Hobby zucht, worauf muss man achten (Katzen)?

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5 Antworten

In der Regel haben Züchter nur die weiblichen Tiere - sehr selten haben sie auch die männlichen Tiere. Zum Decken geht man meist zu einem Halter, der die gekörten männlichen Tiere hat.

Also der Stutenhalter geht zum Hengsthalter mit der Stute.

Der Hündinnenhalter geht zum Deckrüde mit der Hündin.

Der Kätzinenhalter geht zum Deckkater mit der Katze.

Um es eine richtige Zucht zu machen gehören dazu:

  • Reinrassige Tiere mit Stammbaum, Gesundheitsuntersuchung und Zuchtzulassung.
  • Ein Züchter der im Zuchtverband Mitglied ist seine Schulungen alle durch hat.

Ich weis nicht wie es bei Katzen geregelt ist, aber ein Hobbyzüchter hat Auflagen, die er erfüllen muß und darf meins Wissens nach nicht mehr als 3 Zuchtweibchen haben.

Beim richtigen Züchten macht ein Züchter normalerweise keinen Gewinn, wenn er viel Glück hat, dann werden ihm einige Kosten wieder erstattet. Das ist aber nur dann der Fall wenn absolut alles wie am Schnürchen ging und keine Sonderfälle dazukommen.

Ein Kaiserschnitt z.B. kostet so viel, das der Verkauf der Welpen lediglich einen Teil dessen wieder ersetzt.

Eine private Tierzucht muß nicht am Steueramt gemeldet werden, wenn es über einen gewissen Betrag geht, aber schon.

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Bei bkh und blh spielt Gesundheit ne Rolle. Da werden viele Tests auf Erbkrankheiten und Blutgruppen fällig. Eigentlich züchten Züchter meist nur eine Rasse. Das Risiko, dass sie sich vermischen, ist zu groß.

Viele Züchter geben als Liebhabertier mit zuchtverbot ab. Die züchter der Erwachsenen Katzen müssen vermutlich kontaktiert werden. Oft kosten Zuchtkatzen deutlich mehr und man zahlt die Differenz.

Ein Züchter, auch ein Hobbyzüchter, ist im Verein eingetragen. Der Nachwuchs ist sonst nicht reinrassig, da er seine Abstammung nicht beweisen kann. Sie gelten als Mix.

Ne Obergrenze für die Anzahl der Katzen gibt es, meines Wissens nach, nicht. Mit gut gemachter Katzenzucht verdient man aber kein Geld, das kostet, daher ergibt sich ein natürliches Limit aus Geld, Platz und Zeit.

Rechtlich ist das ein Kleingewerbe und muss angemeldet werden. 

Darüber hinaus braucht ein Züchter hohe finanzielle Reserven, um große Würfe oder Komplikationen versorgen zu können. Ne Handaufzucht sollte möglich sein, sprich im Falle des Falles ist 2 Monate lang jemand rund um die Uhr zuhause.

Der Vermieter sollte einverstanden sein. Durch Zucht entsteht eine gewisse akustische, oft auch geruchliche Belästigung. Anders gesagt, rollige Katzen schreien viel und Kater markieren oft.

Man sollte Ahnung von decken Geburt und Aufzucht haben. Das beginnt bei Mindestabstand zwischen den Würfen über das erkennen von Komplikationen bei der Geburt und endet beim berechnen des inzuchkoeffizienten.

Zuchtkatzen müssen hohen Anforderungen genügen. In vielen Vereinen müssen sie auf Ausstellungen prämiert worden sein, damit sicher ist, dass sie den optischen Kriterien der Rasse möglichst gut entsprechen. Sie müssen gesund sein, insbesondere was fiv (AIDS) und felv (Leukose) angeht. Und ihr Wesen sollte der Charakterbeschreibung der Rasse entsprechen.

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Kommentar von kuechentiger
14.11.2016, 13:52

Ab 5 Würfe pro Jahr oder 5 Zuchtkatzen muss man eine Genehmigung nach §11 Tierschutzgesetz haben und eine Sachkundeprüfung ablegen. Dafür ist das Veterinäramt zuständig.

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Ab 5 potenten Zuchtkatzen oder einem Wurf pro Jahr gilt ein Züchter als gewerbsmäßiger Züchter (nicht: gewerblicher Züchter! Das ist ein Unterschied, da bei einer gewerbsmäßigen Zucht keine Gewinnabsicht dahinter stehen muss).

Wobei das von Bundesland zu Bundesland etwas unterschiedlcih sein kann, mal zählen nur die Zuchtkatzen, mal auch der Deckkater (zu den 5 potenten Zuchttieren). Wenn du es genau wissen möchtest solltest du das zuständige Veterinäramt fragen.

Wenn derjenige Geld damit macht (ungeimpfte Kitten unkastriert viel zu früh von der Mutter trennt und keine Gesundheitsvorsorge macht, dafür aber die Kitten als "Rasse"katzen teuer verhökert) könnte sich eventuell das Finazamt dafür interessieren.

October

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Zunächst einmal sollte man dem Zuchtverband beitreten und sich Schulen lassen. Denn um Katzen erfolgreich und richtig züchten zu können, braucht es eine Menge Hintergrundwissen. Bei diesen Schulungen erfährt man auch all das, was du hier fragst. Nur hier bekommst du Halbwissen, dort bekommst du das Wissen von erfahrenen Züchtern.

Was den Gewinn angeht, sollte man sich nicht allzu große Hoffnung auf ein gutes Einkommen machen.

Erst mal muss man eine Menge investieren, um das Haus katzengerecht auszustatten.

Dann müssen die Katzen ständig Tierärztlich versorgt werden. Das kann bei vier bis fünf Welpen ordentlich ins Geld gehen. Ich kenne keinen Züchter, der das wegen des Einkommens macht. Die machen das aus Leidenschaft.

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1. Du musst dies dem Veterinäramt deines Kreises melden

2. Musst du genügend Platz bieten können

3. Musst du als Mieter die Zustimmung deines Vermieters einholen

4. google kaputt?

http://www.firedevils.de/Firedevils/html/Infos/Genehmigungspflichtig.htm

http://www.catclubgermany.de/index.php/cat-club-germany/zucht-richtlinien

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Kommentar von Lanter
13.11.2016, 22:20

Ist der beitritt eines "züchter" Club ein Muss?

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