Hilft eine Eigenblutbehandlung bei Allergien?

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6 Antworten

Wie es beim einzelnen wirkt ist wohl recht unterschiedlich von Mensch zu Mensch. Die beste Jahreszeit dafür ist schon der spätere Herbst und Winter, denn es geht ja zeitig im Frühjahr schon wieder los mit dem Pollenflug.

Die Hauptursache bei Allergien sind nicht die Pollen, sonst müsste jeder Mensch auf Pollen reagieren. Die Hauptursache ist, dass das Immunsystem geschwächt ist. Das sogenannte Immunsystem ist das Steuer-und Regelsystem des Organismus, das die Aufgabe hat alle schädlichen Einflüsse auszugleichen. Aufgrund unseres Lebenswandels, falsche Ernährung, Bewegungsarmut ist es überlastet und kann dadurch diesen oder jenen Einfluss nicht mehr ausgleichen. Dass er überlastet ist, ist daran zu sehen, dass die normale physiologische Haltung nicht mehr gegeben ist, je krümmer die Haltung, desto größer die Probleme. Die Muskulatur ist verspannt. Ich hatte eine Allergie, das harmnloseste waren Quaddeln an ganzen Körper. Wenn Zunge und Kehlkopf schwollen, war es lebensbedrohlich.

Kein Arzt konnte helfen. Ein Sportarzt, mit dem ich zusammenarbeitete, war bei einem solche Anfall gerade anwesend. Er fing an mit einer sehr guten Unterwassermassage, Erwärmung und danach mit einer Deblockierung der Wirbelsäule. In dem Moment wo es im Rücken knackte waren die Quaddeln verschwunden und meine Markenzeichen, ein dauerndes Hüsteln war wieder da. Danach konnte auch anderen Allergiegern geholfen werden, indem der Rücken durch Übungen wieder aufgebaut wurde. Die athrohpierte Muskulatur, erkennbar z.B dass die Schultern nach vorn gezogen werden, muss gekräftigt werden und das geht nur durch Training. http://home.dial.ddkom-online.de/biokybernetik/Artikel/Biokybernetik23.htm

Haltungsschaden - (Gesundheit, Medizin, Ratgeber)

Ja, der beste Beginn ist Herbst und Winter für die Eigenblut-Therapie. Deren Wirkung hängt aber davon ab, ob das wichtige intestinale Immunsystem (sitzt im Darm) intakt ist. Wenn eine Fehlbesiedlung des Darms nicht vor der Eigenblut-Therapie behandelt wird (mikrobiologische Therapie), kann auch die Eigenblut-Therapie keine immunmodulierende Wirkung haben.Oftmals muss, je nach Lage und Befund, auch noch mit orthomolekularen Mitteln, z.B. Zink etc. gearbeitet werden.

Die Eigenblutbehandlung ist eine unspezifische Reiztherapie. Grundsätzlich kann sie gegen Allergien helfen, es ist jedoch ziemlich unwahrscheinlich, dass sie im Einzelfall wirklich zur Besserung führt. Betrachtet man die Nutzen-Risiko-Relation, sollte besser davon abgesehen werden. Und wenn, dann nur durch einen Arzt durchführen lassen, der sollte zumindest wissen, was im Notfall zu tun ist.

Eigenblut-Therapie ist eine sehr bewährte Therapie, die ich bei vielen Patienten mit grossen Erfolg durchführe. Bisher ist noch keine "Notfallsituation" eingetreten. Das passiert bei der sog. "Desensibilisierung" des öfteren. Diese führt nur der Arzt/Allergologe durch.Die Wirkung der Therapie hat keine Risiken.Allerdings sollte der Therapeut lege artis die Blutentnahme aus der Vene und eine intramuskuläre Injektion durchführen können, natürlich mit Einwegmaterial.

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@Davinci2008

Es wurde bereits einige Todesfälle dokumentiert, nicht jedoch, dass es sich um eine "bewährte Therapie" handelt.

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@Isartaucher

Du hast ja den totalen Durchblick, toll! Von welcher Eigenblut-Therapie sprichst Du denn eigentlich?

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Ich bin seit letztem Jahr dabei und werde jetzt im März wieder damit beginnen. Letztes Jahr gab es schon deutliche Besserungen. Ich hoffe, dass sich das in diesem Jahr noch steigern lässt. Gute Besserung!

Von Erfolgen im Zusammenhang von Allergien und Eigenblutbehandlung habe ich bisher nichts gehört.

Für solch eine Antwort soll es auch noch Punkte geben???

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