Hinterlassen Windräder, Solarpanelle also Erneuerbare Energien Co2?

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5 Antworten

Ja klar, alles hat einen CO2-Fußabdruck.

Der Unterschied zwischen den erneuerbaren Energien und den nicht Erneuerbaren Energien ist der, dass das meiste CO2 beim Herstellungsprozess bzw. Bau der Anlage entsteht.

Ein Wasserkraftwerk erzeugt nach Inbetriebnahme kaum mehr CO2, ein Windrad genauso (Ein bisschen CO2 entsteht durch den Verbrauch von Schmiermitteln etc.).

Am meisten CO2 wird vermutlich durch Biomasse ausgestoßen. Die Vorkettenemissionen sind hier sehr interessant. Die Biomasse muss, gedüngt, geerntet und verarbeitet werden und wird zum Teil über weite Strecken transportiert. Das betrifft Biomasse für BHKW genau so wie Biomasse für Biogasanlagen. 

Der CO2-Fußabdruck hängt hier also von der Regionalität ab. Biomasse aus Reststoffen oder Holz aus dem Nachbarwald sind wesentlich Umweltfreundlicher und erzeugen tatsächlich nur wenig CO2.

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Zumindest bei der Herstellung, Transport und Entsorgung.

Aber während des laufenden Betriebes, verursachen Windräder und Solaranlagen kein CO2.

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Im Betrieb "hinterlassen" oder produzieren sie kein CO2.

Bei der Herstellung der Einzelteile natürlich schon.
Aber das ist natürlich auch bei den konventionellen Energieformen auch so. Dort produziert auch die Bereitstellung der Rohstoffe CO2.

Im Vergleich zu den nicht-erneuerbaren Energieformen hinterlassen die Erneuerbaren also kein CO2.

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Oh ja, nämlich schon bei der Produktion der Einzelteile.

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Sie stoßen das Gas nicht kontinuierlich aus, wenn du das meinst. Herstellung und ggf. Wartung "kosten" allerdings auch etwas CO2.

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