damit Du bescheid weißt.
  • Er muss abwarten, was die Untersuchung des Gewebes nach operativer Entfernung ergibt und welche weiteren Behandlungsmaßnahmen ergriffen werden müssen.
  • Prinzipiell wäre die Behandlung in einer Fachklinik, die sich genau auf Hodenkrebs spezialisiert hat, am besten. Google mal und finde heraus, welche Kliniken sich spezialisiert haben. Je umfassender und fachübergreifender die Therapie ist, desto besser. Man muss nicht das erstbeste Krankenhaus nehmen, sondern darf auswählen. Auf einen Tag mehr kommt es auch nicht an, auch wenn die Operation recht bald stattfinden sollte.

Ja, erstmal abwarten was bei der Histo raus kommt, aber macht man dort wirklich bestrahlung? bzw Chemo? mir wurde gesagt, dass man da ncihts macht.. Denn wenn nicht gestrahlt u alles gut entfern werden kann, egal ob gut oder bösartig, kann so zu sagen nichts weiter passieren.. Ich weiss nur dass er das in Bremen macht.. War beim Uro u der hat alles geklärt.. alle Termine für ihn gemacht bei allen Docs..

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@Schoki5

Er ist in Bremen bestimmt auf einer urologischen Abteilung, die sich damit Bestens auskennen. Und oft zählt schon ein jeder Tag, denn Krebs möchte sich immer gerne ausbreiten, wenn ihm die Möglichkeit gegeben wird, darum wird der Eingriff ja gleich am Freitag gemacht. Außerdem andere Klinik, wieder Wartezeiten auf einen OP-Termin.

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@Schoki5

Lies Dir mal Netdoktor und Wikipedia durch. Da steht eigentlich alles zur Behandlung drin.

Die Ärzte der Klinik werden schon wissen, was sie tun und die beste Behandlung wählen. Falls sie wirklich meinen, dass keine weitere Therapie nötig ist, mag das so richtig sein -- unüblich wäre es aber allemal.

Gute Besserung und alles Gute!

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@Minischweinchen

Gewiss ist Eile geboten, aber gleichwohl ist die Auswahl einer guten Klinik oftmals sehr wertvoll.

Man sollte sich nicht naiv der Ansicht hingeben, dass alle Ärzte und alle Kliniken gleich gut sind. Genau wie in allen anderen Berufen, gibt es bessere und schlechtere, erfahrene und weniger erfahrene und so weiter.

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@Kajjo

Ja, also ich hab grad mit meinem Chef gesprochen, er gibt mir frei u meinte selber, dass die Chancen gut stehen u wohl so oder so bestrahlt wird bzw das oft so üblich ist.. Ich bin jetzt nicht direkt vom Fach, bin Tierarzthelferin u ähnelt sich relativ viel, u doch wenns einem selbst betrifft so zu sagen, da schaltet das Hirn aus u man denkt immer ans schlimmste :(

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Einem früheren Nachbarn von mir musste vor Jahren mal ein Hoden entfernt werden. Er war schnell wieder auf den Beinen. Grundsätzlich gilt Hodenkrebs als sehr gut heilbar. Der Radfahrer Armstrong hatte Hodenkrebs im fortgeschritten Stadium, der schon gestreut hatte. Und er wurde geheilt, fuhr später sogar wieder Radrennen. Und da es bei deinem Freund noch nicht gestreut hat, ist es noch besser.

Und hat uns verarscht, der Armstrong :)

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