Hobbymäßig Ponyreiten, wie kann ich mich absichern?

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6 Antworten

Mach das doch mit einem Reitbeteiligungsvertrag. Da muß sich der Reiter, bzw. die ELtern zusätzlich absichern. Allerdings müßen die Ponys trotzdem eine Fremdreiterversicherung haben. Gugg mal bei der Uelzener, die haben da so Komplettangebote. Die sind auch nicht so teuer.

Muss ich aber nicht der Versicherung dann den Namen der Reitbeteiligung nennen? Das kann ich nicht die Kinder wechseln ja und allein unterwegs sind die Kids mit meinen Poys bestimmt auch nie das möchte ich nicht.

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@Mupfin

Ne der Versicherung mußt du keine Namen angeben. Es ist ja eine Fremdreiterversicherung, die zählt für jeden "fremden" Reiter, ob die Kinder von nebenan, eine Freundin oder jemand aus der Familie. Das spielt keine Rolle.

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@Plattschnacker

Sie will es ja auch nicht gewerblich machen, meine Reitbeteiligung is auch nicht gewerblich obwohl ich Geld dafür bekomme. Kommt doch immer auf den Rahmen an. Wenn sie ein paar Kinder gegen "Futterspenden" reiten läßt, hat das noch lange nix mit Gewerbe zu tun. Gewerblich wird es erst dann, wenn sie ihren Lebensunterhalt damit verdienen wollen würde. Und dann müßte sie es auch anmelden...

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zu dem rechtlichen teil kann ich dir leider keine hilfe geben...

aber nehm ruhig geld dafür! sicher dich nach allen seiten ab und verlange eine art "miete" etc... wie hoch du den preis setzt ist dir überlassen.

immerhin bietest du ja eine leistung an, die dich geld kostet und dir arbeit / anwesenheit / etc bereitet. da ein paar kröten zu verlangen ist ja wohl selbstverständlich.

wenn du bei uns in der nähe wärst und sich rumsprechen würde, dass man deine ponys für lau reiten kann, dann könntest du dich vor kleinen kindern mit ihren eltern nicht mehr retten. die würden dir die bude einrennen und nachts auf deinem grundstück campieren!

Naja wie schon geschrieben, will ich sowas wie ne Futterspende einrichten. Und genau das mit dem zu allen seiten absichern ist ja grad mein prob. weis nicht wie ich das am besten anstelle

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Tu Dir das nicht an....es ist wirklich ein großer Zeitaufwand für "nüscht". Was ist, wenn wirklich etwas passiert? Du wirst Deines Lebens nicht mehr froh, egal ob es eine Versicherung übernimmt oder nicht. Wie Plattschnacker schon geschrieben hat: sie sollten sich an die Preise gewöhnen und ordentlichen Reitunterricht nehmen.

Kein Schreiben entbindet Dich von der Haftung - das ist Gesetz, daß es pauschale Haftausschlüsse nicht gibt.

Und egal, ob nun Geld oder Naturalien fließen - das ist eine Bezahlung im Sinne des Gesetzes und damit ein Gewerbe.

Früher als die Eltern noch normal waren und hinnahmen, daß ihr Kind evtl. einen Kratzer abbekommt, ohne daß gleich Schadenersatz, Schmerzensgeld usw. gefordert wurde, da konnte man so etwas machen.

Heutzutage nicht mehr, schließlich willst Du ja nicht bis an Dein Lebensende für die Ungeschicklichkeit eines fremden Kindes haften???

Ich würde die Finger davon lassen... Wenn die wollen, daß ihre Kinder reiten, sollen die in die Reitschule gehen, da sind die Kinder immer versichert!

uhhh .. ganz gefährlich!!

Eine Fremdreiterversicherung kannst Du nicht machen (ist in fast jeder Tierhalterhaftpflicht drin) wenn Du Geld dafür nimmst. Damit wirst Du nämlich gewerblich! Auch ein kleiner Obulus kann im Rechtsfall Dir wirklich Schwierigkeiten machen.

  1. Frag Deine bisherige Versicherung - Versicherungsvertreter wollen schließlich verkaufen und beraten da gerne ausführlich - schließ nichts ab ohne zuvor verglichen zu haben (andere Versicherungen)

  2. Achte darauf ob Du dafür bei Deiner Gemeinde irgendwelche Vorraussetzungen erfüllen mußt (Parkplatz, Toiletten)

  3. Eine Rechtsschutzversicherung für den Schadensfall für Dich! Diese sollte dann auch solche Fälle abdecken (und nicht nur Verkehrssachen)

  4. Im Zweifelsfall hilft Dir auch keine unterschriebene Haftungsfreistellungserklärung wie man das bei Reitbeteiligungen gerne macht - die ist rechtlich nicht haltbar und eigentlich das Papier nicht wert auf der diese geschrieben wurde :-(

  5. Bestehe immer auf Helm ! Und wenn es nur ein Fahrradhelm ist, Helmpflicht bei Kindern!

ohwei hört sich ja super an Oo

So wie ich das bei dir lese ist dann quasi alles gleich gewerblich sobald irgendeine bezahlung entgegen genommen wird auch wenn es eben nur eine "Futterspende" ist ? Müsste ich das dann als Gewerbe anmelden ? Ist bei einem Gewerbe nicht immer Steuer fällig ??? ich meine das würde sich doch gar nicht lohnen also ich will das wirklich nur nebenher mal ab und an machen.

Helmpflicht besteht bei mir eh keiner kommt ohne aufs Pferd!!!

Und diese Haftungsausschüsse zählen wirklich kein Stück ??? ich mein da gibts Zeug zum Runterladen wo angeblich von Rechtsanwälten geschrieben worden ist mit sämtlichen Paragraphen und so ???

Hoffe du kannst mir da noch mal weiter helfen ^^ Danke schon mal für diese Antwort Reiterhexe

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@Mupfin

aber gerne doch!

Sache ist die - solange nichts passiert ist alles in Bester Ordnung. Aber lass etwas passieren dann ist Dein Pony ein Kindermörder der geschlachtet werden soll usw.

Es muß ja noch nicht mal das Pony schuld sein. Ein Kieslaster oder Teenies auf frisierten Mofas und ein kleiner Sprung zur Seite .. Pferde sind nunmal Fluchttiere...

Allerdings zählt das rein rechtlich wieder nicht. Wenn dann Ansprüche geltend gemacht werden haftest Du im Zweifelsfall mit Deinem privaten Vermögen. Und bei einem Unfall mit Menschen oder Fahrzeugen und Schmerzensgeld kann das schon enorm werden. Deshalb bitte unbedingt die Versicherung fragen damit Du nicht danach ein rießiges lebenslanges finanzielles Problem hast.

Futterspenden - mhm in Geldform meiner Meinung nach eine tolle Idee :-) Welcher Pferdebesi will das nicht?! Aber lass mal die Leute Brot und Äpfel etc mitbringen welches nicht richtig gelagert wurde. Warten die Leute dann auf Dich mit den Füttern oder füttern diese auch auf dem Sonntagsspaziergang am Weidezaun wenn Du zB nicht da bist?? Man kennt sich ja schließlich und dann sinken auch die Anstandsabstände. Gefährlich bei Kolik und giftigen Zweigen etc.

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@reiterhexe

Aber lass mal die Leute Brot und Äpfel etc mitbringen welches nicht richtig gelagert wurde.

Ganz genau!

Ehrlich, willst du Futter bekommen von Leuten, die keinerlei Ahnung von Pferdefütterung haben?! Wenn überhaupt, dann in Geldform. Ob das dann fürs Futter gedacht war oder für sonst was ist dem Gericht dann aber übrigens egal, du hast das Geld FÜR den Reit"unterricht" bekommen und damit ein Gewerbe betrieben.

Grüße und Dh an reiterhexe!

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@reiterhexe

nein nein natürlich kein Futter in dem Sinn an jeden meiner Koppel sind Schilder angebracht. Es soll keiner Füttern ... was da rein geschmissen wird wenn ich nicht da bin weis ich nicht aber ich achte da sehr drauf die kolik gefahre ist mir natürlich bewusst ^^

dann werd ich wohl mal ein Termin bei meiner Versicherung ausmachen.

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Hallo, ich würde dir empfehlen, eine Fremdreiterversicherung abzuschließen. Erkundige dich doch mal bei deiner Versicherungsagentur.... LG, Sigi

Nachdem ich hier so einiges mitgelesen habe, möchte ich dir sagen: Ich habe das jahrelang so gehandhabt, dass ich neben der normalen Haftpflichtversicherung, die man für jedes Pferd generell abschließen sollte, (hast du ja) die Fremdreiterversicherung hatte. Zu mir kamen viele Kids, die in sog.Reitschulen schlechte Erfahrungen gemacht hatten, durch Stürze oder weil das Größenverhältnis Pferd/ Reiter nicht gepasst hatte, weil die Pferde oder Ponies abgestumpft waren durch jahrelanges Abteilungsreiten, wegen unfähiger Reitlehrer u.s.w.... Da ist nie was passiert. Wichtig ist, dass man seine Pferde kennt und einschätzen kann, dass sie eine Vertrauensbasis durch vernünftige und sorgfältige Arbeit am Boden genossen haben und dass ganz klare Regeln aufgestellt werden, die die Kids zu beachten haben und dass da auch keine Ausnahme gemacht wird, sonst kommt das ganze ins Schludern....."Meine" Kids haben als Gegenleistung im Stall mitgeholfen und z. B. Sättel geputzt oder die Koppeln abgemistet. Viele Eltern können oder wollen es sich nicht leisten, ihre Kinder in Reitschulen zu schicken.. Wenn ich es richtig deute, geht es dir aber gar nicht um das Unterrichten, oder ? Einen sog. Haftungsausschluss kann ich dir auch nicht empfehlen , der ist im Zweifelsfall null und nichtig. Erkundige dich einfach, wie gesagt, ich hab es jahrelang so gehandhabt, hab auch Reittherapie praktiziert. Pferde spüren erst recht, wenn Kids oder behinderte Menschen draufsitzen und sind dann ganz besonders vorsichtig und achtsam.... Du wirst schon das Richtige tun, ich find es auf jeden Fall schön, dass du das vorhast.... Die Kiddies werden es dir danken. Kinder und Pferde sind einfach das NonPlusUltra und eine schöne Symbiose... LG, Sigi

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