Hirtenhund anschaffen?

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10 Antworten

Deine Frage lässt darauf schließen, dass Du weder Erfahrung mit Hunden im Allgemeinen, noch mit speziellen Rassen gemacht hast.

Was Du beschreibst ist eine massive Verhaltensstörung, die aus falscher/ fehlender Sozialisierung, falscher Erziehung und fehlender Führung des Hundes resultiert. Genau das passiert, wenn sich Anfänger eine hochspezialisierte Arbeitsrasse ins Haus holen und der Hund aus dem Rude läuft.

Du schreibst, dass Du Dich auf die Aussagen eines Züchters beziehst. Ich würde die Rückmeldung des Züchters als Warnung sehen, dass die Rasse bei Dir in den völlig falschen Händen ist und ihr Glauben schenken. Wenn ein Mensch eine Rasse züchtet und entsprechende Erfahrungen hat, wird er einschätzen können, ob es zwischen Hund und Halter passt oder nicht.

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Kommentar von playboy123
26.09.2016, 08:46

Ich hatte selbst einen Labrador 12 Jahre lang und Der vom Wesen her ein 1 a Hund nur mit Rüden hat er sich nicht verstanden 

Und wenn er mal nicht hörte konnte

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Kommentar von playboy123
26.09.2016, 08:52

Ich hatte selbst einen Labrador 12 Jahre lang und Der vom Wesen her ein 1 a Hund nur mit Rüden hat er sich nicht verstanden
Und wenn er mal nicht hörte konnte ich ihn auch dominieren mit Worten
Und die angebliche Züchterin meinte das sowas nicht geht bei einem hsh Hund da er sonst vielleicht selbst den Besitzer angreift da er selbstständig denkt
Das könnte ich mir zB bei einem Hund der bei der Familie aufwuchs nicht vorstellen da er ja seine Familie kennt

Und wie wir alle wissen gelangen Rüden sehr oft Aneinander und da hat sie diese Rasse auch als sehr gefährlich eingestuft da sie ja dazu gezüchtet seien Bären und Wölfe Tod zu beißen
Deswegen ist meine Sorge das schon von Grund auf eine Gefahr besteht das der Hund trotz gutem Umgangs so gefährlich ist

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Meinst du einen Hütehund oder einen Herdenschutzhund?

Kein normal veranlagter und erzogener Hund darf aggressiv gegen sein Herrchen werden. Es gehört schon zum Anfang der Erziehung dazu, dass Herrchen dem Hund alles wegnehmen darf, ohne dass dieser zuschnappt.

Das Verhalten gegenüber Rüden ist nicht unbedingt von der Rasse abhängig. Es gibt auch Dackel, die keine anderen Rüden mögen.Aber auch das hat letztlich mit der Erziehung zu tun, obwohl man da nicht alles beeinflussen kann. Es gibt auch Weibchen, die sich mit anderen Weibchen nicht vertragen.

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Kommentar von Kuppelwieser
25.09.2016, 23:32

"Meinst du einen Hütehund oder einen Herdenschutzhund?"

Kannst Du mir bitte den Unterschied erklären? Dass die fragende Person keinen Ketten/Hofhund meinte, dürfte wohl klar sein! Im Voraus besten Dank!

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Kommentar von Boxerfrau
26.09.2016, 16:45

@Kuppelwieser wenn du schon so schlau tust sollte dir wenigstens klar sein das es da einen Unterschied gibt

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Ich vermute du meinst einen Herdenschutzhund. Diese Hunde haben nichts in einem Privathaushalt zu suchen! 

Ja, es gibt mehr als einen Fall, in dem sich diese Hunde gegen ihre "Familie" gewendet oder Besucher oder den Postboten angegriffen haben. Genau aus diesem Grund sitzen so viele HSH im Tierheim. Ich kenne Leute, die sich für so "hundeerfahren" gehalten und sich so ein knuffiges "Eisbärenbaby" (Kangalwelpe) geholt haben. ("Wir hatten schon vorher Hunde und so schwer kann die Erziehung schon nicht sein.") Der Hund hat irgendwann angefangen die Besucher (auch Kinder) anzugreifen und auch seine "Familie" war nicht mehr sicher (er hat u.A. angefangen sie nicht in bestimmte Räume zu lassen). 

Herdenschutzhunde wurden gezüchtet, um die Herde selbstständig vor Feinden zu beschützen. Nicht, um mit ihrem Besitzer zusammen zu arbeiten oder, bis auf drei Gassirunden am Tag, faul in der Wohnung zu liegen. 

Wenn du kein riesiges (ausreichend eingezäuntes) Grundstück irgendwo in der Pampa und eine Herde zum bewachen hast, bist du nicht für einen HSH geeignet. 

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Einen Herdenschutzhund zu halten bedarf folgender Voraussetzungen:

Ein großes Gehöft, dass er bewachen kann. Oder eine Herde (Schafe, Rinder)

Einen Menschen, der ihn versteht, der ihn Führen kann, der seine Besonderheite kennt.

Ein Umfeld, dass einen solchen Hund akzeptiert.

Diese Hunde werden erst mit 4 bis 5 Jahren erwachsen. Tagsüber sind sie eher faul, aber in der Dämmerung sind sie auf der Hut. Alles was ihnen fremd erscheint, kann angegriffen werden. Das kann ein Wolf sein, oder der Postbote, der im Winter noch spät abends ein Paket bringt.

Dominanz gegenüber anderen Rüden ist nicht das grösste Problem. Natürlich wird er keinen fremden Hund in sein "Revier" lassen. Aufgrund seiner Größe ist er auch vielen anderen Hunden überlegen.

Wo sein Revier beginnt oder endet entscheidet der Hund. Es ist also durchaus möglich, dass er nicht nur seinen Garten bewacht, sondern auch den der Nachbarn. Ein Zaun muss schon sehr hoch und massiv sein, um ihn am drüberspringen zu hindern.

Ein Hirtenhund nur der Wohnung zu halten geht in den seltendsten Fällen gut. Meist nur die ersten Jahre, bis er dann mit 4 oder 5 erwachsen wird.

Einen Hirtenhund zu halten ist auch sehr teuer. Er braucht mehr Futter als alle anderen Hunderassen und alles in XXL. Auch das Auto muss entsprechend sein.

Ein Labbi ist im Vergleich dazu ein Kinderspiel.

Mein Großvater besass einen solchen Hund. Er lief nachts frei auf einem Gehöft(2ha, eingezäunt). Tagsüber war er in einem sehr grossen Zwinger (20x20m). Er war extrem aggressiv gegenüber allen Fremden, konnte nur von einer Person gefüttert werden.

Das ganze gipfelte darin, dass er lernte, über eine 2,20m hohe Umzäunung zu klettern und zu wildern. Der Tag, an dem er ein Fohlen riß, war sein letzter...

Am Anfang war es mit diesem Hund leicht. Er war umgänglich und freundlich. Aber je älter er wurde, desto eigener wurde er.

Mein Großvater hatte vorher und nachher Hundegehalten, (Rottweiler, Leonberger) und hatte nie schwierigkeiten mit einem anderen Hund.

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Kommentar von Maro95
26.09.2016, 16:14

Was du da beschreibst, ist der typische Werdegang eines missverstandenen Wachhundes, bei dem Zwinger und "Auslauf" die Erziehung des Hundes und seine Integration in ein menschliches Rudel ersetzen sollen.

Bei besonders sensiblen Hunden geht das dann halt mal richtig schief.

Von welcher Rasse redest du eigentlich, wenn du "Hirtenhund" schreibst?

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"Den" Hirtenhund gibt es nicht. Es sind "die" Hirtenhunde, mehrere Rassen. Geläufiger wäre die Bezeichnung Schäfer- oder Hütehund.

Die Gefahr, dass ein solcher Hund seinen Besitzer angreift ist so hoch wie bei anderen Hunderassen auch. Fleisch spielt da selten eine Rolle, eher massive und wiederholte Bedrängung des Hundes. In jedem Fall hat man es dann mit einem schwer fehlsozialisierten und falsch behandelten Hund zu tun. Diese extremen Fälle sind aber selten.

Schäferhunde sind mit anderen "Rüden" (Hunden) genau so unkompliziert oder kompliziert wie andere Rassen auch. Aggression gegen Artgenossen hat nichts mit der Aufgabe eines Schäferhundes zu tun. Und selbst Herdenschutzhunde, deren Aufgabe die Abwehr von Gefahren für die Tierherde ist bzw. war, lassen sich problemlos mit anderen Hunden zusammenbringen, wenn man es eben richtig macht.

"Erbarmungslos" greift ein Hund nie an; er ist in aller Regel an einem Kampf überhaupt nicht interessiert.

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Warum sollte ein Hirtenhund den Hirten/Besitzer angreifen? Komische Idee.

Hunde sind doch keine Feinde des Menschen. Ganz im Gegenteil. Du hast eine seltsame Vorstellung von Hunden. Hunde sind generell kein bisschen daran interessiert, Menschen anzugreifen, sie leben ja quasi in Symbiose mit ihm.

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Kommentar von specialborder
25.09.2016, 23:32

Ganz so blauäugig sehe ich das nicht.  In jedem Hund steckt auch noch ein Raubtier und bei schlechter Haltung und keiner oder falscher Erziehung kann es durchaus gefährlich werden. 

Hab eine Hundeschule mit Schwerpunkt Problemhunde da sehe ich fast täglich das Jenschen von Hunden gebissen oder kontrolliert werden. 

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Ohne Erziehung oann dir das bei jedem Hund passieren ;) an was für einen hast du denn gedacht? Ich habe seit 15 Jahren Border Collies.  

Nie Probleme gehabt.  Aber in der Hundeschule hatte ich auch schon andere Kaliber die Menschen wie Schafe behandelt haben. 

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Kommentar von Bitterkraut
26.09.2016, 00:27

Wenn ein Hirtenhund Schafe "angreifen" würde, könnte er nicht arbeiten. Er müßt schnellstens aussortiert werden.

Die Frage war, ob ein Hirtenhund angreifen würde. 

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Hallo,

warum willst du dir einen Hund anschaffen über denen du so wenig weißt.

Außerdem, wenn du nicht mal bereit bist/zu faul bist zu recherchieren, dann laß es lieber..

Hirtenhunde sind keine "blutrünstige Bestien"..., ihnen liegt das Hüten von Schaafen und Ziegen, sie brauchen Bewegung und Beschäftigung!

Emmy

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Kommentar von playboy123
25.09.2016, 23:11

Ne die Sache haben negatives von einer Züchterin erzählt bekommen deswegen wollte ich nochmal nachhorchen

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Jeder Hund ist in den Händen eines unfähigen Halters potenziell gefährlich.


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Kommentar von specialborder
25.09.2016, 23:34

Genau das,  danke schön

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Ein Hundeexperte bin ich nicht, obwohl ich einst mehrmals Hundebesitzer gewesen bin. Ich weiß nur soviel, dass für den Zweck extra Hunderassen gezüchtet wurden und zwar für besondere Treue ihrem Besitzer gegenüber und auch für Zusammenarbeit mit mehreren Hütehunden!

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