Hilfe zur Trotzphase meiner 8 jährigen Tochter

9 Antworten

neben einer Erziehungsberatung hilft dir bestimmt auf dauer auch das Buch: "Kinder fordern uns heraus" von Rudolf Dreikurs/Vicki Soltz. Es ist zwar schon etwas älter, doch da findest du bestimmt gute Tipps. Mir hat es oft geholfen, als ich mit meinem Sohn "zu kämpfen" hatte. lg

"Wie bringe ich ihr aber bei, das es auch unbeliebte Aufgaben und Regeln gibt , die man trotzdem beachten oder tätigen sollte."

Wie gehen Sie selbst denn damit um? Wie bringen Sie sich selbst dies bei? In welchen Lebensbereichen wollen Sie derzeit selbst die unangenehmen bzw. schwer annehmbaren Seiten nicht annehmen, nicht sehen?

Ich würde mir an Ihrer Stelle diese Fragen beantworten. Dies wäre sicherlich sehr hilfreich!

Vielleicht erwischen Sie sich ja dabei, das auch Sie selbst oftmals keine Lust dazu haben, die zweite Seite der Medaille anzunehmen?

Treffen wir heute Entscheidungen, so stellen wir oftmals fest, daß eine Entscheidung für etwas immer seine zwei Seiten hat. Eine angenehme, erstrebenswerte und eine mit unangenehmen Beigeschmack. Manchmal möchte man am liebsten die unangenehmere nicht anschauen, nicht wahrhaben, links liegenlassen, bis sie sich aber dann doch mal meldet und um Aufmerksamkeit buhlt. :-))))

deine Toochter ist also die Achtjährige? Hm, gerade die Kinder in der Mitte haben es häufig schwer. Oft übernehmen sie auch die Rollen, die ihnen bewusst oder unbewusst von den Eltern zugeschrieben werden. Du lobst deinen Ältesten als ruhig und ausgeglichen und die Kleinen, nun ja, sind eben die Kleinen. Was bleibt da für deine mittlere? Eben. Versuche mal, ihr ein Ausbrechen aus dieser Rolle zu erleichtern. Lobe sie mehr als sonst, gib ihr zu verstehen, dass es vieles gibt, was du toll an ihr findest, Betone ihre Stärken und übersieh ihre Schwächen. Erstmal. Sicher kann man nicht immer nach dem lustprinzip leben, aber unterordnen, anpassen und Bedürfnisse zurückstellen, das muss sie noch früh genug.

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daran habe ich auch gedacht, sie ist die schlauste und intelligenteste von uns allen. Und meine Mutter meint sie sehe mir sehr ähnlich, als ich ein Kind war. Ich lobe sie für das was sie kann,doch für das was sie tut gibt es selten ein Lob, weil sie es sich nicht verdient.

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@semsem

weil sie es sich nicht verdient? das hört sich hart an. lobe sie trotzdem, auch wenn sie deiner meinung nach "nicht verdient".

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@enaira

und warum sollte sie es nicht verdienen, wenn sie so schlau und intelligent ist?

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@enaira

sie muß sich es auch nicht verdienen, sondern wir als eltern müssen besser hingucken.

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Umgang der Nachbarn mit ihrer kleinen Tochter

In dem Haus, in dem unsere Büro ist, sind drüber auch Wohnwohnungen. Nachbarn von oben haben eine Tochter, die vielleicht 2,5 Jahre als ist - und anscheinend gibt es regelmäßig Stress wegen des Treppensteigens, ein Baby und wahrscheinlich Einkäufe etc müssen hochgetragen werden und die "Große" soll selbst laufen. Will sie aber häufig nicht, ist wahrscheinlich müde, knatschig, fertig - kann man ja auch verstehen.

Die Eltern scheinen das als Machtkampf zu interpretieren, und sind jetzt dazu übergegangen, nach oben (2. Stock) zu gehen und die Zweieinhalbjährige im Treppenhaus zu lassen - da sitzt/steht sie im Erdgeschoss/1. Stock und schreit, mal klingt das Schreien nach Trotz, mal nach Angst - egal, ich finde es daneben, ein Kind in dem Alter einfach allein und schreien zu lassen, Erziehung hin, Erziehung her. Der Anspruch, das Kind soll sich einfach "vernünftig" verhalten und alleine die Treppen hoch gehen, halte ich für das Alter für übertrieben. Heute habe ich erst gefragt, ob alles ok ist, Mutter durch die offene Wohnungstür: "Ja,ja" - als es noch ein paar Minuten so weiterging, bin ich dem Mädchen auf der Treppen entgegengegangen und sie ist an meiner Hand die Treppen hoch. Mutter kam mir entgegen und schnauzte mich an, ich solle mich nicht in die Erziehung einmischen.

Ist es denn ok, ein kleines Kind in dem Alter in einem Treppenhaus alleine schreien zu lassen?

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Vor und Nachteile einer Mehrsprachigen Erziehung?

was haltet ihr von einer Mehrsprachigen Erziehung wenn: Meiner seits die Familie Englisch spricht und seiner Seite der Familie Russisch. Wir können beide sehr gut deutsch, englisch und Russisch. Jedoch bin ich mir nicht sicher ob mein Kind von Anfang an diese 3 Sprachen lernen soll oder zuerst nur deutsch und Russisch. Was haltet ihr davon?

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Mein Kind schreit und heult bei jeder Kleinigkeit

Hallo ihr Lieben.

Der Sohn (fast 4) meiner Freundin (ich ziehe in seit gut 1 1/2Jahren mit groß- und hatte seit seinem erstem Lebensjahr guten Kontakt zu ihm) schreit und heult seit einiger Zeit bei jeder Kleinigkeit. Er will nur noch was er will, kann sich aber gar nicht entscheiden und wenn er seinen Willen nicht bekommt, geht das Geheule los.

Es gibt noch einen zwei Jahre jüngeren Bruder. Und wir sind wirklich langsam am Ende. Egal welche schönen Dinge wir unternehmen, es gibt immer nur noch Geschrei. Es macht momentan sehr wenig Spass und unsere Geduld ist langsam am Ende. Es gibt klare Regeln und Strukturen bei uns. Der Umgang ist sehr liebevoll und Familienleben ist uns wichtig.

Mir ist durchaus bewusst, dass er stark in der Trotzphase ist und dass Geheule in seinem Alter normal ist. Ich empfinde es aber als übermässig viel und laut.

Ich liebe ihn als wäre er mein eigenes Kind, da gibt es gar keine Frage, aber momentan bräuchten wir wirklich Hilfe und Rat. Wir setzen ihn mittlerweile aufs Bett, wenn er gar nicht mehr hört oder nur noch schreit und sagen dann- in 5 Mintuen kann er wieder kommen (haben einen Wecker) oder wenn er sich ganz beruhigt hat.

Ich bitte nur um hilfreiche Antworten von Leuten, die das vielleicht auch so erlebt haben oder Profis :-). Vielleicht hat ja jemand eine passende Strategie. Vielen Dank!

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Tochter (4) beschimpft mich nur noch...

Ich weiß langsam nicht mehr weiter und dabei habe ich eine Engelsgeduld und viiieeeel Verständnis. Es geht um meine 4 jährige Tochter. Sie war noch nie ein einfaches Kind- nie so wie die anderen Kinder um uns herum. Sie war als Baby fast ein Schreikind, bis sie 2 Jahre alt war durfte niemand Anders sie anfassen- nicht mal die Omas- und wir konnten sie bei Niemandem lassen. Mit 1 1/2 Jahren bekam sie die heftigsten Trotzanfälle, die man sich vorstellen kann- demolierte ihr Zimmer, riss sich die Haare aus und war durch NICHTS zu beruhigen. Wir haben alle schlauen Expertentipps probiert- bei ihr fruchtete NICHTS! Es war immer sehr anstrengend, aber wir haben es immer irgendwie gemeistert und es wurde alles besser. Sie ist gleichzeitig ein ganz tolles Mädchen- ganz klar. Sie ist ihrem Alter weit voraus, sehr wissbegierig, witzig und fröhlich. Und sie liebt mich sehr- das weiß ich. Sie sagt es mir auch oft- nur in letzter Zeit nicht mehr. Abends im Bett kuschelt sie ganz lieb mit mir und will dass ich bleibe- aber sie kann ncht aufhören mich zu beschimpfen. Das geht morgens los- ich stecke den Kopf durch die Tür und bekommen ein "BÄH!"- Zunge raus- oder "Ich will Dich nicht sehen- Du bist ne blöde Kuh, Mami!"- das ist der Standardsatz mittlerweile. "Du bist gemein!" oder "Du bist ne blöde Kuh!". Ich bin immer nett zu ihr, tue alles für sie, setze aber auch konsequent Grenzen... ich bin der Meinung, ich bin echt eine gute Mutter. Ich muss dazu sagen, dass ich in einer lesbischen Beziehung lebe und sie in unsere Ehe hineingeboren wurde. Sie war von Anfang an auf ihre (leibliche) Mama fixiert- was ich ganz normal finde. Ich habe eher die Vaterrolle und tobe vel mit ihr, mache den Quatsch usw. Aber seit ein paar Wochen beschimpft sie mich nur noch. Sie will nur mit Mama allein sein und meine Frau geht bald am Stock, weil die Kleene nur an ihr klebt. Im Kindergarten hat sie es im Moment nicht leicht und fühlt sich von ihren Freundinnen ausgeschlossen. Wir haben in Betracht gezogen, dass sie es zuhause nachmacht, aber egal was wir versucht haben- NICHTS hilft. Wir haben mit ihr geredet, klar gemacht, dass mich das verletzt, wir haben geschimpft, gebrüllt, ihr Naschverbot erteilt, sie ins Zimmer gesteckt- ALLES. Nichts hilft. Wenn wir sie fragen, warum sie so gemein zu mir ist, weiß sie es nicht. Ich ertrage es nicht mehr... auch diese Undankbarkeit. Sie ist sehr ängstlich und ruft oft nachts oder abends im Bett. Ich bin sofort bei ihr- ich helfe bei Allem und als Dank werde ich nur beschimpft und aus der Famile ausgeschlossen. Meine Frau hat auch schon nicht mehr mit ihr gespielt, wenn sie gemein zu mir war- hilft nicht. Bald gehen wir zur Diakonie zur Paar/Familientherapie... Was mache ich nur falsch? Ich fühle mich, als hätte ich total versagt und verstehe nicht, warum. So blöd es klingt- ich finde, ich mache (fast) alles richtig... Ich kenne das von KEINEM anderen Kind!!! :(

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