Hobbs Feind des Menschen

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Für diese Einstellung muss man natürlich in die Zeit des Thomas Hobbes schauen. Schau Dir mal The Beggars Opera - das Original, nicht die Brechtbearbeitung - an, da bekommst Du einen Eindruck von den wilden Verhältnissen, die in London herrschten. In England war nach kurzer Zeit der Ruhe unter Elisabeth I. wieder großes Durcheinander und in Deutschland brachten sich die Menschen im 30jährigen Krieg aufs brutalste gegenseitig um. Die Bevölkerung wurde mehr als halbiert! Der "Simplicius Simplicissimus" des Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen schildert die grausamen Zustände. Etwas zeitnäher konnte man ähnliches verfolgen, als in unserer Nachbarschaft der Balkankrieg tobte. Da haben sich zuvor noch friedliche Nachbarn gegenseitig abgemurkst. Noch heute stehen dort deutsche Truppen, um für Frieden zu sorgen. Wir sollten uns also hüten, aus unserer Zeit und der Erfahrung von 60 Jahren Frieden zu schnell zu Verallgemeinerungen zu kommen. Ununterbrochen Frieden so lange Zeit hat es in Deutschland vorher nie gegeben.

Es ist zu vermuten, dass Hobbes nach Begegnung mit Pierre Gassendi Epikur und dessen Vertragstheorie kennengelernt hat (Gassendi hatte Epikur komplett übersetzt) und möglicherweise auch durch die Aussage Heraklits "Der Krieg ist der Vater aller Dinge" eine Bestätigung für sein tägliches Erleben fand. Dass weder Epikur noch Heraklit ihre Aussagen so einseitig interpretiert sehen wollten, erschließt sich erst einem späteren, gründlicheren Studium der damals noch recht unbekannten Philosophen.

Eine Aussage ist auf etwas zu bezogen (und daher nicht „absolut“ in einer Bedeutung völlig losgelöst). Außerdem ist für eine genaue Überprüfung, ob sie stimmt, eine Angabe nötig, ob eine Allaussage (jeder, immer, unbedingt) gemeint ist oder nicht.

Meines Erachtens ist die Aussage von Thomas Hobbes nicht uneingeschränkt zutreffend. Er vertritt einen einseitigen Standpunkt. Der Mensch ist auch ein gemeinschaftsbezogenes Lebewesen mit Anlagen für Einfühlungsvermögen (Empathie) und Zusammenarbeit (Kooperation).

Wölfe sind auch soziale Lebewesen mit üblicher Zusammenarbeit und nicht grenzenloser Bekämpfung innerhalb der eigenen Gruppe (Rudel).

Thomas Hobbes behauptet selbst auch nicht, alle Menschen handelten stets mit Gewalt und List in der Art eines Raubtieres. Er macht diese Möglichkeit aber zur Grundlage seiner politischen Philosophie, indem deswegen damit gerechnet und Mißtrauen bestehen müsse. Darin steckt eine Zuspitzung.

In der Widmung zu seinem Werk De cive erklärt Thomas Hobbes:

„Profecto utrumque vere dictum est, homo hominis deus est, et homo homini lupus est: Illud si concives inter se, hoc si civitates comparemus.”

"To speak impartially, both sayings are very true; That Man to Man is a kind of God; and that Man to Man is an arrant Wolfe. The first is true, if we compare Citizens amongst themselves; and the second, if we compare Cities.

„Nun sind sicherlich beide Sätze wahr: Der Mensch ist für den Menschen ein Gott, und: Der Mensch ist für den Menschen ein Wolf; jener, wenn man die (Mit-)Bürger untereinander, dieser, wenn man die Staaten untereinander vergleicht.“

Hobbes erwähnt Gerechtigkeit, Liebe und andere Tugenden des Friedens, behautet aber für den Naturzustand einen Zwang aufgrund der Verdorbenheit der Schlechten, schon allein zum Schutz zu den kriegerischen Verhaltensweisen Gewalt und List Hilfe nehmen zu müssen.

Den Standpunkt, den Thomas Hobbes vertritt, ist insbesondere darin einseitig, den Naturzustand als ganz von einem Krieg aller gegen alle (Leviathan 13) bestimmt darzustellen und Selbsterhaltung zum einzigen wesentlichen Ziel des Menschen zu erklären. Selbsterhaltung als das einzige grundlegende Ziel Menschen Strebens aufzufassen, ist falsch, weil damit alle anderen Ziele ausgeschlossen werden. Selbsterhaltung spielt eine wichtige Rolle, aber Menschen streben nicht allein nach Selbsterhaltung (Menschen sind sogar bereit, für das, was sie als Ehre verstehen, ihr Leben zu opfern). Sie wollen nicht bloß überleben, sondern gut leben (Glück). Sie haben Bedürfnisse nach Entfaltung ihrer Anlagen.

Ein Stück weit verständlich wird die Betonung der Sicherung der Selbsterhaltung und die Niederhaltung durch einen Souverän in einem Staat durch die Kriege und Bürgerkriege mit politischen, gesellschaftlichen und religiösen (insbesondere Gegensatz von Konfessionen) Motiven, die zur Lebenszeit von Thomas Hobbes in England und anderen Staaten Europas geschahen.

Thomas Hobbes hat seine politische Philosophie vor allem in seinem Werk Leviathan dargelegt. Er beginnt bei den einzelnen Individuen. Er stellt eine egoistische Nutzenmaximierung als wesentlich dar. Das Streben nach Selbsterhaltung schließt nach seiner Auffassung die Bereitschaft ein, alle zur Verwirklichung dieses Ziels erforderlichen oder förderlichen Mittel zu erhalten und anzuwenden. Thomas Hobbes erklärt das menschliche Handeln insgesamt durch ein bindungsloses (keiner normativer Einschränkung unterliegendes) Selbstinteresse (es kann soziale Regungen einschließen, muß es aber nicht). Alle wünschen ihr Wohlergehen und haben die gleichen Leidenschaften.

Selbsterhaltung und das Eigeninteresse spielen in seiner politischen Philosophie eine grundlegende Rolle. Natürliche Gesetz dienen diesen Zielen, weil damit Konflikte mit schädlichen Folgen vermeiden werden können. Ein gedachter Vertrag besteht darin, einen Staat zu bilden, der über Furcht Außenstabilisierung bewirkt und einen Friedenszustand herstellt.

Thomas Hobbes versucht eine rationale Ableitung der Notwendigkeit des Staates. Um aus dem Naturzustand herauszukommen und Frieden herzustellen, ist ein Staat notwendig. In einem Gesellschaftsvertrag aufgrund rationaler Kalkulation wird der Staat gegründet (als „politischer Körper“, eine künstliche Person, konstruiert) und ein Souverän übernimmt die Aufgabe, die Konflikte einzudämmen, die Wolfsnatur (homo homini lupus est) durch Furcht niederzuhalten und Schutz zu bieten.

Ohne staatliche Ordnung befinden sich Menschen in einem Naturzustand. Konkurrenz (competition), Mißtrauen (diffidence) und Ruhmsucht (glory) prägen das Verhalten. Diese Konfliktursachen veranlassen Menschen zu Übergriffen um eines Vorteils wegen, zum Erreichen von Sicherheit und zur Erhöhung des eigenen Ansehens. Leidenschaften, Gier und rationale Vorsorge lassen dabei aggressives Verhalten nach der Überzeugung vom Thomas Hobbes erforderlich werden. Die Menschen müssen um ihr Leben fürchten, wünschen aber persönliche Sicherheit. Diese Konfliktursachen veranlassen Menschen zu Übergriffen um eines Vorteils wegen, zum Erreichen von Sicherheit und zur Erhöhung des eigenen Ansehens.

Alle sind aus Gründen der Selbsterhaltung genötigt, Gewalt und List, die Raubsucht wilder Tiere, zu Hilfe zu nehmen. Es herrscht Krieg aller gegen alle (bellum omnium in omnes). Der Möglichkeit nach hat der Mensch ein raubtierhaftes Wesen (der Mensch ist dem Menschen ein Wolf [homo homini lupus est]). Er kann gierig nach Beute sein und für Vorteile andere vernichten. Dies ist bedrohlich. Menschen belauern sich im Naturzustand, als ob sie sie einander jederzeit zerfleischen würden (Hobbes meint nicht, sie täten dies tatsächlich immerzu). Menschen sind deswegen schon aus Misstrauen genötigt, sich so zu verhalten, als ob die anderen aggressiv und ungerecht wären. Das grundsätzliche natürliche Gesetz ist nach Thomas Hobbes, nichts sich selbst Schädigendes zu tun. Zur Überwindung des Kriegs aller gegen alle in einem fiktiven und abstrakten Naturzustand werden 2 oberste natürliche Gesetze aufgestellt:

1) Frieden suchen und, wenn keiner kommt, nach anderen Mitteln der Selbsterhaltung suchen

2) auf das Recht auf alles verzichten, sofern dies auch die anderen tun, und so viele Freiheiten einräumen, wie sie haben wollen (um mit dem Abgeben von Rechten andere Vorteile zu bekommen)

Ein gedachter Vertrag besteht darin, einen Staat zu bilden, der über Furcht Außenstabilisierung bewirkt und einen Friedenszustand herstellt. Dies geschieht durch Unterwerfung. Denn bei Hobbes stellt sich mit Hilfe eines auf Interessen reduzierenden Ansatzes nur die Alternative, den Naturzustand zu verlassen und in den Gesellschaftszustand einzutreten oder dies nicht zu tun. Ist der Eintritt einmal erfolgt, gibt es keine Optionen (Wahlmöglichkeiten) mehr, sondern nur noch Gehorsam als Ermöglichungsbedingung der Nutzenmaximierung.

In Büchern zu Hobbes gibt es auch Erläuterungen und Stellungnahmen, z. B.:

Herfried Münkler, Thomas Hobbes. 2., vollständig überarbeitet Auflage. Frankfurt/Main; New York : Campus Verlag, 2001 (Campus Einführungen), S. 80 - 106

S. 80 – 81: „Den Ausgangspunkt für Hobbes’ Verständnis der Natur und der Verhaltensdispositionen der bilden nicht die tatsächlich beobachtbaren Handlungen einzelner Menschen, sondern die im Umgang mit anderen gemachten Erfahrungen und Unterstellungen. Demnach ist für Hobbes schon die bloße Annahme der Existenz einiger böser Menschen ausreichend, um alle Menschen zu einem Handeln zu zwingen, das grundsätzlich von der Schlechtigkeit aller anderen ausgeht und ein entsprechendes Verhalten antizipiert. Hobbes’ ebenso berühmte wie berüchtigte Formel, dass der Mensch des Menschen Wolf sei, meint denn auch nicht, dass die Menschen einander tatsächlich zerfleischen; vielmehr will sie besagen, dass sie einander belauern, als ob sie einander jederzeit zerfleischen würden. Den Grund für diese das soziale Leben lähmende Eskalation des Misstrauens sieht Hobbes in dem alles beherrschenden Trieb des Menschen nach Selbsterhaltung, der seiner Auffassung nach auch die Bereitschaft einschließt, alle zur Verwirklichung dieses Ziels erforderlichen Mittel zu erlangen und zu gebrauchen.“

S. 81: „Aber Hobbes’ Aussagen sind nicht immer klar und eindeutig. Mitunter hat es den Anschein, als habe er gemeint, die Menschen würden sich, zumindest in ihrer überwiegenden Mehrheit, tatsächlich so verhalten wie er dies in seiner Theorie unterstellt hat, und dann lesen sich größere Passagen so, als handele sich bei diesem Bild des Menschen keineswegs um eine Aussage der politischen Anthropologie, sondern um eine heuristische Annahme, die bloß dazu dient, die zahllosen Möglichkeiten menschlicher Handlungsorientierung mit Hilfe der Kategorie des Interesses zu reduzieren, wobei Hobbes dann unterstellt, dass menschliches Handeln plausibel und angemessen als interessengeleitetes Handeln analysiert werden kann.“

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S. 82: „Hobbes’ Verweis auf die Erfahrung legt auf den ersten Blick die Vermutung nahe, er wolle sagen, Menschen handelten tatsächlich böse, weil aggressiv und ungerecht, wenn sie nicht durch eine unwiderstehliche Macht daran gehindert würden, aber der weitere Verlauf der Argumentaton macht deutlich, dass er hier bloß sagen will, Menschen benähmen sich in ihrem alltäglichen Verhalten so, als ob andere, wenn keine wie auch immer geartete Macht sie daran hindert, böse handeln würden.

Der empirische Gehalt dieser Aussage bezieht sich also nicht unmittelbar auf das Verhalten der Menschen, sondern auf die bezüglich des Verhaltes anderer beobachtbaren Erwartungen und Unterstellungen. Insofern aus dieser Verhaltensantizipation aber selbst ein Verhalten resultiert, macht Hobbes sehr wohl eine empirisch gehaltvolle Aussage, nur dass er sei nicht unmittelbar auf der menschlichen Natur selbst, sondern vermittelt auf den Unterstellungen und Erwartungen bezüglich dieser Natur begründet.“

S. 103 – 104: „Es ist die Gemengelage von Leidenschaft und Gier einerseits, sowie rationaler Vorsorge andererseits, welche das Erfordernis aggressiven Handelns strukturell werden lässt. Hobbes’ Konzipierung des Naturzustandes ist als «Arbeit der Zuspitzung» zu begreifen, bei der es darum geht, alle Denkmöglichkeiten des Verharrens in einem herrschaftsfreien Zustand abzuschneiden. In diesem Sinn ist Hobbes’ Naturzustand tatsächlich ein Konstrukt.

Bei dem von Hobbes gezeichneten Naturzustand handelt es sich also um einen polemischen Gegenentwurf zu jenem Naturzustand, wie ihn die klassische Naturrechtstheorie gezeichnet hat. Hatte in letzterem die stoische Formel natura dedit omnia die Wohlversorgtheit Aller angezeigt, so steht sie bei Hobbes für die qua Konkurrenz einen Jeden betreffende Güterknappheit.“

S. 104: „Die Selbstdestruktivität des Naturzustandes bei Hobbes ist die systematische Voraussetzung der Ordnungshervorbringung durch die Menschen selbst. Aber der Anspruch, Ordnung sei nur zu finden, wo sie durch den Vertrag eines Jeden mit Jedem geschaffen worden ist, hat den Nachweis zur Voraussetzung, dass im unmittelbaren Naturzustand nichts anderes zu finden ist als Unordnung. Diesen Nachweis sucht Hobbes’ Beschreibung des Naturzustandes als reine Selbstdestruktivität zu erbringen, Sie ist insofern eine Ermöglichungsbedingung menschlicher Selbstermächtigung in Fragen der politischen Ordnung.“

Otfried Höffe, Thomas Hobbes. Originalausgabe. München : Beck, 2010 (Beck'sche Reihe ; 580), S. 111 – 137

S. 128: „Allerdings kann man sich im Naturzustand werde auf das Einhalten dieser noch einer anderen Vorschrift verlassen. Hobbes nimmt deshalb jene Formel des antiken Komödiendichters Plautus (Asinaria II 4, 88), die schon Bacon (De Augmentis Scientarium, Buch VI, Kapit. 3, Antithese 20) zitiert: «homo homini lupus est» (der Mensch ist dem Menschen ein Wolf). Man darf diese Formel freilich nicht verabsolutieren, denn wie Bacon verwendet der Philosoph auch die – ebenfalls antike – Gegenformel: «homo homini deus» (der Mensch ist dem Menschen ein Gott; Ci., Widmung). Nur mangels Staat ist der Mensch dem Menschen ein Wolf; im Staat dagegen ist er, jetzt aber nicht der natürliche, sondern der künstliche Menschen, der als Leviathan titulierte Staat, den einzelnen Menschen gegenüber wie ein Gott. Im Unterschied zum wahren Gott ist er freilich wie ein sterblicher Gott (L. 17: 134). Vermutlich übernimmt Hobbes die beiden Formeln von dem Epigrammtitel John Owens (1565 – 1622): «Humano generi lupus et Deus est homo quae nam Deus est homini Adamque lupus» (Epigrammata 3,23 f.; […]).“

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Ich persönlich würde Thomas Hobbes nicht zustimmen. Aber innerhalb seiner eigenen Theorien, sieht Hobbes diese Aussage als absolut an. Um eben jenes Zerfleischt werden zu verhindern, braucht der Mensch laut Hobbes, einen Gesellschaftsvertrag, der einen Leviathan ( Anführer) besitzt, dessen Aufgabe es ist, die innere Sicheheit eines Staates zu garantieren. Als Gegenentwurf zu Hobbes "Homo homini lupus est"., gebe es Rousseau´s Menschenbild. Jean-Jacques Rousseau geht davon aus, dass der Mensch erst durch die Gesellschaft böse und eitel wird.

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