HILFE, schweres Empathiedefizit, warum?

3 Antworten

Hallo InvestmentStar,

viel helfen kann ich nicht (Empathie scheint ja schon länger generell ein Problem für dich zu sein), aber vielleicht einige Gedankensplitter als Tipp.

Einen Satz habe ich mal rausgefischt. Du schreibst:
Ich erkenne manchmal Intentionen schlecht.

Möglichkeiten:

Da Empathiefähigkeit auch etwas ist, dass in früher Kindheit angelegt ist, könntest du mal überlegen, wie bedeutsam für eure Familie (Eltern, Kinder) Empathie und das Sich-Hineinversetzen-in-Andere war.

Du hattest bei dem Beispiel mit der Oma überlegt: Vielleicht.... Du hast also zumindest schon eine Möglichkeit gesucht. Da könntest du dir zum Prinzip machen, jeweils mindestens drei Möglichkeiten zu überlegen, die verschieden sind ("Wenn ich jetzt diese Person wäre....").

Versuch gar nicht erst, andere zu beeinflussen ("Man merkt die Absicht und man ist verstimmt"- Goethe).

Du kannst etwas aus deiner Lage machen, wenn du deine Art positiv entwickelst. Chirurgen z.B. können nicht vernünftig arbeiten, wenn sie auch noch empathisch engagiert sind. Du kannst also sehr sachlich in Situationen (Unfall etwa) sagen: Was braucht der..... jetzt? - und helfen.

Hallo. :)

Zu allererst würde ich hier gerne unterscheiden: Empathie beschreibt die Fähigkeit, die Emotionen anderer Menschen nachempfinden zu können, man kann sozusagen mit den Gefühlen des anderen "mitschwingen" und sich in ihn hineinversetzen. Mitleid ist etwas anderes - es beschreibt das mitleiden, also eine echte eigene Gefühlsregung mit z.B. dem darauffolgenden Bedürfnis, meinem gegegnüber helfen zu wollen, wie der Name ja schon sagt. :) Ich kann also empatisch sein, ohne Mitleid zu haben.

Dein Punkt Nummer 1 bezieht sich damit ganz klar auf Mitleid, das dir fehlt. Ich weiß nicht, woher das kommt, vielleicht überdeckt deine eigene Unsicherheit in dem Moment das Mitleid, das weiß ich nicht. Wie ist es denn in anderen Situation? Menschen müssen ja nicht unbedingt weinen, es kann auch sein dass sie "nur" wütend sind oder traurig oder gekränkt oder verzweifelt. Kannst du da mitfühlen? Oft macht es ja auch einen Unterschied, wie nahe einem der Mensch steht, ob man da wirklich mitleidet oder "nur" empathisch ist.

Punkt 2: nur weil du deine Strategien oft änderst, was an geistiger Desorganisation durch z.B. ADHS oder z.B. auch Überforderung liegen kann, heißt das ja nicht, dass du empathielos bist. Vielleicht bist du einfach kein so sozial feinfühliger Mensch, das muss aber nicht pathologisch sein. Menschen sind verschieden, jeder hat seine Macken.

Nun der letzte Punkt, den würde ich nicht zu sehr gewichten. Es war ein Missverständnis, das passiert jedem mal. :)

Mein geschätztes Fazit aus der Ferne: Du bist weder Autist noch Psychopath. Du hast sozial deine kleinen Schwierigkeiten, wenn du dran arbeiten magst gibt es dazu ganz bestimmt z.B. Selbsthilfebücher, die dir vielleicht etwas helfen. Liebe Grüße. :)

mit diesem deinem Problem hat uns die KopfunterGeneration genauso überrascht wie mit Burnout.. Wenn du also ab ca 2000 geboren bist , ist das keine Krankheit sondern normal..

wow, generalisierender geht es ja schon kaum mehr. Durch so ein Verhalten der "Erwachsenen" ist den jüngeren Menschen mit ihren Problemen sicher geholfen. Danke dafür.

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@DuddyYo

Ich weis das es schwer ist, Wahrheiten und klare Worte zu akzeptieren .. Deswegen hat ja auch Petry , Seehofer und Trump so wenig Freunde ..

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Trump und Wahrheit ? Guter Scherz !

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