Hilft Johanniskraut oder Lavendelöl besser gegen Depressionen?

7 Antworten

Hallo CitySnob,

hast Du denn eine solche Diagnose bekommen oder ist das eine Selbstdiagnose? Bei letzterem wäre ich nämlich sehr vorsichtig mit einer Eigenbehandlung, weil man bei sich selbst oftmals 'betriebsblind' ist und es außer eine Depression auch Erkrankungen mit leicht zu verwechselnder Symptomatik gibt.

Die von Dir genannten freiverkäuflichen Produkte helfen nur bedingt und sind auch nicht frei von Nebenwirkungen. Insbesondere bei Johanniskraut ist besondere Vorsicht angesagt wegen der entstehenden Lichtempfindlichkeit.

Am besten gehst Du erstmal zu einem Arzt (Hausarzt/ärztin) und schilderst Deine Beschwerden. Dann kann entschieden werden über weitere Diagnose gebende Untersuchungen und welche Therapie die für Dich richtige ist.

Sollte es sich als Depression bestätigen, ist eine Behandlungskombination aus Medikamenten und Psychotherapie die optimale und erfolgversprechendste Therapie.

LG

Bei einer echten Depression nützen Naturprodukte überhaupt nichts.

Johanniskraut kann sogar gefährlich werden, wenn man zu viel davon einnimmt.

Lavendel ist völlig ungeeignet für die Depressionsbehandlung.

Wenn man unter Depression leidet, muss man zu einem Psychiater gehen, der ja auch erst mal eine Diagnose fällen muss, ehe man an eine Behandlung denkt.

Bevor du einfach so irgendetwas einnnimst, solltest du einen Arzt konsultieren!

Grade bei endogenen Depressionen und bei einer bipolaren Störung (ich weiß ehrlich gesagt nicht 100%ig, wo der Unterschied liegt) kann auch Johanniskraut eine Verschlechterung des Krankheitszustandes verschlimmern.

Also auf zum Arzt, kläre, was du hast und besprich mit diesem gemeinsam, was du tun kannst! 

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