Hilfe! Vom Arbeitgeber ausgenutzt!

7 Antworten

Überstunden darf der Arbeitgeber anordnen, so lange sie zumutbar sind und die gesetzlichen Arbeitszeiten nicht überschritten werden.

Zumutbar sind sie so lange, wie sie einen "vorübergehenden Zustand" darstellen.

Die maximale Arbeitszeit ist im Arbeitszeit-Gesetz festgelegt. Danach darf die werktägliche Arbeitszeit 8 Stunden nicht überschreiten, wobei Werktage auch Samstage sind. Sie kann aber auf bis zu 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt 8 Stunden werktäglich nicht überschritten werden, § 3 ArZG. Da die meisten von uns nicht an allen 6 Werktagen in der Woche, sondern nur an 5 Tagen arbeiten, hat der Arbeitgeber während der Frist von 24 Wochen also praktisch 192 Stunden zusätzlich zur Verfügung, die er als Überstunden anordnen kann (immer vorausgesetzt, daß es sich um eine vorübergehende Angelegenheit handelt!).

Wenn der Arbeitgeber von Ihnen mehr als 10 Stunden Arbeit täglich verlangt, schauen Sie bitte nach, ob für Sie ein Tarifvertrag gilt. In einem Tarifvertrag kann nämlich die Arbeitszeit auch über 10 Stunden werktäglich hinaus verlängert werden, wenn entweder

ein Teil Ihrer Arbeitszeit nicht wirklich Arbeit, sondern "Arbeitsbereitschaft" ist oder die Regelung auf höchstens 60 Tage im Jahr beschränkt ist.

Viele Experten raten dazu, genau Buch darüber zu führen, wann man wie viele Überstunden im Unternehmen geleistet hat. Nur dann, wenn man genau darlegt, an welchen Tagen und zu welchen Tageszeiten man über die übliche Arbeitszeit hinaus gearbeitet hat, hat man später eine Chance, vor dem Arbeitergerichts Recht zugesprochen zu bekommen. Üblich ist, dass man für Überstunden an anderen Tagen weniger arbeiten muss oder eine Extra-Zahlung erhält. Im Arbeitszeitgesetz ist fest verankert, dass ein Freizeitausgleich vor der Bezahlung von Mehrarbeit stattfinden soll. Hinweise darauf, ob man Zuschläge für Überstunden bekommt, sucht man im Gesetz aber vergebens. Allerdings wird bei einigen Tarif- oder Einzelarbeitsverträgen ausgehandelt, dass man meistens 25% Zuschlag auf den Stundenlohn erhält, an Sonn- und Feiertagen sogar bis zu 50%.

Nur dann, wenn man als Mitarbeiter einen triftigen Grund hat, kann man “Nein” zu Überstunden sagen. Ein wichtiger Grund wäre beispielsweise ein Hochzeitstermin. Bei einem geplanten Einkaufsbummel hingegen muss man als Arbeitnehmer den kürzeren ziehen. Allerdings gibt es auch bei Überstunden Grenzen, die der Arbeitgeber einhalten muss. Überstunden dürfen nicht zum Normalfall werden. Damit Überstunden angeordnet werden können, muss ein tatsächlich vorliegender betrieblicher Bedarf bestehen. Außerdem muss darauf geachtet werden, dass das Arbeitszeitgesetz eingehalten wird. Nach maximal 10 Stunden am Tag oder 60 Stunden in der Woche dürfen keine Überstunden mehr angeordnet werden.

Tipp: Arbeitszeiten genau festhalten und dann nach 3 Monaten die Zahlung bzw den Ausgleich der geleisteten Überstunden erst schriftlich fordern, dann über Anwalt einklagen.

Das kann doch wohl nicht wahr sein. Selbst für 30 Stunden müsstest Du schon mind. knapp 1000 Euro netto haben und bei Überstunden einen Freizeitausgleich. Du verdienst ja weniger als ein Hartz IV-Empfänger bekommt. Ich rate seltenst zu sowas - ehrlich - aber nimm Dir einen KS - einen schönen langen - mind. 6 Wochen und nutze diese Zeit um Dich woanders zu bewerben und vorzustellen. Das ist ein absolutes Nogo - würde sogar vors AG gehen ehrlich gesagt

das ist verarschung ,lass das nicht mit dir machen, wahrscheinlich kriegst du net mal diese überstunden ausgezahlt.höre dort auf und verlange deine überstunden ausgezahlt zu bekommen, solange bis die das auch machen.nur weil der arbeitsmarkt nichts hergibt musst du nichts o mit dir umgehen lassen.

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LG dolphin-jenny

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