Hirntot Facharbeit

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

Krankenkasse 100%
Angehörige 0%

5 Antworten

Krankenkasse
  • Die Krankenkasse zahlt alle medizinischen Maßnahmen an lebenden Personen. Falls der Patient nicht überlebt, ist die spätere Todesursache völlig unerheblich. Tote Patienten verursachen keine weiteren Behandlungskosten mehr. 
  • Deine Frage ist insofern unglücklich formuliert, als du nach den Behandlungskosten eines Zustandes fragst, in dem keine Kosten mehr anfallen. Beachte bitte, dass niemand "daran stirbt, dass er tot ist". Die Formulierung ist einfach Quatsch. Man stirbt vielleicht an Schlafanfall, Unfallverletzungen am Kopf, Herzinfarkt oder dergleichen und dadurch kann der Tod eintreten und man als "hirntot" diagnostiziert werden. Hirntot ist ein Zustand und keine Ursache.
  • Im Zusammenhang mit den Thema Organspende ist der Zustand "hirntot" allerdings stark kontrovers und umstritten. Die zentrale Frage ist, ob "hirntot" bereits "tot" ist oder eigentlich korrekter ein anderer Begriff wie "irreversibel geschädigtes Hirn" verwendet werden müsste, da die Personen in anderer Hinsicht durchaus noch leben. Organspender sind nämlich lebende, schwer verletzte Menschen, deren Gehirn irreversibel so stark geschädigt ist, dass sie nie wieder ein bewusstes Leben haben werden. Die Medizin hat den Begriff "hirntot" eingeführt, damit dieser Zustand irgendwie das Prädikat "tot" erhalten kann, obwohl der Körper und seine Organe noch leben. In Wirklichkeit ist der Mensch mitten im Sterbeprozess und lebt noch, meistens allerdings nur noch durch Maschinen und modernste Medizintechnik künstlich am Leben gehalten. Die Definition von Hirntod ist daher umstritten und die Abgrenzung zu "Vitalfunktionen" schwierig und schlichtweg willkürlich. Wir reden hier also von einer formalen Definition und nicht von naturwissenschaftlichen Fakten. Der Hirntod ist nur ein Schritt des Sterbeprozesses.  

Hallo,

wenn jemand offiziell noch lebt, werden Krankenversicherungsbeiträge gezahlt und die Krankenversicherung bezahlt die Leistungen.

Wenn eine Person offiziell für tot erklärt wird, endet die Krankenversicherung und damit auch der Leistungsanspruch gegenüber der Krankenversicherung.

Bei einer Transplantation übernimmt die Krankenversicherung des Organempfängers auch die Kosten, die durch die Organentnahme beim Verstorbenen entstehen.

Gruß

RHW

Wenn du tot bist, fallen keine Behandlungskosten mehr an. Dann zahlen deine Eltern bzw. deine Angehörigen die Kosten für den Bestatter.

Ja schon klar aber man ist ja bevor man stirbt schon im kh und dadurch fallen behandlungskosten an... und wer bezahlt diese?

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@TheWunder

Während du lebst, zahlt die Krankenkasse. Deine Frage war aber:

wenn ich jetzt an Hirntod sterben würde

Dann hättest du anders fragen müssen.

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Zum Hirntod kommt es in den meisten Fällen nicht sofort .. Die Frage ist berechtigt da man vorher schon weiß zu welcher Wahrscheinlichkeit ein Hirntod erfolgen kann wenn ein Mensch beispielsweise im Koma liegt .. Manche KK sind auch wirklich so dreist und wollen nicht zahlen wenn eine 60% Chance auf einen Hirntod besteht.. Das ist vertraglich auch so geregelt.. Hoffe, könnte dir helfen habe gerade mein Medizinstudium beendet und bin momentan im Chirurgiestudium

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Nein die KK zahlt nicht alles, auch wenn man lebt. Beispielsweise lehnen sie Alternativtherapien die besser aber teurerer sind ab. Auch wollen sie meist nur durch Druck des Anwalts Zahlen wenn eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht dass ein Mensch nicht mehr aus dem Komma erwacht.

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@thedarkknighttt

Wo war in der Frage denn von KOMA die Rede? Hab ich etwas nicht gelesen? Ihr interpretiert immer Dinge in eine Frage hinein, die dort gar nicht stehen.

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