Helfen Antidepressiva und ein Psychologe bei Depression?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

ein psychologe darf dir keine medikamente verschreiben, dies darf nur ein arzt (in deinem falle wohl ein facharzt für psychiatrie bzw. ein psychiater). psychiater sind für gesprächstherapien i.d.r. weniger geeignet als psychologen. es gibt viele psychiater die einfach medikamente verschreiben und keine psychotherapie anbieten.

betreffend medikamente lässt sich sagen, dass ca. 30% der personen auf das erste medikament ansprechen, welches ihnen gegeben wird. weitere 40% sprechen erst nach versuchen mit diversen medikamenten (teilweise auch in kombinationen) an. bei rund 30% wirken die medikamente nicht oder nur stark unzureichend (du denen gehörte ich). du musst nicht zwingend zu denen gehören, welche nicht auf medikamente ansprechen. du wärst allerdings auch nicht der einzige, der mehrere medikamente durchprobieren muss.

sertralin ist ein SSRI. diese medikamente wirken erst nach rund 2-8 wochen nach der ersteinnahme. je nachdem wie schnell die dosis erhöht und wie hoch die dosis sein muss, kann es 3 monate gehen bis ein effekt spührbar wird.

meine rein persönlich empfehlung:

- mache sport (min. 30min pro tag). sport ist bei leichten depressionen in diversen studien medikamenten sogar überlegen was die wirkung anbelangt.

- mache eine richtige psychotherapie. gehe dazu zu einem psychologen und nicht zu einem psychiater. gehe nur für die medikamente zum psychiater und erwarte dort keine psychologische gesprächstherapie.

- wenns mit sertralin nicht klappt versuche als nächstes ein SSNRI (Venlafaxin oder Duloxetin). Es kann sein, dass eine wiederaufnahme-hemmung von noradrenalin dich weiter bringt.

bezüglich den gängigsten medikamenten kannst du dich auch hier informieren: http://www.deprohelp.com/medikamente2/

es gibt verschiedene formen der psychotherapie. hier findest du eine übersicht und kurze erklärungen: http://www.deprohelp.com/formen-der-psychotherapie-2/

die angst nie gesund zu werden ist absolut normal für eine depression. hoffnungslosigkeit ist eines der häufigsten symptome. dazu gibt es objektiv betrachtet keinen grund, auch wenn es sich anders anfühlt.

es kann sein, dass diese zustände noch etwas andauern. doch nicht verzweifel, auch wenn es schwierig ist (einfacher gesagt als getan, ich weiss).

hoffe konnte dir ein bisschen weiterhelfen. alles gute und viel kraft


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von verzweifelt2016
27.01.2016, 19:16

Danke schön .. Ich bin bei einen psychater für medikamente und môchte nun in therapie zu einem psychologen.. Nur geht das ohne überweisung? Danke dir für deine worte. Was hast du in situationen gemacht wo du vielleicht lustlos schlapp oder hofnungslos warst? Danke für deine Worte

0

Grundsätzlich bist du beim Psychiater - also ein Arzt mit psychologischer Zusatzausbildung - der darf Medikamente verschreiben. 

Wende dich mal an einen Psychologen, der wird mit dir eine richtige Gesprächstherapie durchführen (grundsätzlich immer die bessere Alternative zu Medikamenten, da die das grundlegende Problem nicht lösen!).

Ich wünsche dir gute Besserung!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der psychiater ist dür medis verantwortlich,eine Therapie macht der Psychologe ( die emisten Psycholgen sidn keine ärzte dürfen also auc keine medis verschrieben). Alleridngs kann der Psychiater dich zu einem psychologen überweisen, denn musst du dir dann suchen ,du musst allerdings mit längeren Wartezeiten rechnen ( ich ahbe acht Monate auf meinen Platz gewartetm anchdme ich cA 30 psychologen angefragt hatte).

Natürlich wirkt dasSetrralin nicht sofort, es mmuss eingeschlichen werden, udn oftkommt esbsogar zu einer erstvershclimmerung,was sich mit der zeit aber bessern sollte. was wäre an einer  Psychiatrie so shclimm?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von verzweifelt2016
27.01.2016, 13:54

Psychatrie da muss man auswerts schlafen das môchte Ich nicht.

0
Kommentar von verzweifelt2016
27.01.2016, 14:21

Ok. Wie lange dauert das einschleichen

0

Solche Phasen hatte ich auch schon in meinem Leben. Aber ich bin nie zu einem Psychologen gegangen und habe auch nie Tabletten dagegen genommen. Denn ich denke, das macht alles noch Schlimmer. Ich habe mich diszipliniert. Ja, das kann man lernen. Ich habe meinen Hintern erhoben, mein Ding gemacht und mir gesagt, wie gut es mir eigentlich geht.

Einmal, als es nicht so klappen wollte, hat mich eine Bekannte, die in einem Hospiz arbeitet mit genommen.

Als ich diese Menschen dort erlebt habe, gesehen habe wie sie leiden und wie gerne sie leben würden, hat mir das sehr zu denken gegeben. Seit dem hatte ich nie wieder eine depressive Phase.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Anti depressiva allein helfen so gut wie nie gegen Depressionen. Sie dienen nur zur Unterstützung wenn nebenbei eine Psychotherapie gemacht wird. Suche dir auf jeden Fall noch Hilfe bei einem Therapeuten. Es ist schrecklich, dass heutzutage so schnell Medikamente verschrieben werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Indivia
27.01.2016, 14:00

Da hast du recht, allerdings muss man das mit den medis im Einzelfall beurteilen,am schlimmsten ist das hausärzte, gyns etc sich erlauben ad´s zu verschreiben ohne Ahnung über die Medis zu haben, ich hatte mal n FA die hat mir mal eben tavor 2,5 mg verschrieben ( benzodiazepame , stark abhängig machend ,davon sagte sie aber nix)

0

Such dir einen Ordentlichen Psychologen und lass dich beraten. Oftmals kann ein Gespräch schon viel positives bewirken. "Nur ja nicht unterkriegen lassen nä" Mfg Max ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?