Hilft Unkrautfolie wirklich zur Eindämmung von Japanischem Staudenknöterich

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5 Antworten

....ich hab erst einmal zur Vorbereitung Alles entfernt, was außer den Knöterich noch da war., damit er nicht zwischen Jasmin, etc herauswuchern kann ohne das ich es sehe. Natürlich keine Wurzeln des Zeugs versehentlich woanders wieder eingebuddelt. Haben nu eine Feie Fläche, die ich mähen oder jäten kann oder Beides. Mal sehen 100qm sind verseucht. Jeder weiter Tiüü ist willkommen.

Nein, sie hilft dagegen nicht. Da kannst Du sie auch dreifach rauflegen, das hilft nichts. Ich habe den hinteren Teil des Gartens mit dieser Folie in dreifacher Stärke ausgelegt, da auch mein Nachbar auf mein Unkraut allergisch reagiert (hier zeigt sich das Krankheitsbild durch schreien, pöbeln und beleidigen). Alles was von einer starken Wurzel austreibt, kommt durch. Flieder, Himbeeren, Brombeeren, Goldrute und Phlox stehen wie ein eins. Weichunkräuter wie Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere sind nicht mehr da. Ich würde wirklich hier den Spaten nehmen und alles ausgraben. Regelmäßig kontrollieren ob nicht doch ein Wurzelstück geblieben ist und wieder neu austreibt. Nachfolgende Bekämpfung habe ich bei Wikipedia gefunden:

Bekämpfung [Bearbeiten]

Die Bekämpfung des Japanischen Staudenknöterich ist aufgrund seiner Physiognomie und Rhizombildung problematisch. Das Ausreißen der „Wurzelstränge“ aus dem Boden ist aufgrund deren großer Brüchigkeit kaum praktikabel. Werden Knöterich-Arten mindestens einmal monatlich gemäht, wird so den unterirdischen Sprossteilen ihre Energiereserve genommen und die Pflanzen "verhungern". [5] Neben den arbeitsaufwendigen mechanischen Verfahren - die in der Regel nur unbefriedigende Ergebnisse zeigten - wird der Staudenknöterich über den Einsatz von Breitbandherbiziden, wie Roundup kontrolliert. Dabei hat sich die selektive Injektion von Roundup in die unteren Segmente der Pflanze als äußerst wirkungsvoll erwiesen. [6] In der Praxis werden großflächige Anwendungen sowie partielle Applikationen von chemischen Unkrautbekämpfungsmitteln beschrieben. Die gezielte Injektion ist in jedem Fall einer großflächigen Applikation vorzuziehen. Bei einer gezielten Injektion muss der Einsatz in der Regel in Abstand von 4 bis 6 Wochen, vorzugsweise in der Jahresmitte (Juni/Juli) erfolgen. Dabei werden im ersten Jahr bereits ca. 90% des Bestandes vernichtet. Eine nachfolgende Beobachtung und Bekämpfung in den folgenden zwei Jahren ist allerdings zwingend, um einen dauerhaften Erfolg zu gewährleisten. Als Alternative zur Chemie werden aktuell weitere Verfahren erprobt, wie z.B. im Regierungspräsidium Freiburg [7] das Dämpfen, bei dem über die Einbringung von heißem Dampf in die befallene Fläche die problematischen, unterirdischen Knöterichteile abgetötet werden. Nachteilig ist bei diesem Verfahren allerdings, dass Bodenlebewesen bei einer Heissdampfbehandlung ebenfalls abgetötet werden. Eine mögliche Alternative zur chemischen Bekämpfung stellt die - insbesondere die im April 2010 vom britischen Forschungsinstitut Cabi begonnene - Aussetzung[8][9] der ebenfalls aus Japan stammenden kleinen Blattflohart Aphalara itadori dar – das Artepitheton itadori ist auch der japanische Name des Staudenknöterich. Diese Psyllidenart hat - jedenfalls in Laboratoriumsuntersuchungen - keinerlei Appetit auf andere mitteleuropäische Pflanzen gezeigt und soll daher nun in Großbritannien versuchsweise an einigen (3 bis 6) Orten im Freiland ausgesetzt werden.

Also wir hatten ihn auch im Garten! Ich fand ihn auch sehr schön. Natürlich in Maßen! Aber mein Mann hat es tatsächlich geschafft,daß er nicht wieder kommt. Er hatte dafür eine Entschuldigung: Er dachte es wäre Unkraut!!!! Er hat ihn richtig ,mit den Händen rausgezogen.

das ist sowas von hartneckig .. ich würde erstmal KALKSTICKSTOFF streuen ... nach 4 Wochen wiederholen ... die Folie kommt danach drüber !

Was macht der Kalkstickstoff ?

Cindylisa 21.03.2012, 15:04

der überdüngt ... und das Unkraut, in deinem Fall der Knöterich, geht ein .

aber wenn der schon überall hingekrochen ist , wird es schwierig . am besten die Spitzhacke nehmen und den Wurzeln zu Laibe rücken ... eine Sauarbeit ... aber sonst wirst du das niemals in den Griff kriegen .

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