Hochzeit: Waschbecken heruntergefallen, wer ist Schuld?

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9 Antworten

Erst mal muss der zahlen. der einen Schaden verursacht hat. Wenn der Gast eine Haftpflihtversicherun hat, kann er die Forderung des Wirts an diese weiter leiten. Die Versicherung wird die Rechtslage prüfen, und einen unberechtigten Anspruch (auch vor Gericht) zurück weisen. Ein berechtigter Anspruch wird erstattet. (Zeitwert)

Also so wie du das beschrieben hast war das nicht mit absicht ! Das bedeutet,wenn der Mann dem das passiert ist mit dem Waschbecken eine Haftpflicht hat,müsste diese den Unfall bezahlen nicht der Wirt !!! Doch das Waschbecken müsste eigentlich 400kg aushalten deswegen muss der Wirt Haften! Da das Waschbecken ja eigentlich schon beschedigt war :)

Der Gast soll seiner Haftpflichtversicherung die Forderung mitteilen. Die werden feststellen, ob die Forderung gerechtfertigt ist und sagen, ob sie zahlen. Falls die Forderung ungerechtfertigt ist, dann übernimmt die Versicherung üblicherweise die Abwehr dieser Forderung, wenn nötig vor Gericht.

Der Betreffende soll den Fall seiner Haftpflicht schildern - umgehend! Die werden den Schadensersatzanssprüch prüfen. Sollte dieser gerechtfertigt sein, erfolgt eine Zahlung an den Geschädigten.

Kommt die Haftpflichtversicherung zum dem Schluß, dass das Waschbecken z. B. instabil war, so bleibt der Gastwirt auf seiner Forderung sitzen. Ich vermute mal, dass das letztere der Fall sein wird.

Das war wohl ein Mißverständnis zwischen Dir und dem Flaschner.

Ich kann mir kaum ein Waschbecken vorstellen, das man mit 400 kg belasten darf.

Der Flaschner meinte wohl: Die Konsolen-Schrauben, die das Waschbecken tragen, sollten eine Zugkraft von 400 kg aushalten. Aber da das Waschbecken über die Hebelwirkung schon 350 kg Zug ausübt, bleiben nur noch 50-100 kg Zusatzbelastung übrig.

OK un die zierliche Dame wiegt bestimmt gerade mal 50kg und hat sich nur mit einer Hand darauf abgestützt...

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@scarface84

Ich verstehe nicht richtig, wie man Deine Bemerkung einordnen soll.

In den vielen Häusern, in die ich komme (Job und privat) kenne ich kein Waschbecken, wo man oben auf den Beckenrand 400 kg abgelegen könnte ohne daß es runterbricht.

Eine typische erträgliche Stützlast dürfte bei 50 kg liegen. Und die darf man auch erwarten. Die geschilderte Person wird sich mit max. 40 kg abgestützt haben. Man darf erwarten, daß das Becken das aushält.

In vielen typischen Altbauten, was auch die Wirtschaft gewesen sein kann, sind die Wände sehr bröckelig. 400 kg Stützlast sind da völlig illusorisch. Allerdings kann eine bröcklinge Wand dem Beckenbenutzer nicht zur Verantwortung gelegt werden. Es ist ihm nicht zumutbar, die Tragkraft vorher zu ermitteln. Da kein Mutwille belegbar ist, muß er nicht zahlen.

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Der Wirt muss sich darum kümmern, ein Waschbecken fällt nicht einfach so runter, nur weil man sich mal kurz drauflehnt. Auf jeden Fall muss die Versicherung vom Wirt dafür aufkommen.

Dafür hat der Wirt keine Versicherung. Die würde nur zahlen, wenn das Waschbecken jemandem auf den Fuß gefallen wäre.

Eine "Waschbecken-runterfallen-Versicherung" gibt es nicht

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Das zahlt der Scheidungsanwalt. Der setzt es dann mit auf seine Spesenrechnung...

dann muss er aber lange auf ein neues Waschbecken warten g

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Der Haftpflicht melden. Die werden schon prüfen, ob sie zahlen müssen.

Wollt ihr eure Hochzeit refinanzieren? Gestern die Frage zu den Kerzen und dem Vordach, heute angeblich ein Waschbecken ... Troll dich

haha, nein im Gegenteil wir wollen für ein Fest das bereits weit über 10k€ gekostet hat nicht noch mehr nachbezahlen...

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