Hilft Psychotherapie mir wirklich?

15 Antworten

Und im Endeffekt erzählen die mir auch nur Dinge die ich eh selber weiß!

Da täuschst du dich aber gewaltig. Und selbst wenn das so wäre, ist es nicht Aufgabe der Therapie, dein pures Wissen zu erweitern. Die Therapie ist nicht als Wissensvermittung gedacht, sondern sie soll dir helfen, ein Gefühl dafür zu bekommen, inwiefern dich alte Traumata etc... heute noch behindern. Wissen, mit dem Verstand, tust du das vielleicht sogar, aber wenn die alten Gefühle nicht integriert werden können, nützt dir das Wissen gar nichts.

In einer guten Psychotherapie geht es letztlich nicht um die Frage: warum bin ich so, wie ich bin. Sondern die eigentliche Frage ist: wie mache ich das, dass ich mich heute noch daran hindere, ein gutes Leben zu führen? Und dann ist man schnell bei den Gefühlen. Den Ängsten, der Wut, der Verzweiflung, der Ungeduld, der Hoffnungslosigkeit.

Nicht die Ursache ist interessant, sondern die Methode, die man benutzt. um sich selbst im Wege zu stehen.

Ich glaube, dass jeder Psychologiestudent spätestens am Ende des Studiums weiß, was warum mit ihm los ist. Er kann darüber ein Buch schreiben. Aber dadurch ändert sich nichts. ERst wenn das Wissen mit den dazugehörigen Gefühlen wieder verbunden werden, kann sich etwas ändern.

Wissen... ist akademisch ganz nett, hilft einem aber nicht alleine weiter. Dann weiß man es, aber es ändert sich nichts.

Das reine Wissen, das "Darüber Reden" - nennt man übrigens Mindfucking - bringt gar nichts.

Und diese KLuft zwischen "ich weiß, was mit mir los ist" und der Erfahrung, dass sich durch das Wissen nichts ändert, versucht eine gute Psychotherapie zu schließen.

Woher ich das weiß: Studium / Ausbildung

Psychotherapie ist keine Zwangsveranstaltung. Der Klient geht zum Therapeuten und man schließt einen Therapievertrag ab. Das ist ein Arbeitsverhältnis auf freiwilliger Basis. Wenn es für dich nur Punkte gegen Therapie gibt dann wirst du keine brauchen. Denn wie du siehst, jemand der einen Leidensdruck hat der wartet auch 6-12 Monate auf einen freien Platz.

Mein Leidensdruck Ist gerade chemisch auf 0.

Aber ich glaube nur wegen mein Mirtazapin.

Wenn ich die Absetze befürchte ich geht der Teufelskreis wieder in Richtung schwere Depressionen

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Bein einer Therapie zeigt dir der Psychologe Tipps die du gegen dein Problem anwenden kannst ich bin mir nichts sicher ob du wirklich alles schon weißt sich selber einzuschätzen ist schwierig und das bekommt die Person bei der Therapie besser hin sie kann sich als außenstehender ein besseres bild von dir machen als du das vielleicht kannst.

außenstehender ein besseres bild

es kommt aber nicht auf das Bild des Außenstehenden an, sondern auf das Bild, das der Patient selbst hat.

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Wie werde ich mit Ängsten und Unsicherheit fertig?

Ich habe bemerkt, dass ich mir lächerlich einfache Dinge nicht zutraue. Ich habe dann meistens die Stimme eines Familienmitgliedes im Kopf, welches mich für Jahre verbal beleidigte und mich oft mit "dumm" und "unfähig" beleidigte. Ich habe dann zum Beispiel Angst, Anweisungen in der Schule oder am Arbeitsplatz plötzlich zu vergessen und mich zum Affen zu machen (ohne, dass dies je passierte oder wahrscheinlich ist).

Am schlimmsten war es, denke ich, im Alter 12-17; also ein Alter, in dem man sich nicht wirklich wehren kann und teilweise an die Dinge glaubt, die eine Erziehungsperson einem sagt. Ich befürchte deshalb, dass sogar mein Selbstbild davon beeinflusst ist, jedoch möchte ich jetzt mit 18 Jahren damit so gut wie möglich abschließen.

Ich weiß, das hier ist kein Psychotherapeut, doch hoffe ich, dass das hier jemand liest, der hiermit etwas anfangen kann.

Ich weiß nicht, ob es hilft, jedoch wurde von unterschiedlichen Personen diese Erziehungsperson mit "narzisstischer Persönlichkeitsstörung" beschrieben.

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Wie soll ich meiner Mutter das Therapiebedürfniss erzählen?

Also ich habe ziehmlich mit einer essstörung zu kämpfen ,es kann binge eating sein ich weis es aber nicht da ich in Vergangenheit auch ständig fressattacken gehabt habe aber nie zu genommen habe hab aber auch außer in den fressattacken kaum Zucker gegessen.Nun macht es mich fertig ich habe es versucht selber damit fertig zu werden aber ich bekomme es nicht hin immer wenn ich gerade ein sättigungsgefühl habe überfresse ich mich wieder...ich denke auch NUR ans Essen was ich dann auch tue weil ich mir dann einbilde ich höre auf übers essen nachzudenken NAJA deshalb hab ich mich kundig gemacht und möchte erneuert eine Therapie anfangen(meine letzte wurde vor knapp 3Monaten beendet aber ich vertraute ihr nie wirklich meine Probleme an und gaukelte ihr vor ,dass ich keine Probleme habe)nur

:,,wie soll ich es meiner Mutti erzählen es ist mit so unangenehm und ich möchte nicht,dass sie mich wieder als krank abstempelt.“(bin 14 ich glaube ohne die Erlaubnis meiner Eltern geht es eh nicht.)

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Therapie Gefühle Mutter?

Hallo ,ich mache seit Januar 2015 eine Psychotherapie (Verhaltenstherapie).Ich habe gestern mit meiner Therapeutin über Gefühle und über meine Mutter gesprochen.Meine Mutter gibt uns keine körperliche Nähe und zeigt nicht Liebe. Ich kann mich garnicht erinnern wann sie mich zuletzt in den Arm genommen hat.Meine Eltern sagen uns, wenn sie sich nochmal entscheiden könnten dass sie keine Kinder bekommen würden.Der Satz ist schon hart zu seinem eigenen Kind zu sagen und schmerzhaft zu hören.Das macht mich sehr traurig.Meine Mutter hat mir auch nie gesagt,dass sie mich liebt.Ich habe meiner Therapeutin vor der Stunde gesagt, dass ich über meine Mutter und über meine Gefühle (traurige Gefühle)sprechen möchte,da es mir sehr wichtig ist. Aber gestern in der Stunde als meine Therapeutin mir sagte, dass wir über das Thema sprechen werden,bin ich aufgeregt geworden.Sie ist dann auf micheingegangen.Ich vertraue meiner Therapeutin sehr und Sie ist sehr nett und Sie hat eine ruhige Ausstrahlung. Sie hat mir auch Fragen gestellt. Dann hat Sie mir auch gesagt,dass es für Sie auch sehr traurig wäre wenn ihre Mutter sowas gesagt hätte.Ich fühle mich auch sehr verstanden von ihr und kann mit ihr auch über alles sprechen.Nur das Thema ist sehr schwer.Das sieht sie auch selber. Sie sagt mir auch sie würden es wünschen, dass ich von meiner Mutter in den Arm genommen werde oder das ich mit ihr sprechen kann.Ich möchte mit ihr darüber sehr offen sprechen. Ich hatte ihr nur gesagt, ich möchte mit Ihnen über meine Mutter sprechen. Sie wusste schon immer,dass ich von meiner Mutter keine Liebe bekomme.Aber mir fällt es schwer z.B zu sagen,dass ich sehr traurig bin, dass meine Mutter mir nie gesagt hat, dass sie mich liebt und mich in den Arm nimmt.Ich möchte über meine Gefühle offen sprechen können. Aber ich habe Angst zu weinen.Ich würde mich auch nicht schämen zu weinen.Ich weiß wenn ich dass so offen sage was mir sehr weh tut, dass ich weinen werde.Meine Therapeutin hat mir gesagt,dass wir in der nächsten Stunde weiter machen werden. Sie hat mir auch gesagt, dass wenn meine Mutter sowas sagt, dass ich ihr Stopp sagen soll und ihre Grenzen zeigen soll.Meine Therapeutin hat mir gesagt,dass ich sagen soll, das Sie sich entschieden haben mich auf die Welt zu setzen.Sie sagt auch dass das sehr traurig ist.Meine Therapeutin hat gesagt, dass ich in der Therapie weinen darf und es ein geschützter Raum ist und auch dass Sie keinen etwas erzählen wird Ich habe ihr auch gesagt, dass ich es weiß dass Sie es keinenerzählt.Mein Vater möchte nicht dass ich traurige Gefühle zeige und weine und dass ich dann schwach wäre.Ich möchte so gerne meine Gefühle loswerden.Ichweiß auch dass ich sehr erleichtert werde.Ichhabe ihr auch gesagt, dass ich nicht so offen es erzählen kann da ich Angst habe zu weinen.Meine Frage ist was kann ich machen. Das ich darüber offen spreche. Und ich würde mich keinen Fall schämen zu weinen. Gestern hat sie zum ersten Mal mich über den Arm gestreichelt.Danke

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Schweigepflicht Psychiater bei Angehörigen

Hallo, da ein enger Freund von mir starke psychische Probleme hat, seinen Therapeuten aber regelmäßig anlügt bzw ihm wichtige Details verheimlicht, wurde mir nun von vielen Seiten geraten, als Angehörige zu dem Psychiater zu gehen und die Lage mal aus meinem Blick zu schildern.

Da der Psychiater unter Schweigepflicht steht, dürfte er mir natürlich nichts über die Ergebnisse der vergangenen Therapiestunden erzählen (ich weiß eh fast alles, bzw kenne ihn besser als er sich selbst..nachfragen wie es ihm geht, muss ich da nicht). Es geht mir auch nicht darum, zu erfahren, wie seiner momentane psychische Lage ist..ihm geht es schlechter dennje und ich denke, das liegt auch daran, dass er "die Tür zu seiner Seele" verschließt.

Wenn ich dem Psychiater einige Dinge erzähle, eine Stunde lang, steht er dann gegenüber mir auch in Schweigepflicht bzw. darf meinem Freund nichts davon erzählen? Er könnte die Informationen ja unterschwellig verwenden und in seine Stunden einbauen..ich weiß nicht, manchmal wirkt es so, als stünde es bei dem besagten Freund auf kurz vor 12 und ich mache mir Sorgen. Bliebe es denn unter uns, wenn ich dem Therapeuten Sachen anvertraue?

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