Hinken wir der Elektromobilität echt so seht hinterher?

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8 Antworten

wieso denn GEGEN ?
die verbrenner müssen durch ein nachhaltigeres und umweltverträglicheres antriebskonzept ausgetauscht werden
sich da gegen das konzept zu stellen, wird auf dauer zu einem totalverlust führen - es geht um das wandeln, das muss passieren (siehe volvo)

unsere "markenhersteller" tun das aber nicht - im gegenteil
sie belügen ihre kunden und verkaufen ihnen vorsätzlich fahrzeuge, die die angegebenen sollwerte um ein vielfaches überschreiten und eigentlich sofort stillgelegt werden müssten

das schlimmste ist, dass die (sorry) BORNIERTE kundschaft weiterhin den mist kauft, anstatt sich nach alternativen umzuschauen
aber dann im nachhinen rumheulen, obwohl sie doch ganz genau wussten, dass da etwas "faul ist" - ich verstehe dieses verhalten nicht

seit 30 jahren werden fördergelder in milliardenhöhe verschwendet, um irgendwelche machbarkeitsstudien zu entwickeln und vorzustellen

JETZT kommen zum teil völlig neue hersteller auf den markt und präsentieren solche fahrzeuge zum kaufen und sie funktionieren sogar !

ganz langsam besinnt man sich nun auch hierzulande, dass es vielleicht irgendwann dem verbrenner zu recht an den kragen geht und muss jetzt schon wieder neue fahrzeuge "entwickeln" die die umweltanforderungen dann vielleicht erfüllen zu können (ganz im gegensatz zur vollmundigen aussage: was die können, können wir schon lange....)

NEIN, können sie eben nicht, weil sie keine akkus haben ! - die produktionen sind auf jahre hinaus verplant und hurtig eine akkufabrik zu bauen ist unmöglich - im gegenteil, vor 2 jahren hat mercedes sogar eine fabrik geschlossen - die importakkus waren billiger.....
jetzt sind sie die deppen, weil sie alle akkus importieren müssen
sie haben gerade wieder eine fabrik aufgemacht, die allerdings nur die importierten akkus zu autobatterien zusammenpappt - extrem dämlich, das ganze - wie will man so, grössere mengen an fahrzeugen bauen ???

ps. und NEIN, wasserstoff ist keine alternative !

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Die Industrie produziert was verkaufbar ist.

Reine Elektroautos findet jeder jeder beim Nachbarn toll. Wenn er aber selbst damit die Urlaubsstrecke nicht fahren kann weil es zuwenig E-Tankstellen gibt und das Tanken stunden dauert verliert es an Reiz.

Als Zweitauto oder Hybrid  ist es zur Zeit machbar. Aber wer will schon den Fuhrpark verdoppeln oder nur teuer unterwegs sein. Doppelte Motorisierung kostet halt, Es kann dann auch doppelt soviel kaputt werden.

Gerade Renault hat schon lange ein kleines echtes Elektroauto. Aber wer kauft es?

Nach meinem Gefühl ist das Energie Problem noch lange nicht gelöst. Die Fahrzeugbrände werden zunehmen. Vor allem die Brände die in der Garage beginnen. Es gibt wenige elektrische Autos, aber von Bränden beim Laden habe ich schon öfters gehört. Da hast dann alles was brauchst: hohe Spannungen, Chemikalien von explodierenden Akkus usw.

Versteh mich richtig: ich bin für elektrische Autos, mein Bruder fährt Hybrid schon lange, aber ich hätte gern eine Technologie die mir auch noch Kofferraum übrig lässt, eine die nicht so immens schwer ist, eine die in der Natur nachhaltig ist und keine giftige Metall und Chemikalienbombe. 

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dagobert68219 15.07.2017, 11:57

es gibt auch die möglichkeit e-auto zu fahren und auf den paar langstrecken, die hin und wieder anstehen, auf leih- oder carsharingfahrzeuge auszuweichen

das kleine elektroauto von renault heisst twizy und ist nicht wirklich gut (ich besitze eines) - man hat eine permanente batteriemiete an der backe und die technik des fahrzeugs ist fehleranfällig - kein guter einstieg in die elektromobilität

fahrzeugbrände kommen beim e-fahrzeug sehr, sehr selten vor - aber sie werden aktuell noch sehr werbewirksam aufgebauscht
meines wissens ist genau 1 fahrzeug in der garage abgebrannt - nur das lag nicht am fahrzeug sondern an der veralteten installation der steckdose, die in brand geraten ist

andere fahrzeugbrände sind meisst auf massive unfälle zurückzuführen, bei denen auch verbrenner in flammen aufgehen - die wahrscheinlichkeit ist roundabout bei 50 zu 1 dass eher ein verbrenner brennt (über die anzahl der fahrzeuge gemittelt)
aber das ist schon lange so, daher eher selten in der presse zu lesen - ausser es verbrennt mal wieder z.b. ein schauspieler...

ein e-auto hat deutlich mehr nutzraum als ein hybridfahrzeug, da der ganze verbrenneranteil (motor, getriebe, tank, abgasanlage....) wegfällt - von daher halte ich von hybridlösungen absolut garnichts

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Karossen können in Deutschland, wie andersowo gebaut werden.

Fahrwerke sind auch nicht der heilige Gral.

Elektromotoren gibt es ebenfalls genügend...

Wo liegt das Problem? Bei den Fahrzeugen sind es die Akkus, da sind die Fahrzeughersteller auf die verfügbaren Entwicklungen angewiesen, bzw. die Entwicklung müsste höchste Priorität haben.

Ausserhalb des Fahrzeugs fehlt die nötige Ladeinfrastruktur, denn intelligent muss sie sein.

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letzten endes war es mehr oder weniger so, dass sich die automobiliundstrie fast weltweit gegen die elektromobilität verschworen hat. das meiste geld wird hier nämlich mit patentlzenzen gemacht z.b. für katalysatoren, einspritzsysteme oder auspuffanlagen etc.

jedenfalls bis elon musk den etablierten mal ein wenig in den hintern getreten hat. und die sache mal ordentlich aufgewirbelt...

neben chevrloet hat auch volkswagen schon seit rund 20 jahren elektroautos im programm. stichwort citystromer. ein reiner elektrowagen auf golf3 basis, damals noch mit bleibatterien. nicht vergleichbar mit heutigen elektroautos, aber schon relativ alltagstauglich und vor allem serienreif.eine kleine serie wurde sogar an ausgewählte kunden abverkauft!

lg, Anna

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dagobert68219 15.07.2017, 12:03

der citystromer war der absolute müll
ich musste mal mit einem rel. neuen citystromer (6 monate alt) ins nahegelgene heidelberg fahren, auf dem rückweg (nach 35km) wurde die geschwindigkeit schon so stark gedrosselt, dass ich abbrechen musste und das fahrzeug bei mir zu hause über nacht nachgeladen habe

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Peppie85 15.07.2017, 14:18
@dagobert68219

klar nach heutigen maßstäben....

ich meine, wenn ich mir so überlege, was der akkuschrauber, den ich damals als erstes bekommen habe, als ich mit der lehre begonnen habe (nicht) konnte. und das mit dem gerät das ich aktuell verwende vergleiche, bei dem man echt angst haben muss, sich das handgelenk zu brechen, ist das auch der letzte schrott. dennoch war (und ist) der alte ein brauchbarer akkuschrauber.

wenn ich mal rechne: du bist ins "nahegelegene" heidelberg gefahren. und auf dem rückweg "nach 35 km" liegen geblieben. dann ist das rein rechnerisch doch so, dass du schon mal deutlich mehr wie 70 km mit einer "tankfüllung" gepackt hast.

wie gesagt, im vergleich zum benziner natürlich lächerlich wenig. aber bedenkt man die damaligen teschnischen möglichkeiten und den entwicklungsstand, war das doch schon mal recht gut und für viele eigendlich auch alltagstauglich.

ich kenne viele leute, die an 70 km tägliche wegstrecke lange nicht heran kommen....  ggf. als zweitwagen also keine schlechte alternative.

lg, Anna

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Na und ob die Deutschen hinterher hinken: 

Volvo will ab 2019 nur noch Elektro und Hybridautos verkaufen

Toyota hat seit Anfang 2017  bereits das erste Wasserstoff-Auto in Serie

Norwegen will ab 2025 keine neuen Autos mehr zulassen die einen Verbrennungsmotor besitzen 

Frankreich verbietet den Verkauf von Autos mit Verbrennungsmotor ab 2040 und setzt seine Hersteller PSA (Peugeot, Citroen, DS) und Renault unter Druck im Bereich Elektromobilität innovativer zu werden und zu Weltmarktführern zu werden.

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Ja, wir hinken, und zwar gewaltig.

Einige Groß-Produzenten versuchen es mit JointVentures in China.

Kostet hier Arbeitsplätze, erhält jedoch den Konzern-Umsatz. Deswegen macht man auch Freihandels-Zonen, damit die Großen ungestraft hin- und her-transportieren können.

Jeder hat so seine Tricks, wie er Zollschranken umgeht.

Grundig war einer der ersten, als er aus der EFTA-Zone Irland 'halbfertige' Tonbandgeräte nach Deutschland karrte. In Nürnberg hat man dann ausgepackt und das Netzkabel angelötet - dann wars gebrauchsfertig, aber zollfrei importiert.

Und so kann man hier entwickeln und in Niedriglohn-Ländern produzieren, Autos, Geräte, Maschinen ...

Komisch, der 'Spezialist' Trump hats nicht nur begriffen, sondern er setzt das auch noch durch: keine Freihandelszonen.

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In vielen anderen Konzernen, gerade aus dem fernen Osten, wird aber weit mehr in die Forschung elektrifizierter Fahrzeuge investiert, als in Deutschland. Und auch wenn es jetzt noch nicht viele E-Autos gibt, wird es bald eine große Palette nicht-deutscher Fahrzeuge geben.


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Das "non plus ultra" ist das auch noch nicht.....! Momentan nur für die Industrie. Lass die Strompreise überall steigen....

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dagobert68219 15.07.2017, 12:09

nur, die produktion von strom wird immer billiger......

der handelspreis für 1 kwh liegt aktuell bei nur noch 3-4 cent, am rest verdienen die üblichen verdächtigen und das deutlich besser als an öl

das gute ist, so mancher kann sich aber seinen strom selbst herstellen (windkraft, photovoltaik) und dann wird es auch richtig nachhaltig, ganz besonders dann, wenn noch akkus im haus dazukommen, die z.b. auch nachts die versorgung übernehmen

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