Hilfee! Was SOLL ICH MACHENN?

Support

Liebe/r zeitreisenn,

Du bist in einer akuten Krise. Wenn Du weiter den Drang hast, Dir etwas anzutun, lasse Dich bitte in eine Klinik fahren oder wähle die Notrufnummer 112.

Wichtig ist, dass Du Dich nicht noch weiter reinsteigerst. Wenn es Dir hilft, mit jemandem zu reden, rufe bei der Telefonseelsorge an, Telefon 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222 (anonym und kostenlos). Und auch wenn es spät ist: Wenn Du das Gefühl hast, dass Du gerade schwer allein sein kannst, rufe einen Freund an oder ein Familienmitglied.

Falls der Drang, Dir etwas anzutun, aber weiter so stark bleib, zögere bitte nicht, wie oben geschrieben den Notruf zu verständigen! So eine Krise fühlt sich furchtbar an, aber sie lässt sich mit professioneller Hilfe in den Griff bekommen!

Herzliche Grüße

Jenny vom gutefrage-Support

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

hast du momentan viel Stress oder bist du dir unterbewusst nicht im klaren darüber, ob dein Leben so verläuft (Job, Schule, Privat) wie du es dir vorgestellt hast?

Dein Nervenzusammenbruch ist ein Warnzeichen deines Körpers und deiner Psyche für irgendeinen Mangel. Es kann einerseits ein Burnout sein, durch eine traurige Erfahrung oder ganz schleichend entstehen. 

Dein Körper nutzt diese Reaktion als Ventil und lässt Druck ab. Manchmal ist es auch ein typisches Zeichen dafür, dass man gerade nicht weiß, was man mit sich anfangen soll, wie der Lebensplan aussieht, welche Ziele es zu verfolgen gibt usw. 

Da sind wir auch schon beim Thema. Im Alltag verliert man oft einmal das Ziel, den Grund aus den Augen, warum der gewählte Lebensweg so ist, wie er eben ist. Wichtig ist es dann, sich Anfangs ganz kleine Ziele zu suchen. Egal was, einmal am Tag lachen, die Treppe anstelle des Aufzugs nehmen, Jeden Tag eine Buchseite zu lesen, zu Meditieren, Zähneputzen, Haare kämmen, aufwachen, wenn der Wecker klingelt. Es ist wirklich egal, welches Ziel du dir setzt und wie unwichtig oder normal es dir erscheinen mag. Jedes mal, wenn du deinem Ziel näher kommst, es erreichst, ist das ein kleiner Erfolg. Steigere deine Zielsetzungen langsam, ohne dir Druck zu machen, aber mit dem Wissen: Ich kann alles erreichen, was ich möchte!" 

Schreibe dir die Ziele, bereits erreichte Erfolge in ein kleines Heft, das du einfach mitnehmen kannst. Schreibe auch deine Stärken auf und was du gern hast. Wenn du wieder in so einer Situation bist, kann ich dir nur sagen, lass die Tränen raus, nimm dein Heft und lies, was du einst aufgeschrieben hast.

Natürlich kann so ein Tiefpunkt auch eine hormonelle Ursache haben. Du kennst dich am besten und weißt in welche Richtung die Verzweiflung geht. 

Ich bin überzeugt, dass du ein sehr mutiger und normal ausgeglichenerer Mensch bist, sonst würdest du dich über diese Erfahrung reden. Das hast du schon einmal geschafft und das ist ein großer Erfolg! Also sei heute stolz auf dich. 

Sicher, ein Tiefpunkt ist nie schön, aber manchmal muss etwas nach unten gehen, um Schwung zu holen und die Kraft für die Bergauffahrt zu holen. 

Deine Gedanken kommen wohl aus deinem Unterbewusstsein, das dir signalisiert, vielleicht solltest du deine Richtung im Leben Ändern, deinem Leben den Sinn geben, den es verdient hat und der dich mit Freude erfüllt.

Mach dir diese Woche einfach jeden Tag eine kleine Freude und führe dir vor Augen, dass du jemand bist, dass du wertvoll bist, sei kreativ, male ein Bild, erschaffe etwas. Selbstwert und Selbstvertrauen und Wertschöpfung sind nicht konstant und müssen gepflegt werden. Daher ist es auch so wichtig, dass Körper und Geist irgendwie im Einklang sind. 

Ich hole jetzt natürlich etwas aus, aber das ist nur ein Bruchteil der Übungen, die man in so einer Situation machen kann. Du solltest aber auch darauf achten, wie es dir in den nächsten Tagen geht, ob es Situationen gibt, wo dir grundlos die Tränen in den Augen stehen, wo dir solche ungewohnten Gedanken durch den Kopf gehen. Wenn es öfter vorkommt, führt kein weg daran vorbei, dich an einen Arzt/Psychologen zu wenden. Wie gesagt, der Hormonhaushalt spielt of eine Entscheidende Rolle und auch physische Beschwerden begünstigen derartige Tiefpunkte. 

Da brauchst du dir auch nichts denken, wenn du erzählst wie es dir geht. Es gibt viele Menschen, die in solche Situationen geraten. Tiefpunkte hat ein jeder schon erlebt - der eine Leichtere, der andere Schwere. Jedenfalls schau bitte darauf, dass es nicht zur Regel wird, dass du am Boden zerstört bist und wenn dann lies in deinem Erfolgsheft und lenke dich davon ab, dich verletzen zu wollen, denn eigentlich soll die Seele ja heilen, wenn du den Druck durch Weinen ablässt.

Ich wünsche dir viel Kraft und bin überzeugt, du wirst es schaffen, diese Situation erfolgreich zu meistern.

LG

Zunächst solltest du dich an jemanden wenden, dem du wirklich vertraust und mit ihm/ihr darüber reden, bevor du noch tiefer da reinrutschst! Für mich klingt das wie eine Panikattacke, jedenfalls am Anfang. Woher die plötzlichen Selbstmordgedanken usw kommen kann ich dir nicht sagen. Aber bitte wende dich an jemanden, einen Vertrauten oder auch ein spezielles Forum oder so! 

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Seit den letzten 2 - 3 Monate werde ich über jede Kleinigkeit aggressiv oder fange an einfach so zu weinen. Wenn ich aggressiv bin gehe ich in mein Zimmer schmeisse Sachen rum, fange an zu weinen und schreien und meine Hände zittern. Das alles dauert etwa 15 min. Ich weiss nicht einmal ob das Nervenzusammenbruch oder Wutausbruch ist. Ich war nicht so, brauche dringend Hilfe.

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In meinem Leben geht es seit letzter Zeit drunter und drüber wir sind gerade kurz vor Notenschluss , hab familiäre Probleme steh total unter stress da ich für vieles verantwortlich bin : Hatte die letzten Wochenenden und Ferien kaum Zeit hab für Wettkämpfe , Theaterstücke , Auftritte , Referate , .... geübt. In letzter Zeit läuftt es auch nicht gut mit meinen Freunden und meiner Mutter . Heute war mir morgens schon voll schwindelig und Nachmittags hatte ich Heulkrämpfe und mir war immer noch total schwindelig Vor meinem Auftritt heute hab ich wieder fast angefangen zu weinen und wollte nicht mehr tanzen obwohl ich mich eig. immer aufs Tanzen und die Auftritte freue und nie nervös bin . Ich glaub ich steh auch kurz vor einem Hörsturz , aber können diese Sachen wirklich einen Nervenzusammenbruch verursachen ??

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Hallo Also vor ca. einer Woche hatte ich einen 2 tägigen Zusammenbruch, von einen auf den anderen Moment hab ich einfach angefangen zu weinen, so ging das 2 Tage, ohne Punkt und Komma. Als es dann am nächsten Abend war, kam es schon weit dass ich zu meinen Eltern gegangen bin und mich bei ihnen weiter ausgeheult habe. Sonst gehe ich wegen solchen Sachen nie zu meinen Eltern. (ich bin 14). Auf jeden Fall sind die dann mit mir an die frische Luft gegangen, denn ich konnte einfach nicht mehr atmen, und hatte so was wie einen Klos im Hals. Meine Beine, Hände, einfach alles hat gezittert und ich bin ständig einfach auf der Straße zusammengeklappt. Irgendwann ging es mir dann besser und das weinen hatte ein Ende. Ich bin dann schlafen gegangen, ich war echt kaputt und mein Schädel war fast am explodieren. Mir war kalt und warm zugleich und es war, als wäre ich nicht in meinem eigenen Körper, ich weiß auch nicht. Jetzt die Tage fühl ich mich besser, denn ich weine nicht, aber wenn man das vergleicht mit meinem Leben dass ich vor dem "Zusammenbruch" hatte, ist das einfach nur schrecklich. Mir ist langsam alles gleichgültig geworden, und die Welt scheint einfach kake zu sein, es ist einfach trostlos und so. Jetzt hat die schule wieder angefangen und ich konnte einfach nicht mehr. ich fühle ich einfach von jedem angestarrt und von meinen Eltern nicht ernst genommen dass es wirklich nichts harmloses war. Sie denken, dass das wegen meinem Wachstum war und Hormone bla bla, aber das ist es nicht, ich weiß es. Sowas kann einfach nicht normal sein dass man keine Luft mehr kriegt und nachdem man 2 tage durchgeheult hat, sich das Leben einfach um 180 Grad gedreht hat, Ich versteh es nicht. Kann mir einer sagen was ich tun soll, außer zum Psychiater zu gehen, denn das würden meine Eltern nicht unterstützen, sie würden das sofort beenden. Könnt ihr mir helfen? Es ist wirklich ernst für mich.

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Hey, mir geht es schon ganz lange echt garnicht gut. Ich habe noch nie über Probleme oder sowas mit anderen geredet weil es einfach nicht geht. Ich war früher mal in Therapie aber ich habe immer gesagt das alles gut ist und so und habe es in über einem halben Jahr nicht geschafft über Dinge die mich bedrücken zu reden, und als ich sie aufschreiben sollte hab ich angefangen zu weinen, ich weiß nicht wieso. Jetzt geht es mir aber noch viel viel schlechter als früher. Ich fühle mich einfach so tot und irgendwie ergibt für mich garnichts mehr Sinn, ich verstehe garnicht wozu ich überhaupt noch leben soll.
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Ich habe eine soziale Phobie und war am Freitag in der Schule einer akuten Stresssituation ausgeliefert. Zu Anfang habe ich hyperventiliert, ich schätze um die 15 Minuten. Meine Hände haben gekribbelt, aber ich konnte sie noch bewegen. Nach ca. weiteren 5 Minuten konnte ich meine Hände nicht mehr bewegen, meine Füße und Zunge haben auch gekribbelt. Wieder etwa 5 Minuten später habe ich unkontrolliert angefangen zu weinen, konnte nicht mehr aufhören und hatte kaum noch Kontrolle über meinen Körper und habe rumgeschrien, da ich mir vermutlich nicht anders zu helfen wusste. Einige Zeit später hatte ich das Gefühl, kaum noch anwesend zu sein. Währendessen habe ich ununterbrochen gezittert und hatte Herzrasen.

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