Hinterrad Problem ( Mountain Bike )

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3 Antworten

Hallo, du dummer Streber ;-)

Diese seitlichen Stangen heißen Kettenstreben, das sind unten die, man findet fafür auch Unterstreben, die oberen heißen Sattel- oder Sitzstreben.

Dein Hinterrad ist an seiner Achse mit einem Schnellspanner eingespannt, manchmal auch verschraubt. Diese Verbindung ist höchstwahrscheinlich nicht fest genug. Wenn du Druck auf die Pedale gibst, ziehst du damit das Hinterrad aus seiner Position. Du drückst es an die der Ketten gegenüberliegende Unterstrebe.

Du musst also erst den Schnellspanner lösen oder die Achse aufschrauben und das Rad wieder in die richtige Position rücken. Dafür brauchst du Geduld und Augenmaß, denn du musst gucken, dass es an allen vier Hinterbaustreben den gleichen Abstand hat.

Dann stellst du den Schnellspanner etwas enger, so dass du ihn gerade so mit aller Kraft wieder zudrücken kannst. Engerstellen heißt, die Mutter auf der anderen Seite des Spannhebels etwas weiter draufdrehen.

Jetzt müsste das Rad wieder gut sitzen, wenn es nicht eiert oder die Lauflager sich gelöst haben..

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Kommentar von DummerStreber
04.02.2015, 13:40

Alles klar hat funktioniert! Danke dir :D

LG

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Hallo, an einem mordernen Bike solltest Du hinten einen Schnellspanner haben. Hebel lösen, aufdrehen, Rad justieren und dann wieder festdrehen. Aber nicht zu feste, sonst kannst Du den Spannhebel nicht mehr umlegen. Mit ein wenig Gefühl und Geduld sollte es Dir gelingen. Falls nicht Freunde oder Nachbarn mal um Hilfe bitten

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Kommentar von ydljgvbhjbawf
03.02.2015, 09:14

was ist an dieser Schrotttechnik modern?

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Deine Hinterachse ist gebrochen und das Hinterrad hängt praktisch nur noch am Schnellspanner. der Schnellspanner gibt beim Treten nach und das Rad schleift am Rahmen. Das ist nichts Ungewöhnliches, Abhilfe schafft nur eine nabenschaltung. Vollachsen helfen auch nicht, nach einem halben Jahr sind die auch durch. und immer werden die Konusdichtungen in Mitleidenschaft gezogen und man braucht neue Kugeln, neues Fett. Dein Fahrrad kannst du nur fortschmeißen. der Lenker wird so etwas sein wie der Henkel zum Fortschmeißen.... ich nenne so etwas Schuppenstehzeug.

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Kommentar von user353737
03.02.2015, 13:08

Ich finde es schon erstaunlich, wie Du ohne das Fahrrad zu kennen zu einer solchen drastischen Einschätzung kommst. Auch frage ich mich, wie Du zur Diagnose "Achse gebrochen" kommst. Dass das Hinterrad nicht richtig fixiert ist, ist keine Möglichkeit?

Deine Hinterachse ist gebrochen und das Hinterrad hängt praktisch nur noch am Schnellspanner.

Gerade bei Achsbrüchen haben Schnellspanner Vorteile, weil die die Achse zusammenhalten.

Abhilfe schafft nur eine nabenschaltung. Vollachsen helfen auch nicht, nach einem halben Jahr sind die auch durch.

Was meinst Du, was eine Nabenschaltung hat? Eine Vollachse nämlich. Hohlachsen sind übrigens nicht stabiler als Hohlachsen. Die Stabilität der Achsen selbst dürfte sich nicht großartig unterscheiden, die Vorspannung durch den Schnellspanner wirkt aber stabilisierend.

und immer werden die Konusdichtungen in Mitleidenschaft gezogen und man braucht neue Kugeln, neues Fett.

Konuslager sind relativ tolerant gegenüber Achsverbiegungen. Rillenkugellager hingegen können durch eine verbogene Achse zerstört werden.

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Kommentar von FelixLingelbach
03.02.2015, 13:37

Hört sich so an, als ob du schlechte Erfahrungen mit Schraubkranznaben gemacht hast. Nun, die sind in der Tat nicht für Stunts junger kräftiger Männer gedacht, dafür lassen sie sich aber billig reparieren. Kein Grund, ein solches Rad wegzuschmeißen. Abseits von Mountainbiketrails halten die auch.

Mit Steckkranznaben, heute ab 8-fach hinten, tritt das Problem nicht auf.

Ok, deiner Antwort kann ich entnehmen, dass du einige Erfahrung im Kaputtrammeln gesammelt hast. Schön - aber du ziehst die falschen Schlüsse daraus.

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