Hilfe! "Wie entwickelt sich Identität?"

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2 Antworten

Das ist ein Thema das meiner Meinung nach nicht einfach kurz und knapp erklärbar ist. Man kann sich aber vorstellen das man wie ein halb beschriebenes Blatt zur Welt kommt. Eine hälfte der Identität liegt in den Genen die andere entwickelt sich aus Lebenserfahrungen, Beobachtungen, Kommunikation mit anderen...

Danke hoffe trotzdem auf weitere beiträge... LG

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  1. Urvertrauen versus Urmisstrauen: 1. Lebensjahr; entsprechend den Um- weltbedingungen lernt das Kind seiner Umgebung zu vertrauen oder zu miss- trauen. (entspricht der oralen Phase nach Freud).
  2. Autonomie versus Scham und Zweifel: 2. - 3. Lebensjahr; durch die Mög- lichkeit die Umwelt unabhängig zu erforschen, kommt es zur Autonomie. Bei übermäßiger Kritik oder Unterdrückung der kindlichen Neugier zu Scham und Zweifel. (entspricht der analen Phase nach Freud).
  3. Initiative versus Schuldgefühl: 4.-5. Lebensjahr; abhängig von Erziehungs- und Umweltbedingungen entsteht Initiative oder Schuldgefühl. (entspricht der phallischen Phase nach Freud).
  4. Leistung versus Minderwertigkeit: 6.-11. Lebensjahr; von Bedeutung sind nun auch Schule und Gleichaltrige. Bei Unterdrückung der Aktivitäten kommt es zu Minderwertigkeitsgefühlen. (entspricht der Latenzzeit von Freud).
  5. Identität versus Rollendiffusion: 12.-18. Lebensjahr; der Jugendliche entwi- ckelt seine eigene Identität, seine eigenen Ziele oder es entwickeln sich negative Weltbilder mit Rollendiffusion, z.B. Drogenabhängigkeit oder Kriminalität bei Jugendlichen. (nach Freud beginnt hier die genitale Phase).
  6. Intimität versus Isolation: junges Erwachsenenalter; es entstehen emotiona- le, sexuelle oder moralische Bindungen an andere Personen oder aber Isolation und Einsamkeit.
  7. Zeugende Fähigkeit versus Stagnation: mittleres Erwachsenenalter; Fami- lie, Beruf und gesellschaftliche Interessen können im Mittelpunkt stehen oder es kommt zur Stagnation.
  8. Ich-Integrität versus Verzweiflung: Alter; entweder beschließt der alte Mensch sein Leben mit Zufriedenheit und positiver Rückschau oder er reagiert mit Verzweiflung, da er seine Ziele im Leben nicht erreichen konnte.

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