Hilfee abzocke kurzstrecken ticket?

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10 Antworten

Da gibt es unterschiedliche Regelungen.

Um welches Verkehrsunternehmen oder welchen Verkehrsverbund geht es denn?

Es geht um Mülheimer VG er war mit der U-Bahn unterwegs.

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@Pandora0425

aha, also VRR. Dann ist es bei dir genauso wie bei mir (siehe meine Antwort).

Du kannst auch mal auf vrr.de nachschauen. Wenn du da in der Fahrplanauskunft eingibst, von wo bis wo er gefahren ist, müsste da auch die Preisstufe stehen.

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@Pandora0425

Also VRR.

Im VRR gelten Kurzstreckentickets für Strecken bis zu ca. 1,5 km. Das sind meist drei oder vier Haltestellen, je nach Abstand können es aber auch weniger sein.

Entscheidend ist der Tarifaushang an der Haltestelle. Wenn dort die dritte Haltestelle noch als Kurzstrecke angegeben ist, dann gilt das. Hat dein Mann den Fahrschein an der Haltestelle oder in der Bahn entwertet? In der Bahn kann es nämlich vorkommen, dass der Entwerter noch nicht auf die richtige Zahlgrenze eingestellt war. In dem Fall lohnt sich ein Widerspruch.

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@Pandora0425

Ergänzung:

Soweit ich weiß gibt es aber zeit die man ausfahren kann.

Nein, die gibt es nicht. Man kann in der Geltungsdauer nicht beliebig weit fahren.

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In München gilt das Kurzstreckenticket zwei Stadionen mit U- oder S-Bahn. An der ersten Station einsteigen, die zweite durchfahren und an der dritten aussteigen = zwei Stationen gefahren. So gesehen hat der Kontrolleur durchaus recht.

Danke für die Antwort.

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Hier, wo ich wohne, kann man mit einem Kurzstreckenticket maximal 30 min fahren oder 2 bis 3 Haltestellen. Je nachdem, wie groß die Entfernung zwischen den Haltestellen ist. An jeder Haltestelle gibt es aber einen Plan, auf dem man nachschauen kann, welche Haltestellen man mit dem Kurzstreckenticket erreichen kann. Schau mal nach, ob es sowas bei euch auch gibt.

In Sachen zeitliche Begrenzung ist das so gemeint: Man kann seine Fahrt ja zwischendurch unterbrechen und z.B. einkaufen gehen und danach noch weiterfahren. Das alles darf aber nicht länger als 30 min dauern (zumindest ist das hier so).

Danke für die Antwort.

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Wenn das Kurzstreckenticket nach den Beförderungsbedingungen des Verkahrsunternehmens nur für 2 Stationen gilt (in Berlin ist das beispielsweise so), dann ist die Fahrt von der 2. zur 3.Station eine Schwarzfahrt. Daß der Zeitraum, innerhalb dessen man die beiden Stationen fahren darf noch nicht beendet war, erlaubt Euch trotzdem nicht, weiter als die beiden Stationen zu fahren. Das Kurzstreckenticket gilt für 2 Stationen und keine einzige weiter! Und somit hat der Kontolleur zu Recht ein erhöhtes Beförderungsentgelt von 40 € erhoben. Da gibt es auch keine unsichere Rechtslage und Euch kann auch kein Anwalt helfen.

Und wie ist es wenn man es nicht mit Absicht gemacht hat? Mein Mann fuhr das letzte mal 2005 mit eine U-Bahn, er wusste es wirklich nicht. Auserdem habe ich mich damals extra informiert wie das so mit der fahrt bis zu unserer Haltestelle ist, es hiese damals das es möglich sei. Und in deren vrr web seite steht dass das ticken 30 min gültig ist und damit 3-4 haltestellen gafahren werden können.

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Danke für die Antwort.

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Angenommen er ist zwischen der 2. und 3. Haltestelle über eine bestimmte "Zonengrenze" hinaus gefahren und da wär das Ticket nicht mehr gültig gewesen, in dem Fall ist das nachvollziehbar. Oder es steht irgendwo dran, dass ein Kurzstreckenticket nur für 2 Haltestellen gültig ist.

Letzteres dürfte ziemlich sicher so sein...

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@Pandora0425

Auf dem Ticket wohl nicht, aber dort wo man es kauft, sollte ein Plan sein auf dem alles Weitere steht. Wenn dein Mann das nicht gelesen hat, ist es seine Schuld. Also besser die 40€ zahlen als später noch mehr Geld beim Anwalt zu lassen.

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@Pandora0425

Natürlich nicht, wenn ich einen Computer kaufe, steht da ja auch nur der Name drauf, und nicht die gesamten Leistungsdaten, die stehen in einem Prospekt o.ä. ... 'rolleyes'

Dafür gibt es ja auch bei der Gesellschaft, im Internet, in jeder Verkaufsstelle und an jeder Haltestelle Preisaushänge mit Preisen und Leistungen. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil...

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Zahlt die 40 Euro. Kurzstrecke ist an Haltestelle genau definiert und niemals ein Zeitticket.

Jede Verzögerung wird nur mehr kosten.

Danke für die Antwort.

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Es liegt ja an dem Ticket, das dein Mann hatte, und für was genau das Ticket gültig war. Ihr könntet nur was machen, wenn der Kontrolleur sich vertan hätte.

Wenn z.B. die Zone, für die dein Mann bezahlt hat, an Haltestelle 2 endet oder wenn er eine Kurzstrecke bezahlt hat, die nur höchstens 2 Haltestellen erlaubt, dann hat der Kontrolleur Recht gehabt.

Bei der Mülheimer VG steht unter http://www.vrr.de/de/tickets/preisstufen/index.html :

"Eine Kurzstrecke entspricht in der Regel der Einstiegshaltestelle plus drei Haltestellen (max. 1,5 Kilometer). An jeder Haltestelle sind die von dort aus per Kurzstrecken-Ticket erreichbaren Zielhaltestellen (Tarifplan) aufgeführt. Geltungsdauer: 30 Minuten".

Ihr könntet an der Haltestelle nachgucken, an der dein Mann eingestiegen ist. Wenn die Haltestelle, an der er ausgestiegen ist, unter "Kurzstreckenziele" draufsteht, dann war es ein Fehler den Kontrolleurs. Wenn nicht, waren es vielleicht mehr als 1,5 km - es war dann ein Fehler deines Mannes und er hätte ein anderes Ticket gebraucht.

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Ein Kurzstreckenticket ist nicht zeitlich gebunden, sondern ausschließlich an der gefahrenen Strecke. Wenn diese Tickets nur für zwei Haltestellen gültig sind, dann muss dein Mann zahlen. Einen Anwalt würde ich nicht beauftragen, denn zum Einen kann man die Beförderungsbedingungen der Verkehrsgesellschaft leicht selbst durchlesen und zum Anderen würde euch der Anwalt weit mehr als 40 € kosten.

Ein Kurzstreckenticket hat normalerweise auch eine begrenzte zeitliche Gültigkeit, im VRR z.B. 30 Minuten.

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@joyce123

Natürlich.

Man kann nicht 30 Minuten lang beliebig weit fahren (obwohl das auch schon welche versucht haben und sich dann wunderten, dass sie 40 Euro bezahlen sollten).

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Eigentlich steht an dem Automaten wo das Ticket gekauft wird bis zu welchen Haltestellen die Kurzstrecke ist. Da würde ich nachschauen. Wenn euer Ausstieg drauf steht, dann macht ein Bild von und reklamiert das ganze.

Danke für die Antwort.

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Nein, die Preisangaben sind öffentlich, wer sich danach nicht richtet, ist selbst Schuld, da kann niemand helfen...

Danke für die Antwort.

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