Hilft wäreme bei einem Fersensporn?

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8 Antworten

Hallo und gute Besserung vorweg!

Der Fersensporn ist zumeist wie ein zusätzlich harter Dorn, umgeben von Hornhaut und weicheren Hautpartien um seine kegelartige Form. Die ganze Geschichte beginnt nicht selten mit einer Schutz-Aktion des Körpers, der diesen Sporn selbst bildet, ohne es anfangs "böse zu meinen". Blöd wird es erst nach Stunden oder Tagen. Es ist nicht komplett auszuschliessen, dasß dort vorher eine Art Wundstelle, Hornhaut oder Blase war. Im akuten Fall kann Wärme zwar eine momentane, subjektive Linderung suggerieren, ist aber (Fersensporn wie ein Rosendorn oder Reißzwecke) noch nicht weg. Das Problem ist, daß er ganz weg muß, da er sich anders, als seine Nachbarhaut-Partien verhält. Die Wärme weicht zuerst das weichere Nachbargewebe auf, dann den Sporn nur anteilig. Hilfreich ist ein Kombi-Paket von Maßnahmen, da der Sporn gern wiederkommt: Gang zum Doc, Internist oder Dermatologe, Fußpflege zur Beratung, Check beim Orthopäden, denn es kann am Abrollverhalten liegen, zum Beispiel, wenn ein Unfall, Verspannungen oder Schmerzen/ Taubheitsgefühl vorliegen. Empfehenswert auch: Optimierung des Bewegungs-Ablaufs, Reduzierung der Sitzdauer im Büro, im Wechsel mit zu plötzlichem Aufspringen vom Arbeitsplatz, moderate Belastungsformen mit nicht zu heftigem Auftreten des (dominierenden) Fußes, Überprüfung auf Stoffwechsel-Sorgen (z.B. Diabetes), Vermeidung von zu vielen tierischen Fetten, zu vielen Eiweißen, Talg in Nahrungsmittel - besser viel Obst und Gemüse. Optimiertes Schuhwerk, Ausgleichssport, Barfußgehen durch Sandbett und Moos, gegebenenfalls Druckentlastung und Druckverteilung mit Watte und Ringpolstern, schauen, ob die Socken sich im Schuh gelegntlich im Bereich des Sporns knittern. Anpassung eines guten Schuhs, der nicht "von der Stange" kommt, sondern der Weite, Höhe und Belastung des Fußgewölbes angepaßt ist, mit nicht zu hartem und nicht zu weichem Leder. Übergangsweise bei Gelegenheit auf Zehenspitzen gehen. Desodorierende Stoffe oder zuviel Kunststoffe in Socken und im Schuhinneren können dem Fuß signalisieren, daß er im Schwitzkasten ist und dieser mit Verhärtung des Gewebes antwortet. Kombipaket deshalb, weil bei Schonbewegungen der Frsensporn in anderen Bereichen des Fußes neu entsteht. Gute Besserung,
Bitte den Rat von mehreren Fachleuten einholen!

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Kommentar von Applefan88
16.10.2011, 13:32

ok, vielen dank mal! Nur blöd, dass ich an manchen Tagen bis zu 11 Stunden sitzen muss. Vergeht so ein Sporn wieder oder hab ich den Lebenslang?

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Gute Besserung!! Dies hab ich schon seit vorigem Jahr.Ich hatte mal geschaut was es darüberb im Internet für Alternativen gibt.Und siehe da zb:Mit eimem Kühlkissen immer im Wechsel mal Fußballen und mal Ferse kühlen und mit einem Handtuch Dehnübungen machen.Und zwar das Handtuch unter die Ferse und dann Fuß ran und wiedr weg und immer mal wiederholen.Es gibt hierfür genug Altenativen.

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Hi,

auf garkeinen Fall Wärme das wird das Ganze nur verschlimmern.

Eismassage

Zur Linderung der Fersenschmerzen kann man sich den Fuß mit Eiswürfeln einreiben oder wahlweise mit Eispacks behandeln. Hierbei wird neben der Schmerzlinderung die Schwellung gemildert. Die Kälte wirkt zudem entzündungshemmend. Eine gute Methode besteht auch darin, eine gekühlte Wasserflasche unter den Füßen hin und her zu rollen. Diese Übung kann auch nebenbei während der Erledigung von Büroarbeiten durchgeführt werden.

Heilkräuter

Von einigen Kräutern wird berichtet, dass sie heilend auf den Fersensporn wirken. Hier seien zum Beispiel Beinwell oder Zinnkraut genannt, aus denen man sich leicht selbst Auflagen machen kann. Ein vorheriges dünsten der Blätter über heißem Wasser soll die Wirkstoffe herauslösen und damit die Wirkung verstärken. Im Umgang mit Kräutern muss allerdings aufgepasst werden, da die Wirkstoffe oftmals mehr oder weniger gefährliche Gifte enthalten. Personen, die sich nicht genau auskennen, sollten eine Fersensporntherapie mit Heilkrätern nur nach Absprache mit einem Heilpraktiker oder Arzt durchführen. Salben und Cremes

Spezielle Cremes mit Murmeltierfett sollen - von äußen auf die Ferse aufgetragen - in das entzündete Gewebe eindringen und den Fersensporn auflösen können. Als Voraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen, muss die Creme mit dem Murmeltierfett konsequent zweimal täglich angewendet werden. Der erste Erfolg soll sich nach drei bis vier Wochen bemerkbar machen. Die vollständige Heilung tritt allerdings erst nach etwa einem Jahr ein.

Eine Alternative bietet der Einsatz von Rhododendronsalbe. Hier soll sich die Besserung sogar relativ schnell einstellen. Die Rhododendronsalbe muss mehrmals täglich aufgetragen werden.

Zu den Hausmitteln können natürlich auch die Fersensporn-Dehnübungen gezählt werden.

Damit der Fersensporn erst gar nicht entstehen kann, informieren Sie sich

Quelle

http://www.fersensporn-behandeln.de/fersenspornbehandlung/hausmittel.html

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Kommentar von Applefan88
15.10.2011, 23:21

vielen dank!

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Ein Fersensporn ist ja eine Verknöcherung, ob da dann Massieren hilft? Wahrscheinlich hilft auch Wärme eher weniger. Ganz sicher sollte man den Fuß entlasten, wenn es ein Fersensporn ist, z.B. mit einer Geleinlage.

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Kommentar von Applefan88
15.10.2011, 23:22

das komische ist, gestern habe ich meinen Fuß mal eine zeit lang (warm) geföhnt. Danach habe ich für ca. 10 min keine schmerzen mehr gehabt.

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nein das Gegenteil! Eissgekühlt sollte die Sohle massiert werden

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Kommentar von newcomer
15.10.2011, 23:11

http://de.wikipedia.org/wiki/Fersensporn

Therapieformen [Bearbeiten]

Bei der großen Mehrzahl der Betroffenen klingen die Beschwerden ohne spezifische Therapie oder durch konservative Behandlung (ohne operative Maßnahmen) wieder ab. Zu den einzelnen Behandlungsformen existiert keine evidenzbasierte Datengrundlage. Orthopädische Einlagen, die im Bereich des Sporns eine Aussparung aufweisen und an der schmerzempfindlichen Stelle für Druckentlastung sorgen. Diese Aussparung hat in der Regel ein Schaumstoffpolster. Zudem muss mit diesen Einlagen auch das Fußlängsgewölbe abgestützt werden, die Polsterung des Sporns alleine reicht meistens nicht aus. Als vorteilhaft hat sich erwiesen, die Einlagen in stark trittgedämpften Lauf(turn)schuhen einzupassen. Vorher sollten die ursprünglichen Sohlen entfernt werden.

  • Orthopädische Einlagen zur Korrektur vorhandener Fehlstellungen des Fußes (z. B. Senk-/Spreizfuß).

  • Krankengymnastische Übungen, bei denen die Sehnen an der Wade und Fußsohle gedehnt werden.

  • Lokale Kältetherapie (Eismassage) wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend. Sie ist sehr einfach in Eigenbehandlung anwendbar.

  • Cortisoninjektionen, mit meist zeitlich nur begrenztem Nutzen. Dabei wird der Muskelansatz mit einer entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamentenmischung aus Lokalanästhetika und Kortikoiden infiltriert. Teilweise werden bis zu drei Injektionen vorgeschlagen. Dabei besteht das Risiko von dauerhaften Gewebeveränderungen an der Fußsohle, die eine Schmerzverstärkung mit sich bringen.

  • Operation: Dabei wird der Fersensporn abgemeißelt. Zusätzlich können Nerven durchtrennt und der in der Regel entzündete Schleimbeutel entfernt werden. Liegezeit ca. 2-4 Tage, anschließend Entlastung der Sehne durch Spezialschuhe mit zusätzlichen Einlagen, die über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen schrittweise reduziert werden. Bei leichten Fällen ist, sofern erforderlich, eine beidseitige OP möglich. In schwereren Fällen muss erst der eine Fuß ausheilen, bevor der andere operiert werden kann, da eine Belastung des operierten Fußes zunächst nicht möglich ist. Durch diese Operationen können allerdings zu den Beschwerden, die der Fersensporn verursacht, zusätzlich noch Beschwerden durch das Narbengewebe kommen.

  • Entzündungshemmende Medikamente: Meistens werden nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) verwendet, die schmerzmindernd, fiebersenkend und abschwellend wirken. Die am häufigsten zu beobachtenden Nebenwirkungen bestehen in Störungen des Magen-Darmtraktes, die sich zunächst in Oberbauchbeschwerden äußern.

  • Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT): Die Anwendung mittelenergetischer fokussierter Schallwellen kann den chronischen Schmerz lindern, der Wirkmechanismus ist in Ansätzen geklärt. Die Kosten dieses Verfahrens dürfen laut Gesetzeslage nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Die meisten privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten auf Antrag, ebenso die Beihilfestellen, wenn die konventionellen Maßnahmen ausgeschöpft wurden.

  • Schmerzbehandlung durch Röntgenbestrahlung (auch als (Röntgen-)Reizbestrahlung oder Entzündungsbestrahlung bezeichnet) des betroffenen Bereiches in meist 4-6 Sitzungen: Während bei der klassischen Therapieform Röntgenstrahlung ab 150 keV Energie zur Anwendung kommt, wird seit einigen Jahren zunehmend auch durch Beschleunigeranlagen (Strahlentherapiezentren) erzeugte Strahlung mit Energien von 4-6 MeV angewendet. Die Therapie ist schmerzfrei. Es handelt sich um eine Regelleistung der gesetzlichen und privaten Krankenkassen. Die Behandlung wird von einigen Orthopäden nur eingeschränkt empfohlen, da ein erhöhtes Krebsrisiko diskutiert wird, bisher wurden aber keine strahleninduzierten Tumoren nach einer Strahlentherapie des Fersensporns beschrieben.

  • Sehr gute Erfolge wurden in der Behandlung von Fersensporn mit Kalanchoe pinnata erzielt.

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Nein, es kommt vom falschen Schuhwerk oder z.B. dauerhaftes Stehen (Verkäufer) meistens gibt es Einlagen um die Stelle zu entlasten. Auch mit Schall wird gearbeitet oder Cortison-Spritzen, bringt aber alles nix.

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in südamerika würde man dir dafür sicher Marihuana verschreiben und dich öfters mit dem fuß auf den boden tretten lassen damit du den fersensporn sprengst..

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Es gibt eine Einlage,die hat ein loch an einer bestimmten Stelle,Dann wird der Sporn nicht gereizt.

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