Hitlers weg an die Macht - "Machtergreifung" oder "Machtübergabe"?

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4 Antworten

Das ist formal und inhaltlich eine Machtübergabe gewesen durch den rechtskonservativen Reichspräsidenten. Ohne diese unnötige Machtübergabe wäre uns vermutlich der ganze Spuk erspart geblieben, weil die NSDAP zum Zeitpunkt der machtübergabe ihren wahlpolitischen Höhepunkt schon überschritten hatte und sich auf einem Abwärtsweg befand.

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Beides: Hitler griff mit aller Energie nach der Macht, Hindenburg übergab sie ihm.

Beide waren zwar überhaupt nicht Topf und Deckel, aber in den Augen Hindenburgs war Hitler der am wenigsten verbeulte Topf, und er selber war der einzige Deckel, den es für Hitler gab.

Und was es dann hinterher zu essen gab, weißt Du ja selber.

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Machtübergabe. Die deutsche Regierung musste zwischen Nationalsozialisten und Stalin-Anhängern entscheiden. Sie wollten das "kleinere Übel" nehmen und dachten Hitler sei es, da die Herrschaft Stalins schrecklich war. Obwohl Hindenburg einst gegen Hitler war, übergab er ihm schließlich doch die Macht.

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Kommentar von Pudelcolada
22.05.2016, 15:43

Das ist nicht richtig.
Hindenburg versuchte mit allen Mitteln, eine Regierungsbeteiligung der SPD zu verhindern.
Aber die SPD war in keiner Weise stalinistisch geprägt, einzelne persönliche Kontakte zu sowjetischen Funktionären sind kein Beleg für Deine Behauptung.

Erst im Zuge von politischer Verfolgung gingen SPD-Politiker notgedrungen in das Exil in der Sowjetunion, und viele bereuten diesen Schritt.

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Machtergreifung! Google mal nach den Notstandsgesetzen des Dritten Reichs und wie diese zustande kamen.

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