Hochzeit meiner Mutter ist ein riesen Fehler?

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6 Antworten

Nur weil Du denjenigen nicht leiden kannst, kannst Du doch von Deiner Mutter nicht erwarten, dass sie ihre Entscheidung zu heiraten, davon abhängig macht - es doch ihr Leben und nicht Deins.

Ich wäre anstelle Deiner Mutte auch enttäuscht, wenn sich meine Kinder von mir abwenden würden, nur weil sie meinen Partner nicht mögen - und andere Argumente hast Du ja nicht.

Würdest Du umgekehrt auch jemanden nicht heiraten, nur weil Deiner Mutter das nicht passt?

Sorry, aber Dein Vehalten finde ich echt respektlos - Deine Mutter nicht Dein Eigentum und selbst wenn sie tatsächlich in ihr Unglück laufen sollte, dann musst Du für sie da sein und sie unterstützen - genauso wie Du es umgekehrt von ihr ja auch erwartest, wenn Du Probleme hast


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Ranzino 15.07.2017, 18:53

Nun ja, die Tochter 600 km weit zu verschleppen ist auch nicht gerade fein. 

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dandy100 15.07.2017, 19:04
@Ranzino

Verschleppen?

Man wird doch wohl noch das Recht haben, umzuziehen.

Sowas ist für Kinder, die dann unfreiwillig mit müssen, nicht unbedingt schön, aber so ist nun mal das Leben; man ist nicht verpflichtet immer an einem Ort bleiben, nur weil den Kindern das so im Kram passt.

Sorry, aber man ist nicht nur Mutter oder Vater sondern auch ein Mensch mit einem eigenen Leben - und die Kinder möchte ich sehen, die wegen ihren Eltern nicht umziehen würden und auf einen Partner verzichten, nur weil die Eltern das so wollen.  Da wäre da Geschrei aber groß.

Umgekehrt wird aber selbstverständlich erwartet, dass Eltern grundsätzlich immer Rücksicht auf die Wünsche ihrer Kinder nehmen und ihre eigenen Bedürfnisse ignorieren -  so als hätte man überhaupt kein Recht mehr auf ein eigenes Leben nur weil man Kinder hat.

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hmp911 15.07.2017, 18:56

Danke für deine Antwort. 

Das sie mit diesem Mann zusammen ist, betrifft mich genauso. Ich lebe bei den beiden. Einerseits weil ich ohne meine Mutter nicht will und kann, zum anderen weil ich erst 16 bin. Mein Vater ist nicht erwähnenswert. 

Ich bin deshalb enttäuscht, weil meine Mutter stets zu uns meinte, wir wären wichtiger, wenn uns etwas an ihrem Lebensgefährten stören würde, dann könnte sie nicht mit diesem zusammen sein können. Jetzt haben sich die Zeiten aber "geändert". 

Ich bin selbst traurig, dass ich so schwierigkeiten habe, das zu akzeptieren, aber außer meiner Mutter habe ich dank diesem Mann keinen mehr und sie hat sich in den letzten Jahren auch sehr verändert. 

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dandy100 15.07.2017, 19:43
@hmp911

Ich kann Dich schon verstehen, Kinder erwarten  immer, dass sie das Wichigste auf der Welt für die Mutter sind - und das sind sie auch. Da kann aber nicht heißen, dass sie auf ihr eigenes privates Glück verzichten müssen, weil den Kindern der neue Partner nicht passt.

Es ist schwer einen neuen Mann an der Seite der Mutter zu akzeptieren - da weiß ich aus eigener Erfahrung - aber man darf Eltern nicht nur in ihre Rolle als Eltern sehen sondern auch als Menschen mit eigenen persönlichen Bedürfnissen.

Deine Mutter ist auch eine Frau und offenbar fühlt sie sich diesem Mann sehr verbunden sonst würde sie ihn nicht nach 5 Jahre heiraten, kennen tut sie ihn ja jetzt gut genug.

Verlange nicht von ihr, dass sie ihr ganzes Leben auschließlich nach Deine Wünschen ausrichtet, da wäre wirklich nicht fair; für eine Mutter stehen die Bedürfnisse ihrer Kinde sowieso schon immer im Vordergrund  aber deshalb hat sie doch trotzdem auch ein Recht auf ein bißchen privates Glück, meinst Du nicht auch? 

Es ist sehr enttäuschend, wenn Kinder das nicht akzepieren und verlangen, darauf zu verzichten, weil sie einen neuen Partner nicht leiden können.

Du bist 16 und in ein paar Jahren gehst Du aus dem Haus und lebst Dein eigenes Leben so wie alle Kinder, wenn sie erwachen sind -  Deine Mutter bleibt dannallein zurück, so wie alle Mütter und sicher macht sie sich Gedanken darüber, wie das einmal für sie sein wird.

Meine Mutter hat nach dem Tod meines Vaters auch einen Mann geheiratet, den ich nicht ausstehen konnte; ich bin dehalb kaum noch nach Hause gekommen und konnte nicht verstehen, dass meine Mutter das aber offenbar akzeptiert hat; ich dachte, ich bin überhaupt nicht mehr wichtig für sie, was natürlich völliger Unsinn war.

Als dieser Mann dann nach ein paar Jahren starb und ich selbst auch längst verheiratet war, wurde meine Mutter sehr einsam und ich habe erst da begriffen, wieviel Angst sie vor dem Alleinsein hatte und wie gemein es von mir war, ihr diese Partnerschaft nicht zu gönnen.

Ich habe bis heute ein schlechtes Gewissen, wenn ich daran denke, wie weh es ihr getan hat, dass ich mich während dieser Ehe so sehr von ihr abgewendet habe,  wie egoistisch es war, nur mich selbst und meine Abneigung gegen diese Mann zu sehen und total gleichgültig dafür zu sein,  was er für meine Mutter bedeutete.

Tue Du das nicht - gönne Deine Mutte ihr Glück und wenn es nicht ihr Glück sein sollte, dann sei trotzdem für sie da.

Du musst diesen Mann ja nicht lieben, nur respektieren und vergiß eins nicht: Für Deine Mutter bleiben Du und Deine Geschwister bis zu ihrem Lebensende immer die wichtigsten Menschen, die es gibt, denn ihr seid ein Teil von ihr - tu ihr nicht weh.

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Du hasst ihn wie die Pest weil er dich aus deiner vertrauen Umgebung raus gerissen hat - das ist zwar verständlich aber trotzdem unfair gegenüber deiner Mutter denn sie liebt diesen Mann.

Ich weiß nicht wie alt du bist aber du wirst icht ewig bei deiner Mutter leben. Sobald du einen Job hast und über 18 bist kannst du ausziehen und wieder zurück zu deiner restlichen Verwandschaft ziehen. Die paar Jahre wirs tdu noch aus halten..

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Es ist das Leben deiner Mutter!

Wirst du auch nur denjenigen als Freund nehmen, den deine Mutter akzeptiert oder geht DAS deine Mutter nichts an?

Es ist auch nicht deine Entscheidung, ob sie glücklich oder unglücklich in der Ehe wird. Du wirst lernen müssen, mit deinem Stiefvater klar zu kommen!

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Ranzino 15.07.2017, 18:55

Solange der hypothetische Freund der Tochter nicht mit ins Haus zieht, zieht die Analogie nicht. :)

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turnmami 15.07.2017, 19:21
@Ranzino

Doch, weil sich kein Teenager seine Freunde von den Eltern aussuchen lässt. Und sich auch nicht Eltern ihre Partner von den Kindern "genehmigen" lassen müssen

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Wie alt bist du denn ? Also wann kannst da weg ?
Freunde fürs Leben werden du und dein Bald-Stiefvater ja nicht mehr, also ist es sicher am Besten, wenn ihr euch räumlich trennt, sobald es geht.

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hmp911 15.07.2017, 18:50

Ich bin erst 16. Viele werden sagen, das ist die Pubertät, das sind die Hormone, ihr Jugendlichen seid ja sowieso Anti-Alles. Mit meinem Vater hab ich so gut wie kein Verhältnis und meine Mutter ist alles was ich habe. Ich liebe sie über alles aber jetzt momentan versteh ich sie einfach nicht. Ich bin nicht die einzige, die diesen Kerl nicht leiden kann.. Meine beste Freundin, die quasi meine Schwester ist und meine Mutter auch sehr gut kennt ist der gleichen Meinung und früher konnten meine Brüder diesen Mann auch nicht ausstehen. Doch seit der Verlobung scheinen sie das plötzlich ganz anders zu sehen. Ich fühle mich schlecht das ich so dagegen bin, aber ich kann meine Gefühle nicht abstellen

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Sie ist erwachsen sollte man meinen 

Wissen was sie selber macht

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akzeptiere die Hochzeit. Deine Mutter möchte es.

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