Hilft Memory spielen gegen Vergesslichkeit?

3 Antworten

Memory verbessert ihre konzentration,denn wenn man sich auf etwas fokusiert dann kann man sich auch besser dran erinnern,ob es klappt ist die andere Frage.

Bereits ab dem 25. Lebensjahr baut das Gehirn ab – aber was tun gegen die zunehmende Vergesslichkeit? Hirnjogging mit Hilfe von Kreuzworträtseln oder Sudoku ist gut. Doch der profane Kaffeeklatsch oder auch das gute alte Memory-Spiel sind das beste Training für das Gehirn, sagen Experten.

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Von Pia Heinemann Gedächtnisweltmeister: Gunther Karsten sich in 47,12 Sekunden die Reihenfolge von 52 aufeinander liegenden Karten einprägen. Foto: pa Gedächtnisweltmeister: Gunther Karsten sich in 47,12 Sekunden die Reihenfolge von 52 aufeinander liegenden Karten einprägen.

Wie war noch gleich Ihr Name?" Wo liegt meine Brille? Und wann war der Geburtstag vom Schwager? Ab dem 25. Lebensjahr schlägt die Vergesslichkeit zu. Das Gehirn baut langsam ab, Synapse für Synapse, Zelle für Zelle. Ein natürlicher Prozess, der Schuld ist an vielen Unsicherheiten, peinlichen Versprechern und verschusselten Schlüsseln. Der physiologische Sinn dahinter ist – außer dass die Hirnzellen irgendwann erschöpft sind –, dass ein Gehirn sich einfach nicht unendlich viel merken kann. Und leider kann niemand das Vergessen, sei es normal oder, wie bei Demenz, krankhaft beschleunigt, stoppen.

Bremsen allerdings schon. "Man muss die richtigen Methoden anwenden", sagt Professor Henning Scheich, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Neurobiologie in Magdeburg. Und eine richtige Methode ist, wie Studien zeigen, nicht das exzessive Knobeln über Zahlen- oder Kreuzworträtseln. "Dass das nicht so viel bringt, erklärt sich ganz einfach durch die Funktions- und Speicherart des Gehirns", sagt der Neurologe.

Wie das Gehirn Informationen speichert, lässt sich am Beispiel von Zahlenreihen erklären. Viele Menschen können sich solche abstrakten Zeichen nur schwer merken. "Wenn sie sich aber ein System aufbauen, bei dem sie beispielsweise bestimmte Orte in ihrer Stadt mit Ziffern belegen, den Dom mit der Eins, den Bahnhof mit der Zwei und den Volkspark mit der Drei, dann hilft das beim Merken der Zahlen", erklärt Scheich. Wer sich die Zahlenreihe 312 merken will, muss sich einfach einen Spaziergang vom Park über den Dom zum Bahnhof vorstellen. "Mit solchen Methoden merken sich Teilnehmer von Gedächtnisolympiaden innerhalb von zwei bis drei Minuten Reihen von über 40 Ziffern", sagt Scheich. Das funktioniert deshalb so gut, weil die Zahlen durch die Verknüpfung mit Orten nicht länger abstrakte Zeichen sind. Sie werden vielmehr mit Bildern und Emotionen verbunden – und emotionalen Input mag das Gehirn. Dinge, die wir mit etwas Persönlichem verbinden, speichern wir besser. "Deshalb funktioniert das biografische Gedächtnis auch so gut", sagt Scheich.

Das Gedächtnis baut sich aus Superkurzzeit-, Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis auf. Alle Eindrücke werden innerhalb von Millisekunden von den Sinnesorganen ins Gehirn geleitet. Ein kurzes Aufflackern der Neurone, ein paar Impulse im Nervenzellennetzwerk – und schon sind die meisten wieder verschwunden. Eindrücke hingegen, die mit Gefühlen, Gerüchen oder anderen Emotionen kombiniert aufgenommen werden, haben eine Chance, über das Kurzzeit- sogar ins Langzeitgedächtnis gespeichert zu werden. "Sinnvollerweise funktioniert das nicht nur bei Freude und Begeisterung, sondern besonders bei Gefühlen wie Angst oder Schmerz", sagt Henning Scheich. "Ein gebranntes Kind meidet das Feuer, heißt es ja auch so schön."

Eine Hypothese dazu, wie das Gedächtnis genau aufgebaut wird, besagt, dass nicht an einer bestimmten Stelle beispielsweise eine Vokabel gespeichert wird, sondern immer an mehreren Stellen gleichzeitig. "Sehr basale Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens immer wieder gemacht haben, sind offenbar so umfassend gespeichert, dass sie kaum mehr zu löschen sind", sagt Scheich. Deshalb sei das regelmäßige Wiederholen von Lerninhalten, wenn auch lästig, doch notwendig. Die Umbauprozesse, die an den Synapsen der Nervenzellen ablaufen und das Langzeitgedächtnis bilden, dauern offenbar mehrere Tage. "Wiederholt man das Gelernte in dieser Zeit, kann man den Umbau intensivieren", sagt Scheich. "Deshalb ist Üben und Wiederholen für den Aufbau des Gedächtnisses von großer Bedeutung."

Mit Emotionen besser speichern

Dass emotionale Eindrücke besser gespeichert werden, liegt daran, dass die emotionalen Systeme des Gehirns die Umbauprozesse an den Synapsen gezielt verstärken. Auch wenn Neurobiologen und Psychologen noch längst nicht entschlüsselt haben, wie der Speicherprozess im Detail funktioniert, helfen diese Erkenntnisse doch, schlechte von guten Strategien gegen das Vergessen zu unterscheiden.

Generell gilt: Alles, was mit Emotionen verknüpft ist, wird besser gespeichert. Entsprechend bringen Trainingsprogramme, die immer gleich ablaufen, seien es Computerspiele oder Kreuzworträtsel, weniger für die Hirnfitness als ein Treffen mit Freunden oder eine Diskussionsrunde unter Kollegen. "Es ist wichtig, dass man nicht in standardisierte Abläufe hineingerät", sagt Professor Wolfgang H. Jost von der Deutschen

Wäre nett wen du die Quelle noch angibst :)

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