Hilfe, wie galoppiere ich richtig an?

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3 Antworten

Das Sitzen im Galopp an sich, dazu schau doch bitte mal in den Antworten zu  ähnlichen Fragen - der notwendige Drehsitz ist oft beschrieben. Kurz: bei jedem Galoppsprung innere Hüfte und äußere Schulter vor.

Ordentlich angaloppieren gelingt nur aus einem gesetzten Trab - und das wird ohne entsprechenden Unterricht kaum zu lernen sein. Bitte besorg dir auch ein entsprechendes Buch - denn, so leid es mir tut, selbst theoretisch ist das viel zu komplex, um das mal eben " mit nem Tipp oder ein paar Übungen "zu lernen.

Erst wenn das Pferd im Trab über den Rücken geht, kann es versammelt angaloppieren ( oder aus dem Schritt, manche schaffen das besser). Ich kenne niemand, der das ohne regelmäßigen, guten Dressurunterricht gelernt hat. 

Manche Pferde kann man auch besser aus dem Leichttraben heraus angaloppieren - dazu mußt du aber zumindest das Pferd gut mit kleinen halben Paraden aufmerksam machen,  und im richtigen Moment angaloppieren. Galopphilfe bedeute auch deutlich mehr, als nur den äußeren Schenkel zurück - woher sollte  das Pferd denn so wissen, ob du angaloppieren, oder seitwärts reiten willst,  oder gar bloß verrutscht bist ( vor allem, wenn du so, wie Du es beschreibst, von einem ruhigen Sitz noch recht weit entfernt bist)

Auf sich allein gestellt dressiert man das Pferd besser darauf, auf Stimmkommandos zu hören. Denn korrekte Hilfengebung im Alleingang zu lernen, ist unmöglich, wenn weder Roß noch Reiter entsprechend ausgebildet sind.

Ein paar Sitzlongen würden Dir sicher sehr gut tun. Ob Du da wohl eine Möglichkeit finden kannst? 🐸

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hallo anni:)
"reiterlich zurückgeblieben" bist du sicher nicht, jeder lernt nunmal anders.
was du machst, sind die typischen "anfängerfehler" die eigentlich fast jeder macht.
ich würde dir ein paar longenstunden mit sitzschulung empfehlen.nur das bein zurück ist keine galopphilfe. es ist nur ein kleiner teil der hilfe.die korrekte hilfe lernst du aber nur bei einem guten trainer. dazu kommt dann das timing. die hilfe muss dann erfolgen, wenn das pferd in der richtigen position ist, richtig anzuspringen.
das das pferd so von der hinterhand kommt, ist super. aber für dich sicherlich noch nicht das richtige. was du aktuell kannst ist "oben bleiben", mit reiten hat das nicht so viel zu tun. aber da kannst du ja noch hinkommen. ich weis ja auch nicht wie hoch dein anspruch ist. wenn es dir reicht, in den GGA von A nach B zu kommen, ohne vom pferd zu fallen oder dem pferd nachaltig zu schaden, ist doch alles gut.
martingal ist ubrigens kein ausbinder, sondern ein hilfszügel. er tritt richtig verschnallt nur in aktion, wenn das pferd den kopf hochreißt. was es bei dir vermutlich tut, weil du ihm in den rücken plumst?!
wie gesagt, mein tip: sitzlonge. bis du einen zügelunabhängigen sitz hast.
viel erfolg.

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Kommentar von gingerseelen
13.07.2016, 16:50

Anfängerfehler sind das bestimmt nicht, denn es ist ja bloß das eine Pferd... Als Galopphilfe interpretiere ich nicht nur den äußeren Schenkel zurück zunehmen, sondern auch mit dem Inneren zu treiben, den inneren Zügel zu erhöhen und mich der Balance und dem Tempo des Pferdes einzufühlen... Ohh, das mit den Martingale wusste ich noch nicht :) danke dafür

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Kommentar von Viowow
13.07.2016, 17:54

dann passt du mit dem pferd vielleicht einfach nicht zusammen. auch das gibt es. wenn du aber schwungvollere pferde auch gerne reiten würdest, kann ich sitzschulungen nur empfehlen. oder mal einen reitersportkurs. ist auch toll:)

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Sorry, aber für mich klingt es jetzt so als ob du die drei grundgangarten noch nicht beherrschst.

Keinerlei körperkontrolle, inklusive absolut nicht ruhiger, also völlig unkontrollierter Hand (nicht Körper unabhängig), unkontrolliertes Bein, kein Schwerpunkt und keine Balance. Du weißt anscheinend auch nicht wie du reagieren solltest wenn so etwas passiert wie wenn ein Pferd zulegt, oder ähnliches.

Ich würde dir empfehlen longenstunden zu nehmen. Also ganz von vorne anzufangen.

 Erstmal lernen wie man auf einem Pferd sitzt im Schritt und Trab, dann Galopp. Wie die grundsätzliche Haltung sein sollte. Dich in die Bewegung einfühlen und deine Balance finden. Korrekter Schwerpunkt und Beinlage, etc. zusätzlich auch warum der korrekte Sitz wichtig ist, welche 'Funktion' dein Bein/Wade/Absatz/etc hat. Grundwissen aneignen. 

Wenn du so weitermachst denke ich nicht, dass du viel lernen kannst, da du ja gar keine Chance hast erstmal im Trab ruhig zu sitzen, du hängst denke ich auch im Zügel und dein Bein schlenkert sonstwo. Weder dir noch dem Pferd macht es so Spaß. Und es soll ja Spaß machen und motivieren! Du sollst dich nicht hilflos und unkontrolliert beim reiten fühlen, 

Suche dir einen guten Reitlehrer, wenn du in dem Stall wo du jetzt bist nicht gefördert wirst und die ganze Zeit so auf dem Pferd herumhoppeln gelassen wirst. Bitte Wechsel den Stall.

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Kommentar von gingerseelen
13.07.2016, 16:45

Da dies nur ein rein sachlich geschriebener Text ist, finde ich deine Antwort ziemlich... ''plump''. Da mich höchst wahrscheinlich noch nie auf einem Pferd sitzen sehen hast, finde ich deine Antwort auch nicht besonders konstruktiv. Es hakt bei mir beim Angaloppieren bei genau einem Pferden. Vielleicht war das ein Formulierungsfehler, aber ich habe ja nicht umsonst geschrieben., dass ich die drei GGA beherrsche. Bei jedem anderen Pferd funktioniert es problemlos, das Angaloppieren, wie es mir in diversen Ställen beigebracht wurde: in der Kurve äußerer Schenkel nach hinten, mit dem Inneren weiter treiben, innere Hand !etwas! höher nehmen und mich der Biegung des Pferdes und seiner Balance anpassen und dann entspannt an galoppieren. Klappt!  Bloß bei diesem Haflinger verliere ich meinen Körperschwerpunkt und falle im Sattel nach vorne.

"Erstmal lernen wie man auf einem Pferd sitzt, im Schritt und im Trab[...] 

Äh... hallo? Ich reiste seit sechs Jahren und wenn ich eine Sache beherrsche, dann ist es Schritt, Trab und Galoppieren...

Nrin, das muss ich sagen, bei der Stute wusste ich nicht, wie ich reagieren sollte, als die wie eine wahnsinnige angaloppierte. Gebogene Linien reiten, versammelter Galoppieren, sich der Bewegung des Pferdes anpassen, zurücklehnrn. Tja, hat halt nicht funktioniert.

Und noch was: im Trab sitze ich ruhig... 

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