H&M Made in Bangladesch und CO.! Wer kennt sich da aus?

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6 Antworten

wenn KEINER mehr da einkaufen würde, würden die armen leute in bangladesch, als auch die mitarbeiter in deutschland etc ihren job verliern, und wir hätten keine schönen klamotten mehr...also keinem wär wirklich geholfen,..

BOYKOTT, egal ob Staaten die Kinderarbeit tolerieren, Produkte aus Kinderarbeit oder Händler die Produkte aus Kinderarbeit vertreiben ist DER FALSCHE WEG.

Auch ich bin KEIN Befürworter von Kinderarbeit, damit es keine Missverständnisse gibt.

Ich bin Mitglied, Pate und Unterstützer von w w w helgo-ev dot de Diese Organisation holt in Kalkutta Kinder aus der Kinderarbeit und ermöglicht ihnen Schulbildung und die Eltern erhalten als Ausgleich für den "Verdienstausfall" Lebensmittel. Das ist die einzig richtig Art Kinderarbeit zu beseitigen.

Ich habe das Projekt in Kalkutta bereits zweimal besucht und werde nächstes Jahr wieder hinfahren. Viele Kinder wollen arbeiten, um damit das Überleben für die ganze Familie zu sichern. Erhalten die Familien jedoch eine für das Überleben notwendig Unterstützung (kein Geld sondern Lebensmittel) fällt in vielen Fällen der Grund für Kinderarbeit weg. Das Schulgeld wird von H.E.L.G.O. e.V. aufgebracht, die auch für zusätzliches Coaching (Nachhilfe) sorgen, damit die Schüler und Schülerinnen die Examen bestehen.

Boykott ist immer der falsch Weg, denn wenn die Kinder nicht arbeiten können und keine andere Unterstützung in Sicht ist..... ja was dann Prostituion, betteln, verhungern. Alles schlechtere Alternativen als die mieseste Arbeit. Wer entscheidet was menschenunwürdig ist und was nicht. Die Pferdemenschen vor der Rikschas in Kalkutta haben nach europäischen Kriterien bestimmt einen menschenunwürdigen Job. Aber wenn sie ihn verlieren, können sie ihre Familien nicht mehr ernähren. Die Eltern sind Tagelöhner, die Kinder werden Tagelöhner und deren Kinder ebenfalls. Diesen Kreislauf kann man nur mit Bildung unterbrechen. Schafft das Kind ein ordentliche Schul- und Berufsausbildung hilft es der ganzen Familie.

Unterstützen Sie H.E.L.G.O. e. V. Eine Initiative eines Hamburger Arztes.

http://www.sat1bayern.de/news/20120407/kalkutta-so-arbeiten-die-aerzte-ohne-gren... Dieser Film berichtet auch über das Projekt.

Wenn du kaufst, förderst du Ausbeutung und Armut und Kinderarbeit.

kaufst du nicht ein, selbes Spiel, aber gutes gewissen.

Nur mal ein beispiel:

Die Baumwolle stammt zum Großteil aus China und Indien. Die Baumwollbauern und die Pflücker (ja, dort wird oft noch händisch gepflückt) bekommen minimalste Löhne.

Die gereinigte baumwolle wird zum Färben ganz woanders hin gebracht. Textilveredelung nennt sich das dann.

Der gefärbte Stoff geht zum Zuschneiden weider woanders hin... nicht vergessen, wir reden hier von gewaltigen mengen.

Die zugeschnittenen teile gehen dann wieder nach Asien zum Nähen und Appretieren.

Mit vergasten Containern (Verhindert Schädlingsbefall, ist hochgiftig das zeug, in Amsterdam hats regelmäßig schwerste Fälle bis zum Tod von Stauern beim Öffnen der Container) geht die Kleidung dann anch Europa bzw Amerika, wird dort angelandet (in Europa ist das der Containerhafen in Amsterdam) und von dort dann auf die Zentrallager verteilt.

Dann mit LKW zu den Regionallagern und von dort in die Filialen.

Dort wird es gekauft.

das einzelne Kleidungsstück ist nach unseren Maßstäben günstig/billig. Dabei stecken 75% des preises in der Logistik und der Herstellung... was da die eigentlichen Arbeiter dran verdienen, sind Cent-Beträge! Der Transport verschlingt das meiste. Bis "deine" jeans von dir gekauft wird, hat sie etwa 1,5x den Erdball umrundet (streckenmäßig)...von der baumwollsamenkapsel bis zum fertigen Stück!

Und... die verwendeten Materialien, von der Farbe über die "Konservierung" (Begasung der Transportbehälter) bis hin zur Appretur für den verkauf handelt es sich durchweg um Chemie. Wasserverschwendung udn Verschmutzung, außerdem ist das zeug nicht gerade gesund, auch nicht in den minimalen Resten in der Kleidung, die wir in der Tüte heimtragen.

Ganz ehrlich?

Lieber nähe ich mir mein Zeug selber... mit etwas Übung kann man die angesagte Mode gut kopieren. Ist utnerm Strich sinnvoller und günstiger, asl das gekaufte "Chinazeug", das oft nach wenigen Wäschen nur noch als schlechter Putzlumpen taugt!

Ich denke eher andersrum. Wenn keiner mehr einkauft, werden vielleicht endlich mal die Arbeitsbedinungen in Bangladesch usw. verbessert. Würde dann natürlich bedeuten, dass die Klamotte teurer wird und der Discount Kunde nicht mehr bereit ist dies zu bezahlen. Es ist ein Teufelskreis. Ich finde es wichtig zu wissen, dass mein Shirt keine Kinderhand genäht hat.

ich kaufe nicht bei h&m ein aber nicht wegen der kinderarbeit sondern weil ich kein billigzeug trage

Wenn niemand mehr das Billigzeug kauft, werden die Hersteller gezwungen das Sortiment und die Qualität zu ändern, WEIL ein Unternehmen will Gewinn machen.

Es wird genau so produziert wie die Leute das Zeug kaufen.

Im Moment kaufen die ganzen dummen Schafe eben hauptsache billig.

Ändert sich die Nachfrage, ändert sich auch das Angebot.

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