Hochrechnung der Heizungsverbrauchs rechtens?

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Entscheidend dafür, ob über Betriebskosten jährlich abzurechnen ist, ist das was mietvertraglich vereinbart wurde. Wenn monatliche Vorauszahlungen vereinbart wurden, ist abzurechnen und zwar über genau die Betriebskosten, die mietvertraglich vereinbart auch umlegbar sind. Das ist auch möglich, wenn bisher oder jahrelang noch nicht abgerechnet wurde. Anders bei vereinbarter Pauschale. Das wäre ein Festbetrag, der monatlich gezahlt wird und mit welchem alle Betriebskosten abgegolten sind. Eine Abrechnung entfällt. Wenn nicht ausdrücklich im Mietvertrag eine Anpassung vereinbart wurde, bleibt die Pauschale für die Dauer des Mietverhältnisses unverändert. Heizkosten müssen nach der Heizkostenverordnung nach Verbrauch abgerechnet werden, allerdings ist ein Teil (Grundkosten) nach Wohnfläche umzulegen (30 bis max. 50%). Wenn der neue Vermieter jetzt Heizkosten gesetzestreu abrechnet, kann er für die Zeit vom 14. Oktober bis 22. Dezember nach der Gradtagstabelle (schlag nach bei google)abrechnen, dass aber dann für sämtliche Mieter der WE. In diesem Fall muss er aber die Umlage um 15% kürzen. Wenn er nun ab 23. Dezember nach Verbrauch abrechnen will, müssten sämtliche Heizkosten zu diesem Stichtag ermittelt worden sein (also Brennstoffkosten und Heiznebenkosten), wie er das machen will ist mir schleierhaft. Bei der Umstellung auf Verbrauchserfassung bedarf es einer schriftlichen Information aller Mieter. Nur dann ist die Umstellung für die Zukunft rechtens. Nun weiß ich nicht, ob vor Installation der HKV insgesamt Heizkosten nach Wohnflächge abgerechnet wurden oder sie Bestandteil der Pauschale waren (wenn auch im Widerspruch zur Heizkostenverordnung). Das wäre möglicherweise durch den Mieterverein zu prüfen. Auch Verbraucherzentralen dürfen Heizkostenabrechnungen prüfen.

Der alte Vermieter hat nicht korrekt gehandelt; eine Nebenkostenabrechnung muss erstellt werden! Der neue Vermieter muss angeben, wie er die Kosten ermittelt hat. Beim Eigentümerwechsel lesen die zuständigen Energiebetriebe für die Endabrechnung die Zählerstände ab. Insofern kann er nur den Verbrauch vom 22.10.-31.12. aufteilen - und das wahrscheinlich aufgrund der Wohnfläche. Sprich ihn doch einfach mal daraufhin an und sag, dass Du das neue System einfach nur verstehen willst.

wenn du eine pauschale zahlst erhälst du in der regel keine abrechnung...

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moment mal, NK pauschal bezahlt bedeutet man bekommt keine Abrechnung. Weil das Haus verkauft wurde ändert sich an den Mietverträgen nicht. Also egal was neuer V rechnet es ist falsch.

Nebenkostenabrechnung 2015 - Juni 2017 erhalten. Muss ich nachzahlen?

Liebe Community!

Ich bewohnte gemeinsam mit meiner Freundin eine Mietwohnung vom 01.12.2014 bis 30.09.2016. Eine Nebenkostenabrechnung haben wir während diesem Zeitraum nie erhalten.

Nach unserer Kündigung, teilte unser Vermieter uns mündlich mit, dass er uns die NK Abrechnung nach Auszug vorlegen werde.

Im Januar 2017 ging ich zum Mieterbund und diese haben den Vermieter bzgl. Kaution auf Fehler hingewiesen und dazu noch auf die fehlenden NK Abrechnungen.

Auf den ersten Brief ging er nicht auf die NK Abrechnung ein, beim zweiten Brief im März erklärte er, dass seine Schwester zuständig für die NK Abrechnung ist und diese momentan krank ist und ich die NK Abrechnung ende April erhalten werde, ich habe daraufhin keine Stellungnahme oder eine Antwort gegeben. (Der Mietvertrag wurde zwischen Vermieter und mir geschlossen, die Schwester des Vermieters wurde nicht genannt)

Nun erhielt ich am 08.06.2017 die NK Abrechnung für den Abrechnungszeitraum 2015 (01.01.15 - 31.12.15 (teilweise sind manche Zähler angeblich am 12.01.16 agbelesen worden laut Aufstellung. Und nun soll ich 1340 euro nachzahlen. Über diese hohe Kosten rege ich mich auch total auf da dies ein Zweifamilienhaus ist und zb in der Garage der Wasserhahn die kalte leitung auf die Wohnung Erdgeschoss fällt und die Warmwasserleitung auf 1.OG also mich. Die Bewohnerin Erdgeschoss könnte also unser Warmwasser stehlen.

Überhaupt weiß ich nicht einmal ob die Ablesedaten korrekt sind. Ich habe lediglich zusammen mit dem Vermieter die Zählerstände bei Einzug und bei Auszug notiert.

Die NK Abrechnung für das Jahr 2016 sowie den Dezember 2014 habe ich nicht erhalten.

Muss ich nun die Nachzahlung für 2015 tätigen?

Achja die Abrechnung wurde von der Firma Techem erstellt.

viele liebe Grüße und Danke für eure Mühe!

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Nebenkostenabrechnung (Vermieter heizt mit Holz und berechnet Heizöl)

Hallo,

ich habe die Tage die Nebenkostenabrechnung bekommen und ein paar speziele Fragen. Mein Vermieter betreibt als Zentralheizung einen Holzvergaser und wir haben Heizkostenzähler der Firma Brunata an den Heizkörpern installiert. Jetzt bekam ich die Abrechnung und es wurde angegeben das insgesamt 6000Liter Heizöl verbraucht worden sind und insgesamt 75m³ warmwasser genutzt wurden.(75m³ insgesamt wir und die vermieter). Der verbrauchte Strom für die Heizug lag letztes Jahr bei 273kW und dieses Jahr bei 444kW???

Wir hätten demnach 2051€ zu Zahlen für Heizung und warmwasser (nur unsere Wohnung 90qm) und davon 680€ zur warmwasser Herstellung.

Wir leben mit dem Vermieter in einem Haus zusammen. Angeblich hätte er 30m Holz gebraucht.

Kann es denn sein, das der Vermieter einfach der Firma Brunata angibt er habe 6000L Heizöl verbraucht? und dann auch noch warlos einen Monat aussucht an dem er angbelich getankt hätte? Mir kommt der Verbrauch sehr sehr hoch vor.

Außerdem sollen wir jährlich 60€ für die Satelitennutzung bezahlen. Obwohl diese seid 10 Jahren installiert ist und wir nur angeschlossen sind?

Ich freue mich auf eure Antworten. Ich soll jetzt über 800€ nachzahlen und weiß nicht woher ich das Geld nehmen soll.

Vielen Dank

Tobias

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Beweis Zugang Einwurf NK Abrechnung Briefkasten

Tach zusammen,

ich hatte eine ähnliche Frage bereits gestellt, der Übersicht und einer weiteren Frage wegen hier noch mal.

Der Vermieter behauptet mir die NK Abrechnung für 2009 Mitte Dezember 2010 persönlich in den Briefkasten geworfen zu haben. Ich habe diese nicht erhalten. Mitte Februar droht er mit rechtlichen Schritten. Ich hab mal weiter gegoogelt und dann gelesen, dass wenn der Vermieter es beweisen kann (z.B. durch Zeugen) dann hat er Recht und ich muss zahlen.

Wie sehen das die Experten von wegen Zugang der Abrechnnung im Briefkasten ohne irgendeine Quittung von mir? Hab nicht unbedingt Bock auf Gericht und den ganzen Palaver. Denn dann verklagt er mich und ich muss ihm das Gegenteil über den Zugang beweisen? Wie sollte ich das können? Mit meiner Frau als Zeugen das es nicht im Briefkasten war? Ich habe das Gefühl ich werde veräppelt und die haben die Abrechnung einfach mit der Post versendet und die ist nie angekommen (hier TNT bei uns als privater Zusteller, zudem Umzug mit Nachsendeauftrag). Was denkt ihr welche Kosten kommen da auf einen zu bei einem Streitwert von 650 €? Hiiiiiiiiilfe! Greetz

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Nebenkostenabrechnung bei unterjährigem Mieterwechsel

Zwar gibt es zu diesem Thema schon einige Beiträge, aber die richtige Antwort habe ich noch nicht finden können. Folgende Ausgangslage besteht: Wir sind Mieter in einer Wohnung, ein Vermieterwechsel hat unterjährig in 2014 stattgefunden. Mit unserem alten Vermieter haben wir vertraglich vereinbart, dass er die Nebenkosten bis zum Tag des Übergangs von Nutzen und Lasten abrechnet. Diese Abrechnung erfolgte ausdrücklich aus beiderseitigem Interesse pauschal. Mit dem neuen Vermieter wurde vereinbart, dass dieser zukünftig Nebenkostenabrechnungen erstellt, hierbei waren wir einverstanden, dass der Abrechnungszeitraum grundsätzlich der 01.01. - 31.12. ist. In 2014 bedeutet dies also, dass der Abrechnungszeitraum der 24.05. - 31.12.2014 war. So, nun die eigentliche Frage: Kann unser neuer Vermieter die Grundsteuer, welche er in 2014 nicht gezahlt hat, zeitanteilig mit uns abrechnen, oder war die Grundsteuer 2014 mit der pauschalen Abrechnung mit dem alten Vermieter damit abgegolten? Eine gesonderte Vereinbarung hierzu gibt es im übrigen nicht. Meine erste Vermutung war erst, dass der neue Vermieter nur die Kosten abrechnen darf, welche er auch selbst getragen hat.

Vielen Dank schon Mal für eure Antworten

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Heizkostenverteiler 2015 defekt-Abrechnung 2016 nun undurchsichtig-Hilfe!?!?

Dieses Problem ist etwas komplexer.

Eingezogen bin ich in die Wohnung März 2013- Schlafzimmer HKV838 Einheiten

Abrechnung 2014 bei Heizkosten nur von März-Dezember (fraglich, warum mein Vermieter das rausnahm, ist aber so) Schlafzimmer HKV 1135Einheiten.

Abrechnung 2015 - Schlafzimmer HKV wurde geschätzt. da defekt. 999Einheiten

Abrechnung 2016- 3353Einheiten

Einbau neuer Zähler erfolgte 17.2.16, programmiert wurde er richtig am 01.04.16.

Ab 04/16 bis 12/16 wurden 1844 Einheiten gemessen.

Nun rechnen die Damen und Herren für Jan-März über Bewertungen und Umrechnungsskala eine Hochrechnung von 1509.

Dieses Gebäude ist alt und schlecht isoliert, wir heizen manchmal sehr lange ins späte Frühjahr, somit ist diese enorme Steigerung für mich nicht nachvollziehbar.

Aber Sie haben es so "hochgerechnet". Weiss jemand, wie genau es funktioniert?

Zum Vergleich ein Zimmer mit doppelter Fläche und einer Mauerwand hat über das komplette Jahr 3987 Einheiten verbraucht.

Nun sagte mir der Herr am Telefon, es gibt zig Schätzungsvarianten, ich wäre ja hochgerechnet worden.

Hat Jemand Erfahrung mit solchen Dingen? Es geht hier nicht um viel Geld, aber ich kann auch nichts dafür, wenn der HKV kaputt geht und die das so blöd machen dann mit der Abrechnung.

Welche Möglichkeiten habe ich? RA ist raus, das ist es nicht wert.

Viele Grüße


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