Hintergangen vom Chef?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Du hättest den Empfang der Abmahnung mit deiner Unterschrift quittieren sollen. Damit hättest du nicht gleichzeitig bereits die Richtigkeit des Inhalts bestätigt. Ohne Empfangsquittung benötigt dein Chef einen Zugangsbeweis und dabei am Besten einen Zeugen, der die Übergabe des Schreibens bestätigt für den Falle, dass der Sachverhalt einmal vor dem Arbeitsgericht ausgetragen werden muss - im Zusammenhang mit einer Kündigung z. B....

Als Zeugen nun jemanden ran zu ziehen, der wegen des Abhängigkeitsverhältnisses schlecht ablehnen kann, obwohl er zu dem Zeitpunkt sogar in Urlaub gewesen ist, sagt über den Charakter deines Chefs ja eigentlich restlos alles aus.

Ich kann dir nur raten, die Sache vorerst ruhen zu lassen und im Härtefall (sollte es zu einer Kündigung kommen) Zeugen aufzufahren die bestätigen können, dass der Zeuge deines Chefs zur genannten Zeit in Urlaub gewesen ist.

normalerweise geht es keinen etwas an ausser dich und deinen chef und sonstige rechtlich befugte menschen. da dein kollege in dieser zeit nicht dabei war, und eben auch nciht als zeuge mit im raum war, darf er auch gar nicht bezeugen dass du es erhalten hast. das wäre ja dann sogar strafbar...

Eine Empfangbestätigung kannst Du ruhig unterschreiben. Die Unterschrift ist kein Anerkenntnis. Eine Abmahnung kannst Du schriftlich widersprechen, der Widerspruch muß dann zur Personalakte genommen werden, gemeinsam mit der Abmahnung. Aus Deiner Weigerung könnte man Dir erneut Vorwürfe machen.

Deshalb solltest Du Dich entschuldigen und sagen/schreiben, dass Du nicht gewußt hast welche Bedeutung Deine Unterschrift hatte.

Du solltest vorsichtig sein!

Dein Chef ist ein ziemlich armes Würstchen... - als Führungskraft sollte man nicht so blöd sein, einen im Urlaub befindlichen Mitarbeiter als Zeugen zu benennen.

Blöd allerdings ist auch der sog. Kollege, der das für den Chef macht - das ist ungesetzlich.

Ich würde auch keine Unterschrift leisten... Allerdings würde ich auch sofort einen Widerspruch schreiben und meine Sicht schildern und eine unberechtigte Abmahnung auch nicht einfach hinnehmen.

Was möchtest Du wissen?