Hilfe - Verständnisproblem - Veganer

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18 Antworten

Hi,

ich würde mal sagen, dass Veganer den Tieren kein Leid zufügen wollen, und deshalb keine Milch, kein Ei usw. essen und ggf. sogar keine Wolle, kein Leder usw. kaufen. Denn alle diese Produkte werden heutzutage absolut nicht mehr tiergerecht hergestellt, wie die "Nutztiere" heutzutage behandelt werden, kann man als absolut unmenschliches Verhalten bezeichnen.

Ich denke, viele Produkte könnte man dann akzeptieren, wenn die Tiere ein schönes Leben im Grünen hätten, aber das ist leider heutzutage überhaupt nicht der Fall...

Die Tierschutzorganisation PETA sagt dazu:

Wir haben nicht das Recht, Tiere in irgend einer Form auszubeuten, zu misshandeln oder zu verwerten.

  • Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen.

  • Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren.

  • Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen.

  • Tiere sind nicht dazu da, dass sie uns unterhalten.

  • Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie ausbeuten.

Wer Tiere mag und ihnen nichts Unmenschliches antun will, sollte also konsequenterweise "vegan" leben.

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chocolateberry 04.05.2010, 08:52

Sorry wenn das spät kommt, aber ich finde diese Antwort hilfreich und hat mich auch zum Veganer gemacht. (seit Februar) Danke!

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das "argument" des bekannten hört man öfter, das macht es aber nicht intelligenter. fleischesser sind ja auch nicht wahllos: nicht viele ziehen sich wirklich alles an fleisch rein, das es gibt; da werden die nasen gerümpft über dinge, die anderswo delikatessen sind. frag ihn mal, wie viele würmer, schnecken, insekten etc. er schon gegessen hat. wenn er die wahl hat, dann hat ein veganer auch die wahl. dann wäre noch die frage, wieso er seine meinung nicht umsetzt: ER ist ja der meinung, dass auch pflanzen leben und nicht gegessen werden dürfen - dann soll ER das halt machen bzw. lassen. der bekannte ist ein beispiel eines menschen, der den kategorischen imperativ (lebe stets so, dass dein verhalten zu einem allgemeingültigen gesetz erhoben werden könnte) nicht verstanden hat: er meint, er hätte die totale einsicht und würde alles richtig machen. die hat er aber nicht, seine einsicht ist wie die jedes menschen beschränkt. er kann nicht alles wissen und nicht alles verstehen. letztlich kann in vielen dingen nur jeder für sich entscheiden, es gibt keine allgemeingültigkeit (und wenn doch, dann hätte ich schon ein paar vorschläge). ich habe den eindruck, dass manche fleischesser diese art der ernährung als so einschränkend wie möglich darstellen, damit nur ja keiner auf die idee kommen kann, man könnte seine eigene lebensweise zumindest ein bißchen verändern.

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Warum ich mich vegan ernähre? Aus ethischen und ökologischen Gründen!

Fleisch: Tiermord und Tierquälerei. Milchprodukte: Unnatürliche Tierhaltung, Zwangsbesamung und Tierquälerei. Eier: Tiermord an 45 Mio. männlichen Küken im Jahr in Deutschland und unnatürliche Tierhaltung andere Tierprodukte: Tiermord, Ausbeutung, etc.

  1. finde ich, dass kein Tier sterben muss, damit ich etwas zu essen bekomme!
  2. ja, Pflanzen sind so gesehen auch Lebewesen, aber wir Veganer essen nun mal laut unserer Definition keine Tiere/Insekten und Produkte von ihnen. Es steht nirgendwo, dass der Verzehr von Pflanzen verboten ist.
  3. wären Tiere Menschen, würde jeder sich aufregen, wenn sie vergewaltigt (Zwangsbesamung) würden! Die massenhaften Tiermorde gehen allen am Hinterteil vorbei. Ich bezweifel, dass diejenigen "damals" hingeschaut hätten. Eher auch weggeschaut und den Rest denkt ihr euch! Ich sage nur mal am Rande, dass man es doch nicht hinnehmen kann, dass 45 Mio. männliche Küken wegen ihrem Geschlecht vergast und geschreddert werden. Ach ja, aber sich aufregen, wenn in China weibliche Babys getötet werden, weil die nur ein Kind haben dürfen und nur die männlichen Nachfolger was zählen,...

Das könnte ich so fortführen. Sich über Veganer aufregen, sie nicht respektieren und akzeptieren, ist doch echt idiotisch und diskriminierend.

Aber ich denke, dass die Omnis, die so fragen, nur aufwiegeln wollen, um einen dumm da stehen zu lassen. Von daher sollten Veganer solche dumme Menschen einfach links liegen lassen und nicht mehr beachten!

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Schotenknipser 20.01.2010, 06:21

Falsche Tierhaltung ist kein Argument für Vegetarismus. Es ist ein Argument dafür, nur Fleisch / Eier / Milch etc. aus vernünftiger Haltung zu konsumieren. Nett ist auch der Hinweis mit der "Definition" der Veganer. Genau das ist es: Irgendwer hat irgendwann mal irgendwas definiert und als gut bzw. schlecht eingeordnet...

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forbiddendogs 20.01.2010, 14:38
@Schotenknipser

....oder einfach mal BEHAUPTET, dies oder jenes sei (Zitat Schotenknipser:) "gequirlter Blödsinn!" - - lächel

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Schotenknipser 20.01.2010, 14:56
@forbiddendogs

Wer hier irgendetwas behauptet hat, bist ja wohl du! Dein Hinweis, der Mensch sei aufgrund seiner Darmlänge Pflanzenfresser ist nachweislich falsch. Das ist nicht nur ein wenig falsch, sondern völlig falsch = Blödsinn! Der Mensch (als Omnivore) liegt mit seiner Darmlänge sogar tendenziell deutlich dichter am Fleischfresser denn am Pflanzenfresser. Es sind Leute wie du, die aufwiegeln! (die Antworten hie sind der beste Beweis. Es sind die Veganer, die die Allesfresser als Mörder und intolerant beschimpfen!) Ich kenne auch anteilig deutlich mehr Veganer, die so aufwiegeln, als Allesfresser, die gegen Veganer hetzen. Was sagt uns das? Vielleicht dass Fleischverzicht aggressiv macht? (SCNR - der letzte Satz jedenfalls ist nicht wissenschaftlich...)

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forbiddendogs 20.01.2010, 18:38
@Schotenknipser

Wir haben die Ausstellung Körperwelten besucht (jaaa, AUCH schwer umstritten) die Bilder und Objekte betrachtet, die Texte gelesen, verinnerlicht und disputiert und war speziell das Objekt Gorilla höchst interessant und für uns/mich eine bemerkenswerte Erfahrung zunm Thema Pflanzenesser/Darmlänge/Menschenähnlichkeit. Somit habe ich das Thema nicht dank Wissensmangel, sondern dank Hinzulernen aufgenommen.

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kimkarlotta 09.03.2010, 17:22
@Schotenknipser

Egal in welcher Haltung ist ein Tier immer noch eingesperrt und seine einzige Lebensberechtigung ist es, möglichst viel Fleisch oder Milch oder Eier zu produzieren. Wenn man damit ein Problem hat, ist es eben nicht bloß eine Frage der Haltung.

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Wir, sowohl mein Mann als auch ich, haben vor vielen Jahren zuerst aus gesundheitlichen Gründen begonnen, uns zuerst vegetarisch und oft über längere Perioden vegan zu ernähren. Nach der Umstellung hat sich nicht nur unsere Gesundheit verbessert, sondern auch unsere spirituelle Entwicklung . In Deutschland haben wir keine tierischen Produkte konsumiert, weil eben auch bei Milch, Honig und Eiern etc. die Produkte zwangsläufig aus nicht naturgemäßer Haltung kommen. Jetzt leben wir in den Bergen von Gran Canaria, und bekommen hin und wieder von Nachbarn Eier von Hühnern, die auf einer 15.000m² so lange leben dürfen, bis sie eines natürlichen Todes sterben. Auch Milch bekommen wir ab und zu, die von Ziegen stammt, die noch über die Berge ziehen.Das finde ich vertretbar. Für uns ist inzwischen nicht nur der gesundheitliche Aspekt wichtig,indem wir so wenig als möglich denaturierte Nahrungsmittel zu konsumieren, sondern wir achten vor Allem darauf, uns nicht mitschuldig an Tierleid zu machen. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, weiß, daß es auch für die Umwelt die bessere Lösung ist. Ganz sicher ist die von Gott gedachte Nahrung für den Menschen vegetarisch, denn der Urmensch konnte nur das essen, was er fand: Blätter, Früchte, Samen. Wir stellen immer wieder fest, daß wir, wenn wir mal wieder für eine Weile so leben, nicht nur innerhalb kurzer Zeit eine spürbare Verbesserung unseres Allgemeinbefindens, sondern auch eine Klarheit der Gedanken erleben, die ich nur jedem wünschen kann. Leider sind wir alle, und wir auch, von Gewohnheiten geprägt, die uns wider besseren Wissens in eben diese alten Gewohnheiten zurückfallen lassen. Bei uns ist das hin und wieder mal Brot oder Ähnliches. Fleisch oder Fisch, oder irgendwelche Produkte , die von getöteten Tieren , egal welcher Spezies, stammen, sind allerdings immer ausgeschlossen!!!

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forbiddendogs 20.01.2010, 10:37

sorry, aber GOTT - bzw. seine Priester - hat formuliert: Ich gebe Euch Pflanzen und Tiere in Eure GEWALT. Und NICHT etwa OBHUT....heul Also, mit Gott ist hierbei eher schlecht leben..... ich bin folglich nicht nur Veganer (mit gelegentlichen Käserückfällen, für die ich mich schäme) sondern auch noch Atheist.... weil ich nicht erkennen kann, wieso man Geschütze segnen muß, weise Frauen verbrennen, Kinderkreuzzüge inszenieren... Menschen in Gaskammern schicken läßt und heutzutage Kinder-verhungern zusieht auf dieser reichen Welt .... und und und. Ein Gott, der sowas ZULÄSST einschließlich nie endendes KZ-Leben für Tiere, der ist für mich KEIN Ansprechpartner.......

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kasigesine 20.01.2010, 11:01
@forbiddendogs

Bitte ersetze das Wort "Gott" durch "Natur", dann sind wir beide absolut einer Meinung!!!

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1. Die meisten Pflanzen sind einjährig, deshalb die hohe Anzahl an Samen um die Art zu erhalten.

2.Ein Nutzbaum der Früchte erbringt entwickelt mit der Zeit Wildtriebe, die nichts mehr tragen. Deswegen werden Nutzpflanzen geerntet, bzw. einem Gesundschnitt unterzogen. Einjährige, die man wuchern und aussamen lassen würde, würden sich in der neuen Wachstumsperiode gegenseitig ersticken, also ist ein ausdünnen (ernten) des Bestandes arterhaltend.

Eine einjährige Pflanze stirbt so oder so nach Ablauf ihrer Lebenszeit, und Nutzbäume/sträucher würden ohne Rückschnitte nach einiger Zeit nicht mehr tragen- aber wenn ich einem Schwein ein oder 2 Beine abschneiden würde, was dann? Wachsen 4 nach, oder wie?

Davon ab waren Menschen schon immer Pflanzenfresser- die sich mit Heißhunger auf ein Stück Fleisch stürzten wenn sie es bekamen.

Und unbestritten ist auch, dass egal ob Fisch, Fleisch oder Pflanze, nur das in einer gesunden und natürlichen Umgebung (auf)gewachsene auch gesund ist.

Ich bin bekennende Fleischfresserin.

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forbiddendogs 20.01.2010, 19:16

na ja, aber wie erhalten wir uns längerfristig bei dem ganzen Raubbau zwecks Fleischaufzucht die GESUNDE und natürliche Umwelt, die wir ja nun ALLE brauchen....... der Jammer ist ja, daß das Maßhalten auch out ist. Bei unseren Großeltern gab es nicht TÄGLICH Fleisch, wurden nicht Unmengen an tierischen Lebensmitteln schlecht dank Überproduktion. DAS kommt ja AUCH noch dazu, daß Profit-Gier alles so sinnlos anheizt und übertreibt, was in gesunden Maßen noch vertretbar wäre. Und was ist mit diesen grauenhaften Tiertransporten, weil angeblich in Italien "besser" geschlachtet wird.... All sowas kommt ja noch als krankhafter Auswuchs hinzu! Da kommts halt zwangsläufig, daß doch allerhand Leute sagen - DAS ALLES ist für mich ethisch nicht mehr vertretbar, damit mag ich NICHTS zu tun haben. Jo und dann verdienen lt. Schotenknipser halt 'n paar Leutz "ne goldene Nase" an den 3 Rezeptbüchlein, die unsereiner zum Einstieg in neue Lebensqualität braucht. :))

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Ich frag mich immer ob Veganer in Häusern wohnen, Bücher lesen und Internet benutzen (Internet offensichtlich schon ^^). Denn wo ein Haus steht haben mal Insekten gelebt, das Holz aus dem Bücher gemacht wurden war Heimat von Insekten und Tieren und die verwendeten Erdölprodukte wurde mit Schädigung von Umwelt (und Tieren) produziert. Das Internet verbraucht Strom und benötigt Elektronik. Elektronik wird aus Rohstoffen produziert, bei deren Gewinnung die Lebensräume von Tieren zerstört werden. Strom wird aus Kohle, Erdgas, Öl und Uran produziert. Auch hier müssen Tiere schon bei der Gewinnung der Rohstoffe "leiden". Von daher sollten Veganer mal darüber nachdenken ob die vegane Konsequenz nicht der menschlichen Existenz zu wider läuft.

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Wer wäre eigentlich noch Fleischesser, wenn er das Zeug nicht abgepackt im Supermarkt oder scheibenweise beim Fleischer kaufen könnte, sondern in ein Schlachthaus MÜSSTE, ein Messer in die Hand gedrückt bekäme - DA steht das Kalb und schaut Dich an, bittesehr, bedien Dich, erledige es selbstpersönlich und schneide raus, was Du wolltest..... Im Direktfall steigt einem die Moral evtl. eher ins Gehirn? Ein Argument ist es nicht, ich weiß, aber vielleicht ein Moment zum Innehalten und Bedenken?

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ich kaufe tierische produkte nur von bio-herstellern und esse auch nicht sonderlich viel fleisch, da es einfach nicht notwendig ist. ganz möchte ich darauf nicht verzichten, aber man muss es nicht übertreiben.

das problem bei allen produkten, die vom tier kommen, ist dass die tiere unter extrem schlechten bedingungen gehalten werden. es geht also nicht unbedingt (bei manchen sicherlich) um den ekel vor den produkten, sondern um die quälerei der tiere

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Veganer09 22.01.2010, 12:03

Stimmt nur werden bei der biologischen Tierhaltung auch Kühe und Kälber ausgebeutet und getötet und auch männliche Kücken geschreddert oder vergast.

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kevin92 16.02.2010, 22:02

Naja das Futter der Biotiere unterliegt härteren Auflagen. Oh man... d.h. sie bekommen, dass zu fressen für dass sie geboren sind, also zumindest teilweise. Was die Tierqual angeht ist man beim Biobauern auch nicht wirklich besser dran...

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wenn der Mensch zb. den Bienen nicht den Honig nehmen würde....Folgen..schau mal Bee Movie, da kannn man es gut sehen! Da geht die Pflanzenwelt kaputt, weil die Bienen vor lauter Honig nicht mehr wissen wohin...genauso ist es mit der Milch und den Eiern....ich bin erlich gesagt der Meinung deines Bekannten! Denn weiss mann denn, ob nicht auch die Salate und Co. unendliche Qualen leiden und stille Schreie ausrufen?!? ich nicht! Deshab stelle ich auch alles auf eine Stufe und esse alles, was mir schmeckt!ABER JeDER SOLL SO LEBEN WIE ER MAG ob mit oder ohne Fleisch oder sonstige tierische Produkte!

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Murrmurr 20.01.2010, 18:21

Wohin mit der Milch und den Eiern? Wusstest Du, dass das ursprüngliche Huhn nur 8-20 Eier pro Jahr legt zur Brützeit? Und nur dann welche nachlegt, wenn ein Raubtier welche entnommen hat? Und das um den eigenen Fortbestand zu sichern. Wieviele Eier gibt ein heutiges Huhn? 300-350 pro Jahr! Und das mit Hilfe von Züchtungen, Hormonen. Ein Huhn, das so viele Eier legt, ist nach einem Jahr krank und kaputt (hat schwache Knochen wegen Calciumverlust) und wird als Suppenhuhn verabeitet. Toll oder? Die Tiere geben die ja einfach so, von Natur aus....<-- das klang so bei Dir, deshalb auch die Erklärung, dass die Tiere wirklich gequält werden. Zu der Milch: Wenn eine Katze Kätzchen bekommt, hat sie Milchfluss, dasselbe bei Menschen und anderen Säuetieren. Eine Kuh gibt folglich nur dann Milch, wenn sie ein Kalb hat. Eine Kuh muss heute statt 2000 Liter, wie ursprünglich, 12000 Liter pro Jahr geben. Um diesen Milchfluss zu gewährleisten, wird die Kuh immer wieder geschwängert. Das Kalb wird ihr sofort weggenommen und mit einer Kraftbrühe gefüttert. Die männlichen Kälber werden gemästet und landen als Kalbsfleisch, Kalbleder und als Lab für den Käse. Die weiblichen werden geschwängert und müssen Milch geben. Eine Kuh lebt in der Natur bis zu 25 Jahren, in der heutigen Massentierhaltung endet ihr Leben mit 4 Jahren, da der Milchfluss geringer wird und die Kuh unrentabel wird. Also, Fazit: Kuhmilch gehört den Kälbern! Eier sollten laut Natur Kinder der Hühner sein und nicht unserem Verzehr dienen. Es geht auch anders und ohne dieses ganze Leid, nämlich: VEGAN

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forbiddendogs 22.01.2010, 18:57
@Murrmurr

....bei uns in der Wiese gibts noch Wildbienen. Die erledigen die Befruchtung der Obstbäume und den Honig behalten sie selber und wissen naturgemäß, wie sie ihn sinnvoll horten und einteilen. Die Imker hier im Dörfle haben ihre Völker wg. 'ner eingeschleppten Bienenkrankheit weitgehend verloren - somit dürften wir nach Deiner Aussage keine Äppel, Pflaumen, Birnen mehr ernten - aber letztes Jahr wußten wir nicht hin mit den Obstmengen. Hummeln sind ja auch noch da - die arbeiten zeitlich länger und wettermäßig unbeirrter als Bienen und behalten die Ergebnisse ihres Fleißes AUCH selber. Also, die Bienen, die Du meinst, hat sich der Mensch zwecks Ausbeutung angeeignet. Und die Veganer, die auf Honig verzichten, möchten keine Tiere ausbeuten. Mit Eiern und Milch hat Murrmurr erklärt.

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Mausimaus80 19.05.2010, 00:36

Wie kann man sich als Mensch überhaupt über die Tiere stellen und sogar die absurde behauptung aufstellen dass tiere ohne den manschen nicht lebensfähig wären? Wer tiere als minderwertige, unwertvolle wesen sieht, die dem menschen, der höherwertig und erhaben ist unterstellt ist, handelt nach dem motto : NACH OBEN BUCKELN, NACH UNTEN TRETEN, welches sich auch auf das politische system auswirkt in dem man lebt.

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milchkühe und eier-hühner werden auch qualvoll gehalten. also trägst auch du mit dem konsum dieser tierischen produkte zu deren qual und deren tod bei. eine glückliche kuh wird vielleicht 12 jahre alt, eine milchkuh maximal 4 (unglückliche) jahre. dann fällt sie erschöpft tot um. traurig. aber: ICH habe es auch noch nicht geschafft, vegan zu leben. :-(

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geheim 20.01.2010, 07:35

nah, nicht MAXIMAL 4 Jahre... ich mein, grundsätzlich stimmts ja, aber frag mal auf einem richtigen Bauernhof nach =) btw: vegan sein geht recht einfach, wenn du nicht nur das Produkt, sondern stattdessen jedes Mal wirklich fühlst, was dafür sterben musste, btw in Qualen gelebt hat =)

Yep, konvertierte Veganerin^^

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Veganer09 29.01.2010, 08:24
@geheim

na ja so einfach ist es auch wieder nicht vegan zu leben in unserer Gesellschaft

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geheim 31.01.2010, 11:06
@Veganer09

einfach sicher nicht.

Aber Willenskraft ist wie ein Muskel.

Man kann sie trainieren.

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kevin92 16.02.2010, 22:03
@Veganer09

Also ich weiß nicht woher das kommt mit "Das ist nicht einfach"... Also ich finde nichts einfacher. Dabei schmeiße ich kein großes Geld für irgendwelche pseudoersatzprodukte raus.

Ich habe 10 Fleischesser zu Silvester eingeladen und habe ein riesiges 6 Gänge Menü komplett vegan gemacht und weil das nicht gereicht hat auch noch komplett glutenfrei für eine Freundin, damit sie auch alles mit essen kann. Die Gerichte wurden übrigens verteilt und das war kein Problem. Das alles kam super an und es wurden wohl sehr viele Ängste abgebaut.

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Wenn du Pflanzen isst, wurden die Pflanzen vorher dafür abgerupft, letzten Endes getötet.

Wenn du Fleisch isst, wurden dafür die Tiere ermordet, uU tonnenweise Tiermehl verfüttert (noch mehr Tierleben), und das Vielfache an Pflanzen an das Endtier verfüttert.

Sprich eine vereinfachte Regel:

1kg Pflanze = Mord an 1kg Pflanzen 1kg Fleisch = Mord an xkg Tiere, Futtertier, xxx kg Futterpflanzen

Für die technischer Veranlagten wäre das also ein recht logisches Argument für die vegane Ernährung. Ist einfach effektiver.

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Murrmurr 20.01.2010, 18:38

Genau, so sehe ich das auch. Für ein Kilo Fleisch benötigt man im Schnitt 16 Kilo Getreide.

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wolfsblut23 02.03.2010, 23:21
@Murrmurr

Pflanzen funktionieren nach dem Prinzip der Fotosynthese.Pflanzen haben keine Seele!!!! Man muss immer mit allem mit Respekt umgehen,alles anderes ist Mord!!!

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geheim 02.03.2010, 23:28
@wolfsblut23

DEM Statement würde ich mit Vorsicht begegnen... Und deinem letzten SAtz nach zu urteilen ist es bereits Mord, wenn ich etwas, oder jemandem, anderen KENIEN Respekt zeige... ;)

Ich mein, ich stimm mit dir überein im Bezug darauf, dass ein jeder und jedes Respekt verdient hat. Vielleicht überdenkst du deine vorschnelle Ausdrucksweise jedoch, die gibt anderen nämlich viiieeeel Angriffsfläche ;)

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Es ist einfach eine Überzeugungssache. Es gibt ja auch Menschen die nur essen was von den Bäumen fällt. Eine ultimative Antwort gibt es nicht. Mit jedem Schritt draußen könntest du auch eine Ameise zerquetschen, und trotzdem läuft jeder draußen rum.

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Der Stärkste im Wald ist der Gorilla! Er isst nur Obst und Blätter und trinkt Wasser. Er ist also Obstler, dat sogenannte "Allerschlimmste" vom Schlimmen. Er hat - wie der Mensch auch! - einen sehr langen, vielgewundenen Darm zwecks Verarbeitung der gesunden Stoffe, die er ißt. Würde er Fleisch essen, würde er an innerlichen Vergiftungen - wir nennen es Zivilisationskrankheiten!!! - frühzeitig erkranken und früh sterben. Alles, was WIR tun, sind uralte überlieferte und meist schlechte Gewohnheiten, von denen wir uns nicht gern abbringen lassen. Folglich werden die an den Haaren herbeigezogene Argumente bemüht oder aggressiv reagiert - nuuur, damit bloß niemand Recht bekommt, der womöglich recht haben könnte.... Aaaaber DAS ist nicht nur beim Thema VEGAN so, sondern immer.... reg Dich also nicht auf über Deinen Kumpel, ich kenn solche Sprüche seit 1988 und das durchgehend bis jetzt :)))) Unsere Gesundheitschecks sind immer fein perfekt, das müßte mir eigentlich genügen - - - WENN... ja, wenn ich nicht über das SINNLOSE Tierleiden sowie die HUNGERNDEN der Welt nachdenken würde............... :(( Und darum HOFFE ich immernoch auf solche Diskussionen zum NACHDENKEN für ALLE wie die hier.....!

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Schotenknipser 20.01.2010, 14:28

Du regst sicher nicht zum Nachdenken an, wenn du wissenschaftlichen Unfug verbreitest.

Noch dicker und stärker als der Gorilla ist übrigens ein anderes Säugetier: der Wal. Was lernen wir daraus? Abtauchen und brav Krill essen... (Anmerkung für wenig Gebildete: Krill ist nicht pflanzlich!)

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forbiddendogs 20.01.2010, 14:54
@Schotenknipser

jo, DAS wußte ich noch nicht, daß der Wal im Wald lebt - siehe oben, der Stärkste IM WALD....

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Schotenknipser 20.01.2010, 15:51
@forbiddendogs

Dein Vergleich mit Gorillas ist doch völlig willkürlich. Ich hab mich (auch willkürlich) für das größte Säugetier entschieden. Man könnte auch die intelligentesten Säugetiere nehmen - Delphine = die zählen sogar zu den Raubtieren. Oder man nimmt die Tiere, die den Menschen genetische am ähnlichsten sind = Schimpansen - das sind... ups - Allesfresser wie wir. Der stärkste im Wald ist der Gorilla übrigens nicht. Die Auszeichnung entfällt - nachgewiesen und nicht einfach so behauptet - auf eine Milbe. Und die ernährt sich von Blut...

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Murrmurr 20.01.2010, 18:09
@Schotenknipser

Warum streitet man sich nun um solchen Unfug? Frage an beide Parteien? Wichtig ist doch nur, dass der Veganismus in den Industriestaaten parallel zur perversen Massentierhaltung entstanden ist, dass dafür enorme Ressourcen verschwendet werden (Regenwald, Wasser, Dünger usw), dass die Medizin nachgewiesen hat, wie gesund eine vegetarische Ernährung ist und wie eine gut geplante vegane es ebenfalls ist (siehe hierzu vebu.de (Vegetarierbund oder ADA oder CDA). Und nicht zu vergessen: der Veganismus existiert schon sehr lange, nämlich bei den Buddhisten und Jainisten. Und die haben schon so lange überlebt ohne die ganzen Nahrungsergänzungsmittel und viele unterschiedliche Lebensmittel, wie wir sie heute haben.

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forbiddendogs 20.01.2010, 18:49
@Murrmurr

das Thema Gorilla habe ich in der Ausstellung Körperwelten hinzugelernt, comment s.o.bei DocMichi. Das andere Thema - Was immer an Nahrungsmittelergänzungen angeboten wird - abgesehen, daß es niemand richtig braucht, aber beide Seite je nach persönlichem Gusto sowie Werbungsanfälligkeit verwenden - also, erheblich mehr verdient die Pharmaindustrie doch an Medikamenten für die Tieraufzucht und DANN an den Medikamenten, die die Ergebnisse krankhafter Tieraufzucht per Verzehr dieser Produkte durch die Fleischesser leidlich beheben müssen. Ich gehe davon aus, daß Vegetarier/Veganer erheblich weniger Medikamente konsumieren - wir z.B. nehmen (untypisch für unsere Altersgruppe), gornix.

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Murrmurr 20.01.2010, 20:01
@forbiddendogs

Upss, jetzt klang das so in meinem letzten Post, als ob für den Veganismus so viele Ressourcen verschwendet werden, dabei habe ich nur an die Massentierhaltung gedacht. @forbiddendogs: Ja, da hast Du sehr wohl Recht mit den Medikamenten und der Pharmaindustrie, ein Grund mehr vegan zu leben. Denn auch die Medikamente werden an Tieren getestet, die dabei drauf gehen. Jedes Jahr sterben auf der ganzen Welt 40 Milliarden Tiere für Nahrungszwecke, Kleidung und Tierversuche! Nur möchte ich Dir vermitteln, dass es keinen Sinn hat, darüber zu disskutieren, was der Natur eines Chimpansen oder eines Menschen entspricht, denn der Mensch ist ein Omnivore, das beudetet er kann beides verdauen. Aber, was den Menschen von den Tieren unterscheidet ist, dass er eine Moral hat und das ist das Entscheidende. Wir leben in einer Welt mit Massentierhaltung, mit abartigen Missständen für die Tiere, mit Verschwendung von Getreide, Wasser wegen der Tiere und das sind die hauptsächlichen Gründe für den Veganismus. Es ist bei diesem Thema absolut unwichtig, ob der Mensch in der Steinzeit Fleisch gegessen hat, ob der Chimpanse ein Pflanzenfresser ist oder nicht. Das Einzige, was wichtig und logisch ist, dass wir ohne tierische Produkte leben können und das auch noch gesund und ja auch ohne Tabletten.

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forbiddendogs 20.01.2010, 20:54
@Murrmurr

ja klar Tierversuche! Für mich ein Grund, seit je nur Kosmetika der Fa. Yves Rocher zu verwenden, weil die ihre Firmenprodukte OHNE Tierversuche herstellen. Aber ich hatte bei den Medikamenten in diesem Moment an die Schlachttierhaltung gedacht, wo sie massenhaft Medis brauchen, damit die Tiere in den Zuständen, wo sie leben müssen, überhaupt leben können und auch, damit sie schnell genug schlachtreif werden - ja und diese Pharmaziereste gehen per Gülle ins Grundwasser, werden aufm Teller mitgegessen und ziehen eine Kette neuer Medikamente nach sich zwecks Konsumenten-Gesunderhaltung. Ein bißchen zum Thema Gesundheit hats allen ja mal gedämmert, als sie den Schweinegrippenimpfquatsch weitgehend verweigert haben - aber den Werbefeldzug in die Irre haben auch nicht die cleveren Pharmakonzerne gelöhnt, sondern der Steuerzahler..... der übrigens für alle Arten und Auswirkungen v. Fehlernährung per medizinischer Korrekturen ins Unermeßliche zur Kasse gebeten wird...... Mahlzeit, kann ich da nur flüstern....

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Murrmurr 20.01.2010, 21:37
@forbiddendogs

Nur mal zur Info: Mit dem Thema Tierversuche habe ich mich schon 2 oder 3 Jahre vor meinem Vegansein beschäftigt und schon da habe ich auf tierversuchsfreie Drogerieartikel geachtet. Deshalb muss ich das nun unbedingt loswerden wegen YR, was Du ansprichst: Wenn eine Firma sagt; Wir führe keine Tierversuche durch oder sind gegen sie, so hat dies überhaupt keinen Aussagewert. Denn YR, wie auch andere nahmhafte Firmen lassen ihre Produkte von Zulieferern in Tierversuchen testen. Somit können sie von sich selber sagen, dass sie es nicht tun. YR ist auch nicht in der Positivliste des Tierschutzbundes vertreten, was bedeutet, dass sie was zu verbergen haben/TV durchführen können. Echte vegane Drogerieartikel kann man günstig bei der Drogerie DM, Rossmann kaufen, aber auch bei Plus und im Reformhaus oder Internetshop. Marken, wie Alverde, Lavera, Logona usw sollten bekannt sein. Es ist Naturkosmetik mit dem BDIH Siegel, die zum großen Teil vegan ist. Auf den meisten Sachen steht es drauf. Also mal sich informieren und drüber nachdenken, ob man noch weiter bei YR kauft. Ich fasse also zusammen, man kann nur dann nahezu sicher sein, dass für ein Produkt in den letzten Jahren keine Tieversuche durchgeführt wurden, wenn das Produkt 1. ein BDIH-Siegel trägt (Naturkosmetik und ohne Tierversuche) 2. das Siegel mit dem Hasen trägt, welcher durch eine Hand geschützt ist.

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Murrmurr 20.01.2010, 21:41
@Murrmurr

oder 3. wenn man sie selber aus Grundzutaten herstellt ;-)

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forbiddendogs 20.01.2010, 22:09
@Murrmurr

Jo, man kann wahrscheinlich gor nicht so mies denken, wie man immer im Hintergrund vermuten MUSS.... Also ist 3 dann wahrscheinlich das Sicherste - 'ne Aloe steht eh bei uns im Glasdach. Und ein Büchlein über Aloe im Regal. Aber was ist mit Parfum - brauchts DAFÜR dann AUCH Zulieferer-Tierversuche?? Bitte Info! DANKE! Wenigstens mit Alpro-Produkten scheinen wir wohl auf dem richtigen Dampfer..... hab ich jedenfalls gelesen. ?? Und was den Einkauf betrifft, wir verbringen da ooch die meiste Zeit mit Lesen der Zutatenlisten der Dinge, hört sich jetzt blöd an, ist aber so. Und darauf MUSS man sich doch irgendwie verlassen können, einschließlich E-Nummern-Heftchen......

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Vorweg: Es ist ein Grundkonzept der Natur, dass Leben anderes Leben "frisst" oder sich von Totem ernährt.
Wer das verneint, verneint m.E. das Leben selbst.
Davon abgesehen sind Pflanzen nach den vielen einschlägigen Definitionen natürlich Lebewesen und insofern ist die Trennung in tierisches und pflanzliches Leben, die viele Vegetarier und Veganer machen, relativ willkürlich.

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Tomata 19.01.2010, 22:29

eine pflanze hat kein vegetatives nervensystem. sie kann und will nicht weglaufen. sie hat keinen fluchtinstinkt. das tier schon. es schreit und weint und kann depressionen bekommen.

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VirtualSelf 19.01.2010, 22:31
@Tomata

Also ist das Leben, das jammert und niedlich aussieht, wertvoller?
bzw.
Nur was weglaufen kann, wird nicht gegessen?

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forbiddendogs 20.01.2010, 13:36
@Tomata

das Weglauf-Argument sehe ich als nicht bis zu Ende durchdacht: Ein kleines Kind kann vor einem Kinderschänder NICHT weglaufen..... das Kälbchen kann vor seinem Metzger NICHT weglaufen, denn es ist qualvoll in seiner Box angekettet.... aber ich schau grad mal, welche Argumente die meisten Punkte bekommen und danach sind meine Erklärungen gewiß nicht allgemein erwünscht.

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Murrmurr 20.01.2010, 18:32
@forbiddendogs

Pflanzen sind Lebewesen, haben aber kein zentrales Nervensystem, wie ein Mensch oder ein Tier es besitzen. Wer Tierprodukte konsumiert, nimmt das Sterben einer Vielfachen Menge an Pflanzen in Kauf, ohne es direkt zu registrieren. Zur Erklärung: In der heutigen Massentierhaltung erhalten die Tiere folgendes Futter: Sojabohnen, Getreide, Lupinen, Fischmehl, Antibiotika, Hormone und Vitamine. Die Tiere haben ihren eigenen Kreislauf, weshalb man im Schnitt 16 Kilo Getreide verfüttern muss, um ein Kilo Fleisch zu erhalten.Mit dieser enorm großen Menge kann man, wenn man es direkt isst, eine Vielzahl an Menschen sättigen. Nicht zu vergessen ist auch der Platz, der für diese gewaltige Menge an Getreide zur Verfügung stehen muss. Sojabohnen mögen es eher tropisch...wofür der Regenwald dann abgeholzt wird. Eine große Artenvielfalt geht zu Grunde, nur weil die Menschen Fleisch nicht essen, sondern schon fressen in Unmengen. Also: Wer, diese Zusammenhänge verstanden hat und wer daran bedacht ist, so wenig wie möglich den Pflanzen und den Tieren zu schaden, wird zwangsläufig einsehen, dass eine vegane Lebensweise, im Vergleich zu einer tierprodukthaltigen (auch Kleidung, Drogerieartikel-->Inhaltsstoffe und enorm viele Tierversuche) am logischsten ist.

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VirtualSelf 20.01.2010, 19:17
@Murrmurr

Also konsumieren wir mittelbar durch die Tiere nur Pflanzen und sind damit verkappte Vegetarier ^^. Fein!

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Murrmurr 20.01.2010, 20:23
@VirtualSelf

Ich würde es so nennen: Ziemlich verschwenderische verkappte Vegetarier^^ Das Fleischessen ist so ähnlich, als ob man täglich sich 16 Kilo Getreide kocht, ein Kilo davon am Tag isst und die restlichen 15 Kilo im Mülleimer entsorgt. Das ist die wahre Verschwendung. Nur, dass bei dieser Art der Verschwendung auch noch unnötige unschuldige Tiere drauf gehen.

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VirtualSelf 20.01.2010, 22:39
@Murrmurr

Was tut man nicht alles für den Genuss?
Natürlich kann man asketisch an rohen, ebenfalls unschuldigen Karotten knabbern (um keine Energie zu verschwenden), aber das scheint mir dann doch ein wenig erstrebenswertes Leben.

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Murrmurr 21.01.2010, 20:56
@VirtualSelf

Ja, Genuss ist alles. Ich liebe zumindestens meinen veganen Käsekuchen, der den tierische Produkte konsumierenden Menschen sehr gut bekommen ist ;-) Askese bedeutet Weglassen, sich eingrenzen. Veganes Leben bedeutet, nur Produkte von Firmen zu konsumieren, die nichts Tierisches verarbeiten, keine Tierversuche durchführen und alles, was man vorher gegessen hat einfach nur mit pflanzlichen Lebensmitteln herzustellen.

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forbiddendogs 22.01.2010, 10:04
@Murrmurr

Bei uns gibt's Saftmaschine, Eismaschine, Selberback-frauchen - also, wir sind auch totaaaale Genußmenschen, DESWEGEN sind ja auch keine Leichenteile auf unserem Eßtisch grins

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also, buddhisten sind aus ihrem glauben heraus vegetarier, und veganer haben sicher jeder auch eigene beweggruende, weshalb sie sich so ernaehren.

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Ein Großteil derer, die sich Veganer / Vegetarier oder sonst wie schimpfen, tut das nicht aus wirklicher Überzeugung, sondern weil es schick ist, "in" irgendetwas besonderes rund um sein Essen zu machen. Mit genügend Engagement ekelt man sich dann auch nach einer Weile wirklich.

Mir ist es herzlich wurscht, wie sich die Leut ernähren. Soll jeder so machen, wie er mag. Nur Missionierer mag ich so gar nicht. Und solche, die das aggressiv tun gleich zwei Mal nicht.

Ich persönlich halte alles für schlecht, was gegen die Natur läuft. Fleisch und Tierprodukte aus artgerechter Haltung sind völlig in Ordnung. Im Gegenzug sind aber bspw. Sojaprodukte aus Raubbau für mich genauso Mist wie Massentierhaltung.

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forbiddendogs 20.01.2010, 13:40

deine körperliche Konstitution (Darmlänge eines typischen Pflanzefressers) läuft GEGEN die Natur des Fleischessens, denn wenn das Fleisch wg. langem Darm lange im Körper verbleiben muß, bilden sich schädigende Leichengifte. Fleischfresser (Hunde, Löwen usw.) haben deswegen ganz KURZE Därme! Aber na ja, die Pharmaindustrie will ja auch (gegen die Natur) leben :))))

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Schotenknipser 20.01.2010, 14:22
@forbiddendogs

So ein gequirlter Blödsinn!

Zum Thema Darmlänge: http://de.wikipedia.org/wiki/Ernährungsform

Wenn der Mensch ein Pflanzenfresser wäre, müsste der Darm 4 Mal so lang sein (also rund 40 m - es sind aber nur knapp 10). Für rein pflanzliche Ernährung ist der menschliche Darm also schlicht zu kurz.

Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde als Carnivoren und Herbivoren! Aber naja - die Leuts, die sich an Leuts wie dir die goldene Nase verdienen, reiben sich bei solchen Beiträgen die Hände.

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Schotenknipser 20.01.2010, 14:59
@forbiddendogs

Die Industrie, die Veganern zuarbeitet, dazu gehören dann u.a. auch Nahrungsergänzungsmittel, nicht zu unterschätzen eine ganze eigene Seminarwelt inklusive zugehöriger Gurus...

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forbiddendogs 20.01.2010, 16:15
@Schotenknipser

Nahrungsergänzungsmittel unnötig. Seminare keine. Bücher. Gut, bei mir verdienen sie an Büchern. Aber das passiert bei Fleischessern gelegentlich wohl auch.

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Murrmurr 20.01.2010, 18:01

@Schotenknipser: Sojaprodukte aus Raubbau, also Abholzung des Regenwaldes: Wusstest Du, dass die Tiere in der heutigen Massentiehaltung Sojabohnen zum Fressen bekommen? 2/3 der weltweiten Sojaernte wird an sie verfüttert. Ich dagegen kaufe im Geschäft Sojaprodute, wie Sojadrink, Sojajoghurt, Sojasahne, Tofu mit einem Bio-Siegel drauf und Produkte von der Firma AlproSoya kommen auch nicht aus Regenwaldgebieten. Kann ein Konsument von Fleisch aus dem Supermarkt mir sagen, womit das Tier gefüttert worden ist? Steht das irgendwo auf der Verpackung? Und das andere ist: Um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, braucht man im Schnitt 16 Kilo Getreide. Das ist eine enorme Verschwendung.

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forbiddendogs 20.01.2010, 19:02
@Murrmurr

jo, DH, Murrmurr! Für die Unmassen der notwendigen Tierfutter-Sojaproduktion wurde Regenwald abgeholzt, sprich: die Lunge der Erde ruiniert! Wenn man die Sojaerne geradlinig essen würde - also ohne den kostenträchtigen, energieverschlingenden und umweltschädlichen Weg via Schlachttier - wäre nur ein Bruchteil dessen nötig und die Weltbevölkerung hätte erheblich weniger bis keine Hungerprobleme.

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Schotenknipser 20.01.2010, 19:37
@forbiddendogs

Ich hatte von Naturverträglichkeit gesprochen. Die hier benannte Problematik ist eine tatsächlich vorhandene. Darüber kann man sehr vernünftig diskutieren. Sie spricht nicht per se gegen Fleischkonsum, aber für einen bewussten Verbrauch.

Dafür brauche ich nicht von Mord zu reden, dafür brauchts auch kein auf den Kopf stellen der Evolution und die Verbreitung von gequirltem Quark, ganz gleich ob Dünnschiss im Darm oder brustklopfender Gorilla...

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Schotenknipser 20.01.2010, 19:44
@Murrmurr

Weil ich das wusste, hab ich es angesprochen. Deshalb esse ich auch kein Fleisch aus Mastproduktion. Auch das steht bereits geschrieben. Und ja, faszinierenderweise kann auch ein natürlicher Allesfresser beurteilen, wie das Fleisch hergestellt wurde, was er konsumiert! Umgekehrt kann auch der Vegetarier nicht automatisch und von selbst erkennen, wie sein Kram hergestellt wurde. Die Mehrheit der Vegetarier, die ich kenne (es sind einige!), denen ist es bspw. egal, wie deren Nahrungsmittel angebaut werden. Und ob durch den Anbau udn den Transport die Umwelt geschädigt wird oder nicht.

Es ist völlig unsachlich, diese Dinge in einen Topf zu werfen, weil es keinen automatischen Kausalzusammenhang gibt. Auch wenn Ihr ihn noch so herbeizureden versucht, weil ihr euch als was Besseres wähnt. Und genau so etwas macht eine vernünftige, sachliche Diskussion mit solch missionierenden Vegetariern / Veganern, wie ihr es seid, so nervig! Und NEIN! Weder der Vegetarier noch der Veganer ist der bessere Mensch.

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Murrmurr 20.01.2010, 20:17
@Schotenknipser

Wer ist denn bitte "IHR"? "Solchen Veganern"? Welchen denn? Ich kann super sachlich und vernünftig disskutieren. Warum werden hier wieder Schubladen aufgemacht? Zum Thema: Vegetarier. Der Vegetarismus ist oft nur eine Ernährungsweise. Der Veganismus dagegen eine Lebensweise, bei der sowohl keine tierischen Produkte zu Nahrungszwecken als auch für Kleidung, Drogerieartikel (Inhaltstoffe und Tierversuche dafür) verwendet werden. Es geht hierbei also nicht nur alles um Nahrungsmittel! Sondern sehr wohl um Tierversuche für Drogerieartikel und Medikamente, die zum einen total überflüssig sind (also die Medikamente), als auch die Tierversuche selbst, da es schon lange günstigere Alternativen existieren, die eine höhere Aussagekraft haben. Siehe zu den Tierversuchen: ärzte-gegen-tierversuche.de Ich habe eine Frage: Warum noch Fleisch essen, wenn man die ganzen Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe durch eine vollwertige pflanzliche Ernährung erhalten kann?

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die ganz harten veganer essen nur 'fallobst'...und darum leben sie auch nicht lange.

erinnere deinen veganen bekannten daran, wieviele millionen bakterien er täglich tottritt.

den rest müsstest du als vegetarier eigentlich selber wissen.

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chocolateberry 19.01.2010, 22:18

Nein, das habt ihr falsch verstanden. Er selbst ist noch nicht mal Vege!

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Schotenknipser 20.01.2010, 06:18
@chocolateberry

Er isst noch nicht mal "vege"? So ein Quatsch! Was isst er denn? Ernährt er sich von Luft und Liebe?

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Schotenknipser 20.01.2010, 09:54
@Humpelschtilz

Gibt es irgendeinen inhaltlichen Nährwert deiner Aussage, der hier in die Diskussion passt? Vorsorglicher Hinweis: Obst ist auch "vege"

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forbiddendogs 20.01.2010, 10:04
@Schotenknipser

liebe diemeggie, die mit dem "Fallobst" sind Obstler. Obstler essen alles, was die Pflanze hergibt, ohne als Pflanze selber dafür sterben zu müssen. Also z.B. auch Avocado, Pilze, Nüsse - alle drei sind Lebensmitteln mit dermaßen vielfältigen Inhaltsstoffen, daß sie nachgewiesenermaßen Fleisch ersetzen! Dazu gehören auch viele Gewürze, die, sachkundig eingesetzt, Eisenmangel verhindern. Außerdem kochen Obstler ihre Nahrung nicht tot, was ihnen weitere Inhaltsstoffe erhält. Liebe Leute, Obstler sterben SPÄTER als faastfood'ler!!! maldrübernachdenkOHNEbildmeinungimhirn

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Schotenknipser 20.01.2010, 15:00
@forbiddendogs

Den Obstlern ist das Leben von Insekten, Bakterien und anderen Kleinstlebewesen aber herzlich wurscht....keine Tötung, weil es nicht als solche definiert ist?

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forbiddendogs 22.01.2010, 19:02
@chocolateberry

@schotenknipser : der Obstler isst die Made im Appel NICHT mit, soweit ich informiert bin - und über die lebendigen Insekten freut er sich herzlich, weil er dank dieser sein Obst bekommt.

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Ja. Das Gespräch hat sich jetzt geklärt. Bin jetzt übrigens auch Veganerin, aber das liest ja sonso keiner.

Aber DANKE an alle Antworten & sorry, wenn ich keine Antwort als hilfreichste Antwort angegeben hab. Es sind nämlich mehrere Antworten hilfreich, deshalb kann ich mich nicht entscheiden :D

:)

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