Hilft Homöopathie bei Bipolaren Störungen?

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6 Antworten

Grundsätzlich muss man sich heutzutage über Eines im Klaren sein: Die Pharmaindustrie macht 1000 Milliarden $ Umsatz weltweit und setzt logischerweise im Eigeninteresse Strohmänner ein, die Pharma-pro Artikel schreiben. Mir ist von Konzernen bekannt, dass diese in Asien in speziellen "Mailcentern" hunderte von Menschen beschäftigen, die nur eine Aufgabe haben: Die Verwendung von Medikamenten, egal welcher Art, positiv darzustellen.

Und diese Menschen schreiben perfektes Deutsch.

Das ist eine leide eine (perverse) Tatsache!

Nein, ich bin kein grundsätzlicher Medikamentengegner. In Extremfällen sicherlich hilfreich, doch dies artet (im wahrsten Sinne dieses Wortes!) extrem aus. Krankheitsbilder werden erschaffen, die es zuvor nicht gab (z.B. bipolare Störung).

siehe auch https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bipolare-stoerung-ia.html

Warum wohl?

Wer finanziert die Forschung? Wer finanziert Studien? Wer beeinflusst die Politik? Wer beeinflusst somit auch die Ausbildung aller (!) Ärzte?

Ich sage es nochmals: Medikamente ja, aber...zuvor sollten alle möglichen Alternativen in Betracht gezogen werden. Scharlatane in der homöopathischen Medizin. Klar gibt`s die, doch was macht die Pharmaindustrie?

Dagegen sind die kleinen Scharlatane Nadelstiche im Vergleich zu Panzern...

Und im Verhältnis dazu ist der "Schaden am Menschen" bei einem sog. "Scharlatan" bei weitem geringer als die Medikamente die manche Menschen wie selbstverständlich einnehmen. Wo ist also das Risiko größer?

Naturheilmedizin muss leider aus eigener Tasche bezahlt werden. Die Macht der Konzerne (denkt einfach mal nach was 1000 Mrd. $ Umsatz bedeuten) ist so übermächtig das die gesamte Menscheit nie mehr aus deren Fesseln herauskommen wird.

Hinzu kommt das Medikamentenzulassungen so extrem teuer sind, das die Naturheilmedizin keine Chance bekommt. N `paar Globoli OK, werden viellicht (wenn überhaupt) noch bezahlt, aber das ist im Vergleich ein Tropfen im Vergleich zu einem See, was an Alternativmedizin bezahlt wird.

Setzt Euren gesunden Menschenverstand ein. Um auf o.g. Erkenntnis zu kommen muss kein Mensch Wissenschaftler sein, sondern nur verstehen wie extrem die Welt schon aus dem Ruder gelaufen ist.

Egal was hier jetzt über meinen Bericht geschrieben wird. Und nochmals: Setzt euren gesunden Menschenverstand ein, anstelle Euch Sand in die Augen streuen zu lassen.

Diagnosen werden erfunden um neue Medikamente zu verkaufen oder kennt jemand "neue Diagnosen" und GLEICHZEITIG eine Behandlung mit Naturmedizin? Bestenfalls hi und da als Alibi...

Versucht es zumindest vorher, bevor Ihr Drogen nehmt. Ja Drogen. ..nur in Deutschland, dem führenden Pharmaland weltweit heißen die Apotheken "Apotheken" sonst nämlich "Drugstore"...sollte auch zu denken geben.

Viel Glück!

Verschwörungstheorien machen Homöopathika nicht zu wirksamen Medikamenten. Homöopathika sind reine Placebos.

Und hinter "Zentrum der Gesundheit" verbirgt sich ein Internetshop für Quacksalberprodukte. Mehr nicht.

Und mit der Frage hat dieser mehrmals von Dir hier eingestellte Sermon nichts zu tun.

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Bipolarität besteht nicht nur aus Depressionen. Es gibt genügend Maniker, die verständlicherweise eher seltener in der Klinik landen. Ich denke Homöopathie ist ein weiterer Weg auf der Suche was jedem einzelnen gut tut. So wie es nicht den Bipolaren gibt gibt es nicht das Allheilmittel.

Da wäre ich skeptisch! Langfristig vielleicht schon, aber das hängt sicher von der Schwere der Erkrankung ab und inwieweit dein Freund genügend Selbstkritik und Selbsterkenntnis aufbringt, um sich gegebenenfalls kompetente Hilfe zu holen. Ansonsten meine ich (aufgrund einer eigenen Erfahrung in meinem näheren Umfeld), dass es sinnvoll ist, sich zunächst einmal durch Psychopharmaka stabilisieren zu lassen und gleichzeitig eine geeignete Psychotherapie zu absolvieren, wo er dann lernt, mit Situationen umzugehen, bzw. diese zu vermeiden, die diese affektiven Schwankungen auslösen. Später kann man dann - in enger Absprache mit dem Arzt! - sehen, inwieweit auf Psychopharmaka verzichtet bzw. diese mit homöopathischen Mitteln ersetzt werden können. Grundsätzlich meine ich aber, dass dir jeder seriöse Homöopath raten wird, in jedem Fall auch immer einen Schulmediziner in die Behandlung zu involvieren.

Um ehrlich zu sein und bei aller persönlichen Sympathie und Bevorzugung alternativer Heilverfahren: mit einer "Bipolaren Störung" ist nicht zu spaßen und ich würde grundsätzlich zur Einnahme der Medikamente raten. Dies sagt dir eine, die ihre strikte antipsychiatrische Haltung vor vielen vielen Jahren aufgeben mußte, nach einem ähnlichen Fall in der Familie, der in einer Selbsttötung endete.

Damit ist die Homöopathie "aus dem Rennen", denn die verträgt sich nicht mit anderen Substanzen. Ihr könntet aber z.B. versuchen über eine Hypnosetherapie, die bei depressiven Störungen nachweislich gute Erfolge erzielt die Heilungsaussichten zu verbessern und ggf. sehr bald von den Medikamenten weg zu kommen.

Da über die Hypnose auch Einfluß genommen werden kann auf somatische Vorgänge (bei der Depression wird ja aus psychiatrischer Sicht ein Ungleichgewicht bestimmter Hirnbotenstoffe vermutet) halte ich das für eine vielversprechende Kombination. Vorausgesetzt natürlich, dein Freund spricht auf diese Verfahren an.

Viel Erfolg und viel Kraft vor allem für dich - ich weiß, was das heißt.

bei solchen formen von depression ist die suizidgefahr immer naheliegend, deshalb muss psychiatrische behandlung ggf mit entsprechenden medikamenten auf jeden fall dabei sein. wenn dein freund eine gewisse offenheit hat für homöopathie und sonstige alternative methoden, dann versuch, einen wirklichen könner/könnerin auf dem gebiet zu finden. frag apotheker danach, wer "klassische homöopathie mit einzelmitteln" macht und dabei auch erfolge hat. die apotheker kennen sich örtlich aus. ein guter homöopathischer behandler wird beurteilen können, ob die methode homöopathie einfach parallel zum psychiatrischen vorgehen gleichzeitig eingesetzt werden sollte.

Wenn Dein Freund an Heilung glaubt, vielleicht. Wirkstoffe enthalten die homöopathischen Mittel ja so gut wie gar nicht.

Da sich in meinem Bekanntenkreis vor wenigen Tagen eine junge, sogar erfolgreiche Frau das Leben nahm, würde ich eine vernünftige Behandlung nicht hinauszögern.

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