Hipparchos Weltbild?

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2 Antworten

Sein Beitrag waren genaue Messungen und Berechnungen, so genau, dass noch Ptolemäus (siehe dessen Wikipedia-Eintrag) davon zehrte. Siehe auch Wikipedia "Hipparchos-Zyklus".

Er hat nicht das, sondern ein geozentrisches Weltbild vorgeschlagen. Dass sich alles um die Erde dreht, war damals vermutlich Allgemeinwissen. Die Schwierigkeit bestand darin, die Planetenbahnen zu berechnen, aus dem qualitativen ein quantitatives Modell zu machen.

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Das heliozentrische Weltbild hatte Aristarch von Samos vorgeschlagen. Da er aber alle Planeten auf Kreisbahnen kreisen ließ, konnte er die retrograde Bewegung erdnaher Planeten nicht begründen. Hipparchos erklärte das mit der Epizyklenbewegung im geozentrischen System, die Ptolemäus noch verfeinerte.

Das Aristoteles, Hipparchos und andere das geozentrische Weltbild favorisierten lag an der Schwerkraft, denn nach den Beobachtungen strebt jede Schwerkraft einem Zentrum zu, welches man für das gesamte Universum in Inneren der Erde vermutete.

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Kommentar von weckmannu
10.01.2016, 22:45

Im heliozentrischen Bild mit Kreisbahnen sind retrograde Bewegungen enthalten. Die Fehler entstehen in viel kleinerem Maß durch die Exzentrizität der Bahnen. Die Ablehnung entstand vielmehr daraus, dass man das Newtonsche Konzept der Gravitation nicht hatte und daraus, daß eben wegen der Ungenauigkeit der Bahnen die Epizyklen genauere Ergebnisse brachten.

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