Himmelhochjauchzend/zu Tode betrübt: Welche Arbeit passt auf folgenden Gemütszustand?

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5 Antworten

Hallo,

bevor du etwas suchst, mache dir klar, wer in dir sucht da ? Du hast ja nicht aus Versehen den Namen Freud mit ins Spiel gebracht. So, wie du da schreibst, ist ja alles in Ordnung. Was aus diesen Zeilen hervorgeht ist eine Art von unbenennbare Unzufriedenheit. Ich vermute, du bist da an eine Grenze gestoßen im Bewußtsein, wofür du keine Erklärung finden kannst.

Es klingt wie eine Wellenbewegung in deinem täglichen Dasein. Scheinbar ist etwas in dir mit sich selbst nicht im Einklang. Der Mediziner würde vermutlich von einem Zustand sprechen, welchen man manisch-depressiv nennen könnte. Du trittst hinaus in die materielle Welt, um danach wieder in dich selbst zurückzukehren. Hierbei scheint ein Teil von dir nicht mitmachen zu wollen.

Ob nun lieber draußen, oder eher drinnen in der heimeligen Wohnung – das kannst nur du selbst ergründen. Auf jeden Fall ist es menschlich, und somit keine Besonderheit. Es gibt Menschen, die diese Abwechslung brauchen, und sie sind mit sich selbst dann im Einklang. Doch etwas in dir hat dich veranlaßt, hier zu schreiben. Und das gründet vermutlich im Bewußtsein.

Ratschläge sind wohl eher fehl am Platz in solch einer Situation. Du würdest den Ratschlag ausprobieren, und dann feststellen, daß er diese Unzufriedenheit nicht auf Dauer beeinflussen kann. Dazu kannst du eher aus dir selbst heraus Antworten auf Fragen finden.

Versuche es einmal mit Schreiben. Der tiefere Sinn dahinter ist der, daß du beim Schreiben dem Denker in dir Energie entziehst. Diese Energie fließt in deine Hand. Und durch die Schreibgeschwindigkeit kannst du das Denken steuern. Der Verstand muß sich nach deiner Hand richten. Du kannst das Denken beeinflussen, indem du relativ langsam schreibst.

Hierbei achte auf den Verstand und auf die Stimme im Kopf. Beobachte, ob Unruhe aufkommt. Hast du das Gefühl, schneller schreiben zu wollen? Hast du die Vermutung, daß dieses Schreiben Blödsinn sei? Fängt diese Stimme im Kopf an, dich in Vergangenheit oder Zukunft zu locken? Driftest du beim Schreiben des Öfteren in diese Bereiche ab, wo alles nur noch besser werden kann, oder besser war?

Dein Verstand braucht die Zeit, um arbeiten zu können. Doch das Schreiben entzieht ihm die Konzentration die er braucht, um dich zu locken. Beim Schreiben bist du der Gegenwart sehr viel näher, als bei manch anderer Tätigkeit. Und genau DAS mißfällt dem Verstand, da er in der Gegenwart nicht arbeiten kann, da dort keine Zeit existiert.

Dieses Gefühl der Gegenwärtigkeit erlebst du dann, wenn du etwas nicht nur tust, sondern im Tun bist. In solchen Zuständen vergehen oft Stunden, und du erlebst sie als einen etwas längeren Augenblick. Das sind die Phasen der Ruhe. Ruhe im Äußeren weckt die Stille in dir. Für den Verstand ist Stille – das Nichts. Er kann mit Stille absolut nichts anfangen.

Doch das Bewußtsein fließt ungehindert in das, was du gerade tust – also in dein Schreiben. Somit schreibst du dir quasi selbst. Achte darauf, wie du dich beim Schreiben fühlst. Lies deine Zeilen nicht sofort, sondern schreibe einfach weiter. Je langsamer du schreibst, um so langsamer kann der Denker in dir arbeiten.

Und vielleicht wirst du beim Schreiben plötzlich erkennen, daß du nicht der Denker bist. Du beobachtest dann nur noch den Denker – also das Ego-Bewußtsein, welches du ja nicht bist. Das kommt davon, daß du durch das langsame Schreiben den Denker zwingst, langsam zu denken. Und jetzt entstehen Lücken im Denken.

In diesen Lücken kann unkonditioniertes Bewußtsein aus den inneren Tiefen in dein Bewußtsein aufsteigen. Du könntest dann erkennen, daß du im Grunde nichts brauchst, um zu sein, wer du schon immer bist. Das Sein zeigt sich. Aber nicht durch das Denken. Es ist ein Erleben, welches sich niemals erklären läßt. Nur – erleben.

Herzliche Grüße

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"Eindeutig" Bipolar. Manisch - Depressiv. Bevor du danach suchst ein passenden job zu finden , rate ich dir dazu zum Arzt (Psychiater/ Neurologe) zu gehen. Du mußt nicht unter dieser Achterbahn leiden.Mit Medis kannst du ein normales Leben führen und der psychische Ballast der sich angesamelt hast, kann mittels Psychotherapie wieder verschwinden-Aber Fakt ist, je eher du bereit bist konsequent zu sein und zum Arzt zu gehen, desto besser.Je nachdem wie verfahren deine Lebenssituation ist, kannst du entweder ambulant oder stationär behandelt werden. Aber der Weg ist Hausarzt-Facharzt-Therapie. Viel Glück auf deinem Weg.

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jede arbeit kann man damit in Verbindung bringen. ich habe die arbeit leider nicht erfu den muss aber leider immer wieder hin um zu überleben aber bin zi tode betrübt wenn ich am monatsende auf mein Lohnkoste sehe. Mfg rudi

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Ich hab nicht ganz verstanden was du wissen möchtest.Willst du einfach nur wissen was du so als Zeitvertreib machen kannst oder willst du wissen welchen Beruf du mit dem jeweiligen Gemüt ausüben kannst?

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Kommentar von free1on
27.03.2012, 02:01

Stimmt. Wollte ich eh noch etwas genauer sagen: Arbeit meine ich. hmm...also welche Arbeit dafür am besten geeignet ist. Freue mich über Vorschläge.

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werde nachtwächter. Da biste allein und hast deine ruhe. Wenn das bei dir sehr extrem sich äußert, sollteste mal über ne therapie nachdenken.

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