Hilfe! Welcher Beruf passt zu mir? Gibt es einen richtigen Beruf für mich Selbstständig?

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4 Antworten

Du schreibst: .......
und ich selbst richte Hobbymäßig für andere Leute Motorräder her. Ich
habe mir alles selbst beigebracht und mir einen sehr guten Namen in der
Szene gemacht.(Habe sogar eine eigene Werkstatt) Mittlerweile laufen die
Geschäfte so gut dass ich überlege ein Kleingewerbe anzumelden,...

Dir ist wohl nicht klar, dass das was du machst oder machen möchtest, eine Meisterausbilung voraussetzt, so bald das gewerblich erfolgt.

Und noch was: es gibt KEIN Kleingewerbe, es gibt ein Gewerbe und fertig. Das was du meinst ist die Kleinunternehmerreglung nach §19 UstG. Nach dieser Reglung bist du bis zu einem Jahresumsatz von 17.500€ ( Umsatz = nicht Gewinn) von der Meherwertsteuer befreit.

Alle anderen Steuerarten und Abgaben bleiben von dieser Reglung unberührt.

Das bedeutet, dass du auf deinen Rechnungen keine MwST extra ausweisen darfst, was all deine potenziellen gewerblichen Kunden abhalten wird dir Aufträge zuerteilen, da auf deinen Rechnungen die MwST nicht extra ausgewiesen werden darf. Und somit können die Abzugsberechtigten Firmen die MWST beim FA nicht geltend machen.

Und zum anderen kannst du deine verausgabte MwST beim FA nicht gegenrechnen.

In dieser Branche die du ergreifen willst, wirst du ratzfatz weit über diese 17.500€ Jahresumsatz kommen. Alleine schon der Ersatzteil einkauf wird teuer.

Deshalb, mache deine schulische Ausbildung, danach eine Lehre in Maschienebau, und dann den Meister. Wenn du noch dazu in der Lage bist kannst du immernoch BWL studieren.

Ganz wichtig: sammle ersteinmal wirkliche praktische Erfahrungen im maschienenbau bevor du an die Selbsständigkeit denkst.

Und noch was: selbstständig sein ist nicht so coll wie du dir das vorstellst.

Selbstständig bedeutet: selbst und ständig. Zumindest in den Ersten Jahren des Aufbaues.

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Frag mal deinen Fachlehrer an der Schule.

Schau mal im Internet unter "Berufswahltest" als Vorab-Info.

z.B. berufswahl.plakos.de/

Dann zum Arbeitsamt Berufsberatung.

Und dann die Eltern fragen nicht vergessen.

Die sollen das ja bejahen und bezahlen, oder?.

Ansonsten: erst Schule, dann Ausbildung/Studium, dann selbständig. Sonst wird das nur ein Lebensgewurschtel. Viel angefangen, nichts vollendet, nur Frust ohne Anerkennung und manche Pleite. Nur heldenhafte Tellerwäscherkarrieren haben den Aufstieg unter die Top Tausend ohne fundierte Ausbildung geschafft. Hasardeure eben.

Viel Glück und Erfolg!


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Wer soll diese Frage beantworten,außer Du selber.Mit freundlichen Grüßen Archimedes777!

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Da ich selbst Unternehmer werden will, empfehle ich es auch dir etwas eigenes hochzuziehen. Sei ein Entrepreneur.

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