hilfe wegen schwerbehinderung

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1 Antwort

Hallo salatblat,

Sie schreiben:

hilfe wegen schwerbehinderung.schönen guten abend bin jahrgang 53 weiblich habe alle voraussetzungen für die schwerbehinderten rente problem gdb wurde rückwirkend ab august 2013 auf 50% anerkannt nach widerspruch<

Antwort:

Die Schwerbehinderung wird grundsätzlich in Grad der Behinderung (GDB 50) ausgewiesen, auf keinen Fall in Prozent!

In der Regel besteht ein Anspruch auf Rente frühestens ab offiziellem Antragsbeginn und nicht Rückwirkend!

Des weiteren sind je nach Alter (Geburtsdatum) verschiedene Scenarien zu berücksichtigen!

google>>

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/03_broschueren_und_mehr/01_broschueren/01_national/die_richtige_altersrente_fuer_sie.html

Auszug:

Altersrente für schwerbehinderte Menschen

Für schwerbehinderte Menschen ist es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer, einen passenden Arbeitsplatz zu finden. Außerdem lässt ihre gesundheitliche Situation eine Beschäftigung bis zur Regelaltersgrenze von 67 Jahren oftmals nicht zu. Deshalb können sie bereits vorher ohne Abschlag in Rente gehen.

Die Altersrente für schwerbehinderte Menschen können Frauen und Männer erhalten, die

bei Beginn der Rente schwerbehindert oder – bei vor 1951 geborenen Versicherten – berufsoder erwerbsunfähig nach dem bis Ende 2000 geltenden Recht sind und die Mindestversicherungszeit (Wartezeit) von 35 Jahren erfüllen. Für nach 1950 geborene Versicherte führt Berufsoder Erwerbsunfähigkeit nicht mehr zu einem Altersrentenanspruch. Schwerbehinderte Menschen sind alle Personen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 (höchstmöglicher GdB = 100). Ihre Schwerbehinderung wird durch den Schwerbehindertenausweis oder bescheid nachge wiesen. Sie muss beim Versorgungsamt beantragt werden und bei Rentenbeginn noch vorliegen.

Wurden Sie vor 1952 geboren, liegt die Altersgrenze für diese Rente bei 63 Jahren. Sie können aber vorzeitig mit einem Abschlag von 10,8 Prozent ab 60 in Rente gehen. Aus Vertrauensschutzgründen können Sie sogar ohne Abschlag ab 60 in Rente gehen, wenn Sie bis zum 16. November 1950 geboren sind und am 16. November 2000 schwerbehindert oder berufsoder erwerbsunfähig nach dem bis 2000 geltenden Recht waren.

Wurden Sie in der Zeit von 1952 bis 1963 geboren, wird die Altersgrenze für eine abschlagsfreie Rente stufenweise angehoben. Wurden Sie 1964 oder später geboren, liegt sie bei 65. Sie können die Altersrente jedoch vorzeitig mit einem Abschlag in Anspruch nehmen.

In der o.a. DRV-Broschüre finden Sie ab Seite 20 eine Tabelle, wo Sie die für Ihr Geburtsdatum zutreffenden Regeln ablesen können!

Hier heißt es bei Geburtsdatum in 1953:

Anhebung der Altergrenze um 7 Monate!

Künftiger normaler Rentenbeginn 63 Jahre + 7 Monate!

Frühester vorzeitiger Rentenbeginn mit 60 Jahre + 7 Monate und Rentenabschlag in Höhe von 10,8 %!

Lesen Sie bitte in der Broschüre weitere Einzelheiten weiter:

habe aber keinen rentenantrag gestellt da nicht gdb 50 vorlag gibt es die rente rückwirkend frühstmöglich<

Der Rentenantrag

Wenn Sie eine Rente beziehen möchten, müssen Sie einen Antrag stellen.

Der Antrag ist sehr wichtig für den Rentenbeginn.

Stellen Sie den Antrag auf Altersrente schon vorzeitig (zum Beispiel etwa drei Monate vor dem maßgeblichen Geburtstag) oder innerhalb von drei Kalendermonaten nach Ablauf des Monats, in dem Sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen (zum Beispiel Vollendung des 60., 63. oder 65. Lebensjahres), dann beginnt die Altersrente von dem Monat an, zu dessen Beginn die Voraussetzungen erfüllt sind.

Können Sie Ihren Rentenantrag nicht selbst stellen, zum Beispiel weil Sie erkrankt sind, sollten Sie eine Person Ihres Vertrauens damit beauftragen. Der Vertrauensperson müssen Sie dafür eine schriftliche Vollmacht erteilen.

Fazit:

Um keine unnötige Zeit zu verlieren, Termin mit Ihrer zuständigen DRV-Rentenanstalt in Wohnortnähe vereinbaren, alle vorhandenen Unterlagen zum Termin mitnehmen, zusammen mit dem dortigen Sachbearbeiter den Antrag ausfüllen, Eingang der Unterlagen schriftlich bestätigen lassen, auf keinen Fall Originalunterlagen aus der Hand geben!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

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Kommentar von tuannga210311
03.07.2014, 11:50

Wie immer => fachmännische Beratung bzw. Antwort! ;-)

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