Hilfeeeee...Juden, Auswandern…?

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12 Antworten

Nicht nur die ausgewanderten waren ein Verlust (in diesem Fall sogarein doppelter, denn die eigene Wissenschaft wurde geschwächt udn die der Zuwandererländer gestärkt), sondern vor allem die, die in den KZ umgebracht wurden, waren ein riesiger Verlust.

Viele Ärzte hätten bei der Versorgung der Bombenopfer und der Verletzten Soldaten viel leisten können.

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Kommentar von Saturnknight
26.09.2016, 19:56

Viele Ärzte hätten bei der Versorgung der Bombenopfer und der Verletzten Soldaten viel leisten können.

Nicht nur die Ärzte.

Im 1. Weltkrieg haben viele Juden für Deutschland gekämpft.

Laut dem Reichsbund jüdischer Frontsoldaten kämpften im 1. Weltkrieg etwa 85.000 deutsche Juden, davon fielen etwa 12.000. Insgesamt erhielten die Soldaten 30.000 Auszeichnungen.

Aber im 3. Reich zählte das alles nicht mehr.

Wenn man sich überlegt, wieviele dieser ehemaligen Frontsoldaten in den KZs starben - dazu noch die Männer, die im entsprechenden paßenden Soldatenalter waren - da wären bestimmt viele bereit gewesen, für ihre Heimat zu kämpfen - aber stattdessen wurden sie einfach ermordet.

Was auch noch dazu kommt: es benötigte viele Menschen, um die KZs zu betreiben. Die ganzen SS-Totenkopfstaffeln, die die KZs betrieben hätten auch an der Front kämpfen können.

Und: das klingt jetzt vielleicht seltsam, aber: Hitler hätte auch aus allen jüdischen Soldaten eine eigene Armee bilden können und die dann an die vorderste Front schicken können. Damit hätten sie dann für das deutsche Reich gekämpft. Und da er die Juden ja gehaßt hat, hätte er sich über jeden gefallenen jüdischen Soldat freuen können.

Wohl gemerkt, daß ist nicht meine Meinung. Das wäre nur das "beste" aus Sicht von Hitler.

Daran merkt man wieder, wie dumm Hitler war, und wie wenig er von Strategie verstand.

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Was hatte das zur Folge für den Staat und die Gesellschaft…

Salopp gesagt, gab die deutsche Gesellschaft sozusagen den Geist auf. Die Formulierung ist vielleicht übertrieben, aber nicht falsch. Der Aderlass im Bereich von Kunst und Kultur wurde schon erwähnt, aber in den Wissenschaften hat es Deutschland seine bis dahin führende Stellung gekostet.

Exemplarisch kann man das am Beispiel der Mathematik anhand folgender Episode sehen:

Als David Hilbert bei einem Bankett 1934 von dem neuen preußischen Unterrichtsminister Bernhard Rust gefragt wurde, ob es denn stimme, dass sein Institut »unter dem Weggang der Juden und Judenfreunde« gelitten habe, erwiderte er: »Das Institut – das gibt es doch gar nicht mehr!«

Bezogen auf die Naturwissenschaften: Es gab zwar auch im Dritten Reich noch bedeutende Physiker und Chemiker in Deutschland, aber dies wird überkompensiert durch den politisch induzierten Triumph der Deutschen Physik, des institutionalisierten Schwachsinns.

…also PRO- und CONTRA-Argumente.

Pro und Contra was?

Für die Verfolgung kann es nur CONTRA-Argumente geben und gäbe es auch ohne die großen Leistungen jüdischer Künstler und Wissenschaftler während der »Systemzeit«.

Keine solch herausragenden Leistungen sagt man zum Beispiel ebenso den Roma nach, die ebenfalls verfolgt wurden, und auch hierfür kann man nicht ernsthaft ein PRO-Argument ins Feld führen, ohne sich dadurch selbst als Beispiel für den geistig-moralischen Verfall zu entpuppen, die der Nationalsozialismus hat Deutschland beschert hat. Die bestand jenseits des Judenhasses nämlich auch darin, auch »arische« Menschen nach Nützlichkeitserwägungen zu beurteilen - vom eigenen Personal vielleicht abgesehen.

Für die Auswanderung selbst angesichts der Verfolgung gibt es hingegen nur Pro-Argumente, denn das Exil ist der Ermordung allemal vorzuziehen. Auswandern hätten viel mehr sollen. Viele sind leider nicht weit genug ausgewandert und gerieten durch den Krieg in den Machtbereich der Nazis, siehe etwa die Franks.

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Das Ganze mal in Zahlen. Deutschland hatte damals ca. 65 bis 78 Millionen Einwohner. Davon waren etwa 500.000 bis 600.000 Juden... Das entspricht der Einwohnerzahl einer regulären Großstadt wie Nürnberg oder Duisburg. Die Verluste für die Bereiche Mathematik, Naturwissenschaft, Architektur, Literatur, Film, Theater usw. dürften bis zu 500 oder mehr Personen betragen haben, darunter etliche unersetzbare Köpfe. 

Ob das Einfluss auf das Leben in Deutschland hatte? Schwer abzuschätzen. Im künstlerisch-kulturellen Bereich ganz sicher. Im technologischen Bereich hatte Deutschland immer noch eine führende Rolle. Vieles von dem, was die Amerikaner später populär machten (in Serie hergestellte Hubschrauber, Raketen, Grundsteine der Raumfahrt usw.) wurde in Deutschland entwickelt. Schränkeweise Akten und Unterlagen wurden in der Nachkriegszeit in die USA abtransportiert, die passenden Wissenschaftler gleich mit dazu.

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Man hat es bei der deutschen Filmindustrie ab 1933 gesehen. Nicht nur Juden, auch Künstler anderer Religionszugehörigkeiten wanderten in die USA aus. Marlene Dietrich, Joseph von Sternberg, Fritz Lang, Peter Lorre, Billy Wilder...
...die Liste ist lang.

Die Folge war eine eine deutliche Absenkung des filmeschen Niveaus. Richtig gute Filme wurden im 3. Reich rar, mal abgesehen von einigenLeni-Riefenstahl-Werken und einiger Hans-Albers-Filme wie Große Freiheit Nummer 7 und Münchhausen, die international anerkannt wurden.

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Hallo+

Das kannst du gar nicht erörtern mit Pro und Contra.

Alle Pro Argumente wären ja automatisch entweder total absurd oder eine Zustimmung zu den Werten der Nazis, was sicher nicht so gut ankommt.

Übrigens hast du mal deine Frage ohne Kommentar gelesen? Hört sich an, als wolltest DU auswandern wegen der JUDEN :-)

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Kommentar von lisamriechen68
26.09.2016, 18:39

Ja ich weiß meine Fragestellung ist komisch ..aber damit meinte ich die positiven und negativen Folgen :/ und jaa ist mir garnicht aufgefallen :D

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Kommentar von lisamriechen68
26.09.2016, 18:41

Die genaue Frage lautet : Erörtere, welche Folgen die Auswanderung der jüdischen Mitbürger für Staat und Gesellschaft hatte.

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Wieso muß denn alles ein Pro und ein Kontra haben, nur weil die dämliche Schule dies fordert. Sag das mal deinem Herrn Lehrer oder deiner Frau Lehrerin, dass derlei Vorgehensweise nicht immer dem realen Leben entspricht, dies also nur sterile mentale Glimmzüge sind.

Das Abwandern etlicher Juden aus Deutschland hat dem kulturellen Leben Deutschlands ziemlich geschadet, denn nun fehlten auf einmal etliche Wissenschaftler, Künstler und sonstige Gebildete. Von einem Pro da sprechen zu wollen, wäre einfach nur absurd.


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Du willst ja Folgen wissen, z.B. dass viele Wissenschaftler und Künstler ausgewandert sind und deswegen Wissenschaft und Kunst darunter litten. Aber da gibt es ja keine Pro und Contra Argumente

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Kommentar von lisamriechen68
26.09.2016, 18:22

Also dass was du gerade zum Beispiel geschrieben hast ,wäre ja ein Contra Argument für den Staat :) und bei mir steht erörtere die Folgen ...und dann dacht ich an Pro und Contra :/

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Kommentar von LienusMan
26.09.2016, 18:23

achso du meintesten positive und negative Folgen:) das sind keine Argumente. Viel positives für den Staat kann ich da nicht rauslesen

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Kommentar von LienusMan
26.09.2016, 18:24

Nicht zu vergessen die ganzen Filmschaffenden, vor 1933 war Deutschland das, was heute Hollywood ist

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Kommentar von lisamriechen68
26.09.2016, 18:24

Achso ja das meinte ich :) also ist das wirklich alles

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Kommentar von LienusMan
26.09.2016, 18:28

Also ich kann wirklich absolut nichts positives daran erkennen, wenn gegen Menschen gehetzt wird und diese deswegen das Land verlassen müssen. Du kannst als negative Folge noch die Vergiftung des menschlichen Miteinanders durch die Hetze aufführen und auch ein Verlust an Wirtschaftskraft, denn natürlich waren auch gut ausgebildete Angestellte und Manager und denen die fliehen mussten.

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Kommentar von lisamriechen68
26.09.2016, 18:30

Ok vielen vielen Dank :)

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Ich wüsste nicht welche Vorteile das hatte. Wichtige Menschen wie alberteinstein mussten gehen. Unglaublich viele Maler und andere Künstler, Wissenschaftler und anders talentierte Menschen, sind gegangen weil sie juden waren und Deutschland hatte keinen Profit davon.

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Kommentar von lisamriechen68
26.09.2016, 18:24

Ok vielen Dank ..ich versteh auch nicht warum gerade pro ,aber ich soll halt erörtern :/

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Eine abweige Aufgabenstellug für eine Pro- ud Cotra-Abwägung.

Ebenso gut köntest du Vor- und Nachteile von sexuuell motiviertem Kindesmissbrach für den Staat abfragen...:-/

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Kommentar von lisamriechen68
26.09.2016, 18:36

Jaa ich weiß..meine Fragestellung ist komisch ..ich meinte eher damit die positiven und negativen Folgen :/

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Kommentar von lisamriechen68
26.09.2016, 18:41

Ne ..also die ich zitiere : Erörtere, welche Folgen die Auswanderung der jüdischen Mitbürger für Staat und Gesellschaft hatte.

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Kommentar von lisamriechen68
26.09.2016, 18:43

Und ja für die Schule :)

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Komische Fragen stellst du da.

Ab 1933 mussten politisch unliebsame Menschen in Deutschland um ihr Leben fürchten, folgerichtig sind sie ausgewandert. Oder hätten sie sich lieber umbringen lassen sollen???

Die Deutschen verabschiedeten dann sehr schnell diskriminierende Gesetze gegen Juden, z.B. wurde sie vom Beamtenstatus ausgeschlossen.

Das solltest du erst einmal gründlich studieren, bevor du Fragen so formulierst, wie du sie formuliert hast.

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"Pro und Contra Massenmord" - hääää -

--- was ist mit den Schülem und "Leeeerern" los?

jiddisch: "meschugge" ???

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Kommentar von lisamriechen68
26.09.2016, 20:07

Ich habs auch nicht verstanden :/

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Die Wissenschaft ist auf mittelalterliches Niveau zurückgefallen, das künstlerische ist auch abgesackt und weil so viele Juden im Generalstab geesessen sind, hat Deutschland den Krieg verloren.

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Kommentar von SlowPhil
27.09.2016, 18:43

…weil so viele Juden im Generalstab geesessen sind, hat Deutschland den Krieg verloren.

Es ist eine Menge den Bach herunter gegangen, weil die Juden vertrieben wurden, aber der militärische Bereich gehört nicht dazu. Zu Deutschlands Niederlage im 2. Weltkrieg hat zwar Hitler eine Menge beigetragen, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Wer durch »Enthauptung« seines Generalstabes eine Niederlage riskierte, war Stalin. Er habe sie, so hieß es in einer Sendung mal, dadurch abwenden können, dass er mit wachsender Dauer des Krieges - in Gegensatz zu Hitler - seine Generäle mehr hat »machen lassen«.

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