Hilfsdienste für Senioren mit geringen Geldbeutel?

6 Antworten

Hallo, das Verhalten Deiner Mutter, ihre Ansprüchlichkeit, dass sie andererseits bestimmte Hilfen nicht annehmen will und umgekehrt die Überforderungssituation für die Angehörigen ist gerade bei hilfsbedürftigen alten Menschen, evtl. mit beginnender Demenz, nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Ich kenne das auch aus eigenem Erleben.

Demzufolge sollten eigentlich alle Dienste, die sich mit dem Problem beschäftigen, damit umgehen können. Hier in Würzburg gibt es HALMA, die Telefonnummer habe ich leider nicht parat, ggf. bitte die Telefonauskunft fragen, wo man sicher wenigstens einen telefonischen Rat bekommen kann. Wahrscheinlich ist HALMA in Würzburg auch im Internet präsent. Es gibt in verschiedenen Stadtteilen eine organisierte (und auch kostenlose) Nachbarschaftshilfe von christlichen Pfarrgemeinden. Es gibt verschiedene Beratungsstellen, z.B. für Alte und Behinderte. Es gibt Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige. Für meine unvollständige Auflistung fallen mir noch die Stellenanzeigen der örtlichen Zeitung und das Arbeitsamt ein.

Bei der Caritas, der Kirche nachaken; evtl. eine Sozialstation kontaktieren.
Und vor allem: lass dich von deiner Mutter nicht unter Druck setzen.
Ihr Stolz, dein Leben!

dann versuch ich es dort mal, denn der Pflegedienst rechnet ja auch pro Stunde immer ab und das ist nicht grad wenig. Und das will sie dann auch nicht.

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einfacher gesagt als getan. Die Frau hat echt "Haare auf den Zähnen", wenn ich das mal so sagen darf und sie scheint wohl vor Langeweile immer mich dann zu nerven mit ihren Anrufen und jetzt hat man ihr wohl gesagt, das sie zum Arzt müsse und dann meint sie mich wieder einzuspannen. Einen fahrbaren Untersatz hab ich natürlich auch nicht. Wir müssten dann sowieso mit Öffis fahren.

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@Eisblume2009

Da hilft es nur, knallhart zu bleiben, denn objektiv betrachtet erwartest du nichts von ihr, was ihr irgendwie schadet.

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Ich kann nicht mehr. Ich will kündigen. Trau mich aber nicht.

Ich arbeite seit 1,5 Jahren im Pflegedienst. Bin alleinerziehende Mutter einer Tochter. Ich würde aufgrund meines körperlichen Zustandes soooo gerne alles hinschmeißen. Ich kann nicht mehr. Ich brülle meine Tochter zuhause nur noch an. Ich kann nicht mehr schlafen. Ich bring einfach nichts mehr zustande zuhause. Bin antriebslos und ohne Energie. Teilweise habe ich Doppeldienste mit mehr als 11 Stunden am Tag gearbeitet. Feiertage, Wochenenden und so weiter. ICH KANN NICHT MEHR SO WEITER. Ich bin drauf und dran, zu kündigen, oder mich krankschreiben zu lassen wegen burnout oder sowas. Aber, jetzt kommt der Haken. Mein Chef wohnt am selben Ort wie wir und läuft mir im Privatleben beim Einkaufen oder so, oft über den Weg. Eine Kollegin war erst krank und beschrieb ihn als Verfolger, Nötiger usw. Er ruft ca. 10 mal am Tag bei ihr an und besucht sie zuhause und fragt ihre Kinder aus, während sie beim Arztbesuch ist. Kaum zu glauben. Ich fasse es nicht. Und: Ich habe Angst, dass mir das gleiche passiert. Dazu habe ich keine Kraft und keine Möglichkeiten, mich zu wehren. Bitte helft mir mit einem Rat. Ich denke dabei auch vermehrt an meine Kollegen, die dann meine Arbeit/Pflegetouren machen müssen.

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Generalvollmacht entziehen lassen?

Mal angenommen meine Mutter hat seit einigen Jahren die notariell erteilte Generalvollmacht für einen Bekannten.Der Bekannte lebt seit mehreren Monaten mit schwerer Demenz im Pflegeheim.Wenn ich jetzt bemerken würde , dass meine Mutter Aufgrund beginnender Demenz und Alkoholabhängigkeit die geschäftlichen Angelegenheiten des Bekannten nicht mehr korrekt erledigt - wohin könnte ich mich wenden damit ihr diese Generalvollmacht entzogen würde? Ich kenne weder Namen noch Adressen von Angehörigen des Bekannten und meine Mutter meint , sie hat alles im Griff und würde von sich aus die Vollmacht nicht zurück geben. Wie wäre die rechtliche Lage im Falle des Todes meiner Mutter - wenn Gelder des Bekannten nicht auffindbar sind bzw Unkostenbeträgenicht belegt werden können? Haften in dem Fall die Erben für evtl. finanzielle Schäden ?

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Pflegedienst - Nutzung des Privatwagens - Arbeitgeber haftet bei Unfall nicht?

Hallo,

ich möchte bei einen ambulanten Pflegedienst anfangen und soll (wie alle anderen Mitarbeiter auch) meinen privaten PKW für alle anfallenden Fahrten nutzen. Das Unternehmen stellt keine Dienstwagen.

Nun soll ich den Arbeitsvertrag unterschreiben, in dem steht:"Eine Haftung des Arbeitgebers für Eigen- und Fremdschäden sowie für Sachschäden ist ausgeschlossen. Der Haftungsausschluss schließt auch einen etwaigen Selbstbehalt sowie eine Höherstufung bei der KFZ-Versicherung des Mitarbeiters im Schadensfalle ein."

Ist das rechtens? Ich brauche das Auto für die Fahrten zu den Senioren und um diese zum Arzt oder Einkaufen zu transportieren. Was erwartet mich, wenn eine Oma bei einem Unfall verletzt wird oder stirbt?

Liebe Grüße, Heike

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wie kündigt man ordnungsgemäß einen Ambulanten Pflegedienst?

es geht um folgendes:

eine alte Frau hat Pflegestufe 1 mit Sachleistung erwirkt wobei sich der Sohn und die Schwiegertochter fast überwiegend 24 Stunden im Haus im diese Dame kümmern, haben sie sich einen Pflegedienst an die Seite genommen.

Der Pflegedienst kommt nur zum Duschen und die Tabletten stellt jetzt weiterhin die Schwiegertochter weil diese leider öfters falsch gestellt wurden. Jetzt versucht natürlich der Pflegedienst sich die Sachleistungen zu holen durch(Einkaufen gehen,Spazieren gehen...etc) welches aber diese Dame nicht möchte und ich denke das sollte auch respektiert werden.

Da dies dem Pflegedienst aber nicht gefällt, schickten sie heute mit der Begründung einen "männlichen Pfleger" zu ihr und er sagte dann auch noch frech....,die anderen Schwestern hätten heute keine Zeit für sie und er wollte einfach heute nur Spazieren gehen mit ihr. Das ist ja richtig frech und was tut man nicht alles für 100€ zusätzlich im Monat.

Die alte Dame war nicht mehr zu halten und möchte jetzt den Pflegedienst nicht mehr haben was ich auch vollkommen verstehen kann unter den Voraussetzungen wie dieser Pflegedienst hier arbeitet.

Ich habe im Internet für diese Familie jetzt geschaut, finde aber keine Vorlagen für eine schriftliche Kündigung eines Ambulanten Dienstes..

Kann mir hier wer weiter helfen? Was muss hier noch beachtet werden?

Die Verordnung des Arztes gilt übrigens noch bis Ende August.

Danke fürs lesen.....

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