Hilft Ostheopathie bei ADHS?

5 Antworten

Die Therapie eines ADHS ist breit gefächert, und beinhaltet nicht nur medikamentöse, sondern auch physiotherapeutische Ansätze. Unter Umständen kann dann auch Osteopathie sinnvoll sein. Die Entscheidung darüber sollte aber auf jeden Fall von einem Experten getroffen werden.

Leider wird die Diagnose AD(H)S oft falsch positiv von unqualifizierten Leuten gestellt, oder in der Behandlung mischen unqualifizerte "Therapeuten" mit, die dem Kind und den Eltern eher schaden als nutzen.

Diese "Krankheit" ist wirklich sehr umstritten und es gibt so viele Ansatzmoeglichkeiten. Heutzutage wird sehr schnell gesagt, mein Kind hat ADHS oder ADS, so haben weder Eltern noch Lehrer Schuld, dass das Kind so ist. Hat es wirklich ADHS? Ich haben keine Ahnung von der Therapie, aber meine Freundin schwoert auf Entspannungsrituale, d.h. ein/ zweimal am Tag macht sie mit ihrem Kind so eine Art Yoga mit ruhiger Musik usw. und es hilft! Aber ich finde es gut, dass sich Deine Freundin Gedanken macht, viele greifen einfach zu Ritalin.

Osteopathie beinhaltet auch eine Therapie,die Cranio-sacrale Therapie heisst. Diese ist sehr hilfreich bei solchen Kindern. Meist findet sich auch eine Lebensmittelallergie vom Typ III (verzögerter Typ), bei diesen Untersuchungen werden die Antikörper gegen Lebensmittel vom Typ IgG4 untersucht. Weiterhin kann "Elektrostress" mitbeteiligt sein. Jedenfallsmuss man einigen auslösenden Faktoren auf die Spur kommen. Ritalin ist wohl die bequemste,aber die schlechteste aller Lösungen.Weil es auch andere Lösungen gibt, wie ich aus eigener Praxiserfahrung weiss, sollte man mit Ritalin nun nicht gerade die Behandlung beginnen.Der Hinweis von Lissa auf die Kryptopyrrulie ( kpu-berlin) halte ich auch für sehr wichtig, ebenso alle Hinweise auf eine gute "Psycho-Hygiene".

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