Himmel oder Hölle, welchen Lebensweg?

Das Ergebnis basiert auf 9 Abstimmungen

Himmel 66%
Hölle 33%

17 Antworten

Himmel

Also ich glaube die meisten würden Himmel wählen allerdings ist es nicht so einfach wie du es beschreibst (meiner Meinung nach).

Ich glaube es ist mehr so eine Sache von kurzfristigen (Hölle) und langfristigen (Himmel) Glück. Es geht mehr darum, Entscheidungen zu treffen, die für dich und dein Umfeld längerfristig am besten sind.

Im Übrigen kannst du auch im "Himmel" sein, während du gerade eigentlich durch die Hölle gehst, durch verschiedene dinge wie Liebe (jeglicher Art) oder Glauben usw :)

Da hast du recht, es geht immer nur darum, was langfristig gesehen das Beste ist.

Könnten wir das alle doch nur kapieren :)

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Das ist jedem seine freie Entscheidung (Joh.14,6; Röm.6,23; Offb.20,12).

Oder auch nicht, denn der "Gott dieser Welt" (2.Kor.11,14) ist sehr stark (Offb.17,1-6).

Aber nicht mehr lange (Offb.20,2).

Woher ich das weiß: Recherche

Damit liegst du völlig falsch. Ich glaube nicht irgendwelchen Philosophien. Ich glaube, was Gott sagt. Und Gott beschreibt Paradies und Hölle als real existierenden Orte der Belohnung bzw. Bestrafung. Wer etwas anderes glaubt, belügt sich in dem Moment selbst und redet sich die Sache schön.

Und einige Menschen denken immer, dass man nur durch gute Taten in das Paradies kommt. Dabei zählen sie immer nur die ethischen, moralisch guten Taten auf und vernachlässigen dabei die religiös guten Taten völlig. Damit sind sämtliche gottesdienstliche Taten gemeint.

Für den Fall der Fälle?

Hey Leute,

Zu Beginn Mal, ich verfasse diesen Beitrag auch, weil es mir gut tut, meine Gedanken niederzuschreiben.

Ich (männlich) 21 Jahre alt habe mich schon vor langem mit dem Thema auseinandergesetzt, was passieren wird, wenn meine Mutter stirbt. Seit Jahren wurde mir bei jedem Gedanken daran übel. Allerdings wusste ich bereits da, dass sie das Wertvollste auf der Welt ist und alles andere auf der Welt für mich keine Rolle spielt. Ich würde für sie sterben, ich würde für sie töten, ich würde für sie die Hölle 10 Mal durchqueren ohne zögern.

Nun hat heute meine Mutter die Diagnose Brustkrebs erhalten, wobei sich die Frage Ihres Werdeganges in Frage stellt. Ich hatte mir seit ich klein war geschworen, dass wenn meine Mutter von dieser Erde geht, ich es aus Respekt ebenfalls tun werde. Ohne meine Mutter wäre ich ein Haufen Dreck, nichts, tot, schlecht, einfach alles Negative auf dieser Welt. Aus meiner Sicht hat diese Frau es verdient, dass ich mit ihr in den Himmel ziehe, wenn die Zeit dazu kommt. Ich würde ihr nie etwas davon erzählen, da ich sie nicht damit kränken will. Ich möchte sie im Himmel antreffen, ohne dass sie etwas davon weiss. Sie hat es verdient, jemand muss auf sie schauen. Sie hat ihr Leben lang nur Gutes getan und nun will ihr eine Zufallskrankheit was schlechtes antun?

Ich weiss nun nicht was ich tun soll, wenn der Fall eintrifft, dass meine Mutter stirbt. Meine einzige Lebensweisheit, das einzige Motto, Lebensstil nachdem ich seit 21 Jahren lebe, is Loyalität. Meine Mutter wäre die erste von unserer 5 Köpfigen Familien, die in den Tod zieht. Wenn ich sie allein dorthin ziehen lasse, nennt man das Loyalität? Mein Motto wofür ich eigentlich seit 21 Jahren lebe, nur dahin geheuchelt?

Ich habe kein Problem damit mich zu ergeben um meiner beizustehen im Himmel. Mein Leben hat für mich persönlich sehr viel wert, doch in Relation zum Wohlbefinden meiner Mutter ist es gleich Null. Sie hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin, jeden positiven und schönen Moment in diesem Leben hab ich ihr zu verdanken, und nun soll ich sie alleine in den Himmel gehen lassen? Wo bleibt da die Menschlichkeit? Kann mir irgendwer einen vernünftigen Grund nennen, weshalb ich ohne meine Mutter weiter machen soll?

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Warum stellen bestimmte christliche Sekten die Hölle in Abrede, während der Vatikan die Existenz der Hölle lehrt? Ist es nur, um neue "Schäfchen" zu finden?

 Im Katechismus der Katholischen Kirche steht: 1035: "Die Lehre der Kirche sagt, daß es eine Hölle gibt und daß sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, „das ewige Feuer" http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P2U.HTM

Aussage der Zeugen Jehovas: "Das Wort „Gehenna“ kommt in den Christlichen Griechischen Schriften 12-mal vor, und es bezieht sich auf das Hinnomtal, das außerhalb der Mauern Jerusalems lag. Als Jesus auf der Erde war, wurde dieses Tal als Mülldeponie verwendet, „wohin man die Leichen von Verbrechern und Tieren sowie jederlei Unrat warf“ (Smith’s Dictionary of the Bible)."

Werden demnach die Sünder nach ihrem Tod alle nach Jerusalem gebracht?

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Sind Atheisten die wahren Heiligen?

Ich habe gerade auf einen Kommentar eines Users auf diesem Portal geantwortet. Es ging darum, dass sie sich mit ihren Handlungen einen Platz im Jenseits zu verdienen versucht. Dabei hatte ich folgenden Gedanken:

 

Ein Gläubiger handelt im Leben, um sich einen (möglichst guten) Platz im Jenseits zu verdienen. Im Prinzip ist somit jede gute Tat die der Gläubige verrichtet mit dem Hintergedanken verknüpft im Jenseits dafür „belohnt“ zu werden. Demzufolge verrichtet ein Atheist eine gute Tat nur um der Tat willen, da er an Gott/Hölle/Paradies nicht glaubt. Ich frage mich jetzt allen Ernstes wer nun der bessere Mensch ist. Der Gläubige der nur gut sein will, weil er weiß, dass er im Jenseits dafür besser behandelt bzw. nicht bestraft wird. Oder der überzeugte Atheist, der gute Taten verrichtet, weil es seinem Charakter entspricht ohne sich Gedanken über eine mögliche Belohnung oder Bestrafung im Jenseits zu machen. Und warum sollte dieser aus religiöser Sicht nicht eher Eintritt in einen (möglichen) Himmel erlangen, als der Gläubige, der im Grunde genommen selbstsüchtig handelt?

Diese Frage kommt bestimmt nicht zum ersten Mal auf und wurde sicher in den verschiedenen Religionen behandelt. Wie sehen die Erklärungen hierzu aus?

Bitte diese Frage nicht als Provokation verstehen, sondern als das was es ist – eine einfache Frage.

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